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23.04.2018, 08:54

NBA, Play-offs: Knappe Niederlage der Celtics - Cavs-Ausgleich

"Greek Freak" entscheidet - Spurs verhindern Sweep

Die Boston Celtics haben in den Play-offs der NBA eine erneute Niederlage kassiert. Das Team aus Massachusetts verlor am Sonntag ein dramatisches Spiel vier nach vielen Wendungen gegen die Milwaukee Bucks mit 102:104 (35:51). Einen Sweep wendeten die San Antonio Spurs gegen Golden State ab, während Toronto und Cleveland in ihren Serien ausgleichen konnten.

Führte die Bucks zu einem weiteren Sieg: Giannis Antetokounmpo (am Ball).
Führte die Bucks zu einem weiteren Sieg: Giannis Antetokounmpo (am Ball).
© Getty ImagesZoomansicht

Bostons Jaylen Brown war mit 34 Punkten der Topscorer der Begegnung. Zusätzlich holte der 21-Jährige acht Rebounds. Bei den Gastgebern überzeugten Giannis Antetokounmpo (27 Punkte) und Khris Middleton (23 Punkte).

Nach etwas schwächerem Start drehten die Bucks auf und waren lange Zeit die klare bessere Mannschaft. Je größer die Führung wurde, desto größer das Selbstvertrauen - auch schwere Würfe fanden auf einmal ihren Weg in den Korb. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, eine satte Halbzeitführung von 51:35, die im dritten Viertel sogar noch auf 20 Zähler ausgebaut wurde. Auf einmal kam es aber zum Bruch im Spiel der Bucks, die ihren Vorsprung nach einem 2:12-Lauf plötzlich gefährdet sahen.

Im letzten Viertel war die Partie wieder völlig offen - und kulminierte mal wieder in einem dramatischen Finish: Bei noch etwas mehr als 33 Sekunden auf der Uhr brachte Malcolm Brogdon die Bucks von draußen mit 102:100 in Führung, doch Al Horford glich kurz darauf mit zwei Freiwürfen aus. In der Verlängerung ging es dennoch nicht, weil der "Greek Freak" Giannis Antetokounmpo fünf Sekunden vor Schluss per Tip-in zuschlug und so in der Serie für den 2:2-Ausgleich sorgte. Spiel fünf steht am Dienstag in Boston an.

Spurs können sich auf ihre Routiniers verlassen

Die San Antonio Spurs verhinderten am Abend den Sweep gegen die Golden State Warriors. Ein intensives Spiel vier entschieden die Spurs letztlich mit 103:90 zu ihren Gunsten. Auch diesmal stand Headcoach Gregg Popovich nach dem Tod seiner Frau nicht an der Seitenlinie, sondern wurde von Ettore Messina vertreten. Der Italiener sah dann ein von der Defensive geprägtes Duell, in dem die Routiniers LaMarcus Aldridge (22 Punkte, 10 Rebounds) und Manu Ginobili (16 Punkte) letztlich den Unterschied ausmachten. Ginobili ist der erste Spieler, der 40 Jahre oder älter ist und von der Bank kommend in einem Play-off-Spiel zweistellig punkten konnte. Gemeinsam mit Teamkollege Tony Parker weist der Argentinier nun 132 Siege in der K.-o.-Phase aus - Rekord für Mannschaftskameraden in der NBA-Historie.

Bei den Warriors ragte Kevin Durant mit 34 Punkten und 18 Rebounds heraus, allerdings wurde der Superstar ziemlich allein gelassen von seinen Mitspielern.

LeBron hält Cavs im Rennen

In den Spätspielen hießen die Sieger Cleveland und Washington. Die Cavs gewannen dank 32 Punkten und 13 Rebounds von LeBron James bei den Indiana Pacers mit 104:100 und schafften somit das 2:2.

Das 106:98 der Wizards zu Hause gegen die Toronto Raptors fußte auf 27 Punkten und 14 Assists von Spielmacher John Wall. Die 35 Zähler von DeMar DeRozan reichten den Kanadiern nicht.


NBA, Play-offs, Sonntag, 22. April

Washington Wizards - Toronto Raptors 106:98 (Play-off-Stand: 2:2)
Milwaukee Bucks - Boston Celtics 104:102 (Play-off-Stand: 2:2)
Indiana Pacers - Cleveland Cavaliers 100:104 (Play-off-Stand: 2:2)
San Antonio Spurs - Golden State Warriors 103:90 (Play-off-Stand: 1:3)

aho/drm/dpa

 
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