Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
28.11.2017, 10:57

Dubs unterliegen Kings - Cavs schlagen 76ers - Theis-Bestwert

Popovich wütet beim emotionalen Parker-Comeback

Der NBA-Montag wartete mit einer überraschenden Heimniederlage des Meisters auf, auch der Ost-Primus zog den Kürzeren. Nach zwei Siegen verloren die Dallas Mavericks das texanische Duell mit San Antonio knapp, wobei Tony Parker und Gregg Popovich im Fokus standen. Die L.A. Clippers bangen nach ihrem Stadtvergleich mit den Lakers um Blake Griffin, während "King" James die Cavs zum Sieg im Generationenduell führte.

Augen auf, Referees! Gregg Popovich hatte sich nicht im Zaum, Ettore Messina (li.) musste anschließend übernehmen.
Augen auf, Referees! Gregg Popovich hatte sich nicht im Zaum, Ettore Messina (li.) musste anschließend übernehmen.
© imagoZoomansicht

Bereits zum zweiten Mal kassierte Gregg Popovich in diesem Monat eine "Ejection" - die Trainerikone hatte die Schiedsrichter im zweiten Viertel für eine offensichtliche Fehlentscheidung (zu sehen auf dem Videowürfel) nachhaltig kritisiert ("Augen auf!") und musste sich den Rest des Spiels an einem TV-Gerät anschauen. Sein Vertreter Ettore Messina übernahm und coachte die Spurs zum 115:108 über die Mavs, die zwischendurch mit 13 Punkten geführt hatten.

Im Fokus stand Tony Parker, der nach seinem Sehnenriss und monatelanger Zwangspause den eigenen Worten nach "den Tränen nahe" auf den Court zurückkehrte und 14 Minuten Regie führen durfte (6 Punkte, 4 Assists). Die Langen prägten das Spiel: LaMarcus Aldridge legte 33 Punkte auf, Pau Gasol 25 Zähler. Die Mavericks starteten wieder mit Dirk Nowitzki (11/4/2) und Maxi Kleber (5/5/0) und hatten in Dennis Smith Jr. und Wesley Matthews (fünf Dreier) mit je 19 Punkten ihre besten Schützen.

"Es fühlt sich ein bisschen an wie bei meinem ersten Spiel als Rookie", resümierte derweil Parker, der für seine gelungenen Aktionen Extra-Applaus erhielt. Während die Spurs bei 13:7 stehen und Dritter im Westen sind, tragen die Mavericks (5:16) weiterhin die Rote Laterne der Conference.

Theis trifft alles - Carter stopft mit 40

Die Spitzenreiter der beiden Gruppen verloren ihre Spiele am Montag. Die Boston Celtics (18:4) um Daniel Theis kassierten durch das 108:118 gegen Verfolger Detroit die vierte Niederlage der Saison. Theis verwandelte in zehn Einsatzminuten alle seine vier Würfe im Spiel und kam am Ende auf starke zwölf Punkte (persönlicher Topwert, dazu zwei Rebounds). Marcus Smart war mit 23 Zählern Bostons erfolgreichster Punktesammler. Bei den Pistons (13:6) überzeugten Tobias Harris (31) und Center Andre Drummond (26/22/6).

Stark ersatzgeschwächt traten die Golden State Warriors (jetzt 15:6) zu Hause gegen die Sacramento Kings an, dennoch kam das 106:110 durchaus überraschend. Ohne Stephen Curry und Kevin Durant ging dem Meister in der Crunchtime der Sprit aus - die letzten sieben Dreierversuche fielen nicht durch den Ring. Und so entschied Bogdan Bogdanovic mit seinem Treffer übers Brett zwölf Sekunden vor Schluss das Spiel zu Gunsten der Kings (6:14). Elektrisierend war ein krachender Fast-Break-Dunk des 40-jährigen Vince Carter. "Erst dachte ich, ich mache die Windmühle, dann den Reverse-360 - aber dann wollte ich ihn nur einfach reinstopfen und nicht in den 'Not-Top-Ten' auftauchen", beschrieb Carter seine Gefühle.

James vs. Embiid - der Alte hat die Nase vorn

LeBron James
Da müssen wir hin! LeBron James und die Cavs sind auf bestem Weg zurück an die Spitze.
© picture-allianceZoomansicht

In Philadelphia kam es unterdessen zu einem Duell der Generationen. Die jungen Sixers empfingen die erfahrenen Cavaliers - und hatten keine Chance. Beim 91:113 setzte Joel Embiid (30 Punkte, elf Rebounds) zwar wieder viele Akzente, der "Process" kam jedoch ins Stocken - weil auf der Gegenseite LeBron James (30/13/6) wütete. Und weil Jae Crowder Rookie-Sensation Ben Simmons effektiv über den Court jagte und bei zehn Punkten hielt. Am Ende musste Simmons mit einem lädierten Knöchel gänzlich passen. Die Sixers fallen auf 11:8, Cleveland klettert durch den achten Sieg in Reihe auf 13:7.

Williams schießt die Lakers ab - Griffin verletzt

Bester Korbjäger am Montag war Lou Williams mit 42 Punkten beim 120:115 der Clippers über die Lakers. Williams machte alle 14 Freiwürfe rein und traf vier Dreier. Halb so viele wie James Harden (37/10/8) beim 117:103 der formstarken Houston Rockets über die Brooklyn Nets. Chris Paul verteilte 14 Assists - Tagesbestwert. Seine ehemaligen Teamkollegen bei den Clippers verloren übrigens ihren Star-Forward Blake Griffin gut drei Minuten vor Schluss mit einer Verletzung am linken Knie. Die Diagnose steht noch aus. "Es sah nicht gut aus", klagte Trainer Doc Rivers.


NBA, Montag, 27. November

Indiana Pacers - Orlando Magic 121:109
Philadelphia 76ers - Cleveland Cavaliers 91:113
Boston Celtics - Detroit Pistons 108:118
New York Knicks - Portland Trail Blazers 91:103
Houston Rockets - Brooklyn Nets 117:103
San Antonio Spurs - Dallas Mavericks 115:108
Golden State Warriors - Sacramento Kings 106:110
Los Angeles Clippers - Los Angeles Lakers 120:115

aho

Wer spielt am längsten für sein Team?
Nowitzki, Bryant & Co. - das NBA-Inventar
Nowitzki & Co. - die Treuesten in der NBA
Die Treuesten der Treuen

Wer von den aktiven NBA-Profis hält seiner Franchise am längsten die Treue? kicker.de gibt die Antwort auf diese Frage.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine