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29.11.2017, 10:58

Ausgebliebener Foul-Pfiff bringt James auf die Palme

Majestätsbeleidigung? Der "King" fliegt erstmals vom Platz

Die Cleveland Cavaliers kommen in der NBA immer besser in Fahrt. Das 108:97 gegen die Miami Heat bedeutete für den Champion von 2016 den neunten Sieg in Folge. Den größten Gesprächsstoff lieferte LeBron James: Gegen sein Ex-Team wurde der "King" erstmals in seiner Karriere des Feldes verwiesen.

LeBron James
Da geht's lang! Schiedsrichter Kane Fitzgerald schickt LeBron James in die Kabine.
© Getty ImagesZoomansicht

15 Jahre in der NBA, genauer gesagt 1082 Regular-Season-Spiele dauerte es - und nach Auskunft des Superstars hatte es das seit seinen Kindheitstagen in Akron überhaupt noch nie gegeben: Im Heimspiel gegen Miami wurde LeBron James (32) vom Schiedsrichter vorzeitig vom Platz geschickt. Was war passiert? Rund zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels eroberte James in der eigenen Hälfte per Steal den Ball und dribbelte in die gegnerische Hälfte, wo er seinen Korbleger danebensetzte - weil er von James Johnson gefoult worden war? Das sah zumindest der "King" so. Er gestikulierte wild und erzählte Schiedsrichter Kane Fitzgerald ein paar - sicher nicht allzu freundliche - Takte wegen dessen ausgebliebenen Pfiff.

Ich habe gesagt, was ich sagen musste.LeBron James

Das ließ sich der Referee nicht gefallen. James erhielt ein Technisches Foul und wurde dann für ein weiteres des Feldes verwiesen. Der King ejected! Zum ersten Mal in seiner Karriere! "Ich bin über den ganzen Court gefoult worden, von dem Moment, als ich ihm den Ball abgenommen habe, bis zum Korb", schilderte James, der sich schon vielfach über die Schiedsrichter beklagt hatte, seine Sicht auf die Szene: "Ich habe gesagt, was ich sagen musste und wollte weitermachen, aber er hat entschieden, mich rauszuschmeißen. So ist es jetzt. Wir haben gewonnen, das ist das Wichtigste."

King James
"Ich habe gesagt, was ich sagen musste": LeBron James gefiel ein ausgebliebener Pfiff überhaupt nicht.
© Getty ImagesZoomansicht

Auch Fitzgerald erklärte sich: "Mehrere Dinge kamen zusammen. Direkt nachdem der Pfiff ausgeblieben war, hat er sich zu mir gedreht und einen Schlag in die Luft ausgeführt. Dann ist er aggressiv auf mich zugestürmt und hat mir einige unflätige Dinge ins Ohr gesagt."

Zum Zeitpunkt seines Rauswurfs hatte James 21 Punkte, zwölf Rebounds, sechs Assists und fünf Steals verbucht. Die Cavaliers, bei denen am Dienstag vor allem Kevin Love (38 Punkte, 22 davon im ersten Viertel!) heiß lief, hatten Miami bereits in der ersten Hälfte 75 Punkte eingeschenkt. Der souveräne 108:97-Erfolg geriet auch ohne James nicht mehr in Gefahr. Dass die Cavs bei besagter Szene schon deutlich in Führung gelegen hatten, interessierte den Superstar nicht: "Ich will jeden Ballbesitz erfolgreich abschließen. Es ist mir egal, ob wir mit 23 Punkten führen oder mit 23 Punkten zurückliegen."

Nach dem neunten Sieg in Folge (derzeit die längste Siegesserie in der NBA) liegt Cleveland (14:7) in der Eastern Conference hinter den Boston Celtics (18:4) und den Detroit Pistons (13:6) auf Platz drei. Das schlechteste Team der Liga bleiben Paul Zipsers Chicago Bulls (3:16), die zu Hause gegen die Phoenix Suns mit 99:104 verloren. Zipser blieb in sechs Minuten Spielzeit ohne Punkt, verbuchte immerhin zwei Rebounds.


Dienstag, 28. November

Cleveland Cavaliers - Miami Heat 108:97
Chicago Bulls - Phoenix Suns 99:104
Minnesota Timberwolves - Washington Wizards 89:92
Utah Jazz - Denver Nuggets 106:77
Sacramento Kings - Milwaukee Bucks 87:112

ski

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Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)

© picture-alliance

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