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16.04.2018, 08:55

OKC hält Utah dank George in Schach

Hardens 44 retten die Rockets

Nach den Indiana Pacers und den Boston Celtics in den frühen Play-off-Spielen am Sonntag feierten auch die Houston Rockets und die Oklahoma City Thunder im Anschluss erste Siege. James Harden und Russell Westbrook gehörten erwartungsgemäß zu den Protagonisten.

James Harden
44 Punkte zum Auftakt: James Harden riss die Rockets-Fans von ihren Sitzen.
© Getty ImagesZoomansicht

In Houston spielte sich zum Auftakt der Serie gegen Minnesota Timberwolves ein erster Thriller ab. Die Rockets mussten an ihre Grenzen gehen, um die meist noch jungen Leistungsträger der Gäste in Schach halten zu können. Harden nahm das Heft des Handelns von Beginn an in die Hand und war auch der entscheidende Mann in der Crunchtime. "Wir hatten Schwierigkeiten, unsere Würfe zu treffen und fanden kaum einen Rhythmus. James hat uns dann zum Sieg getragen", lobte Trainer Mike D'Antoni seinen Superstar.

44 Punkte (sieben Dreier) hatte der Bart am Ende auf seinem Konto, sieben davon kamen bei einem 9:0-Lauf der Texaner spät im vierten Viertel zustande. Wobei die T-Wolves danach nicht aufsteckten und 30 Sekunden vor Schluss noch einmal bis auf drei Zähler heranrückten. Nach einem Ballverlust von Chris Paul bot sich Minnesota gar noch die Chance zum Ausgleich, doch Jimmy Butlers finaler Versuch war zu kurz.

Und so hieß der Matchwinner Harden. "Ganz ehrlich, ich habe nur versucht, aggressiv zu sein und die richtigen Spielzüge auszuwählen. Und wenn du so aggressiv eingestellt bist, passieren einfach die richtigen Dinge."

Neben Harden überzeugte der Schweizer Clint Capela (24/12, drei Blocks), während Paul (14, vier Assists, sechs Turnover) ungewohnte Schwächen zeigte. Bei den T-Wolves schaufelte Andrew Wiggins 18 Punkte in den Boxscore, Karl-Anthony Towns (8/12) enttäuschte hingegen.

George zeigt sein Play-off-Gesicht

Paul George mit 36 Punkten und sieben Rebounds sowie Russell Westbrook mit 29 Zählern, 13 Rebounds und acht Vorlagen führten die Oklahoma City Thunder zum 116:108 über die Utah Jazz, die in Star-Rookie Donovan Mitchell (27/10) ihren besten Spieler hatten.

George zeigte sein Play-off-Gesicht ("Play-off-P."), verwandelte acht Dreier und insgesamt 13 seiner 20 Würfe. "Ich bringe dieses Niveau nun an jedem Abend", kündigte George nach dem Spiel an. Zur Freude von Westbrook, der das OKC-Spiel in der Vergangenheit allzu oft alleine tragen musste (wollte): "Wenn er so aggressiv ist, verändert das unser Spiel. Das hat man heute gesehen, wir müssen ihn nur finden."


NBA-Play-offs, Sonntag, 15. April

Boston Celtics - Milwaukee Bucks 113:107 n.V. (Play-off-Stand: 1:0)
Cleveland Cavaliers - Indiana Pacers 80:98 (Play-off-Stand: 0:1)
Houston Rockets - Minnesota Timberwolves 104:101 (Play-off-Stand: 1:0)
Oklahoma City Thunder - Utah Jazz 116:108 (Play-off-Stand: 1:0)

aho

 
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