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11.11.2017, 11:02

NBA: Schröders Double-Double reicht nicht

Trotz Irving-Schreck: Celtics erhöhen auf 11

Trotz Verletzung von Top-Neuzugang Kyrie Irving und zwischenzeitlich hohem Rückstand sind die Boston Celtics in der NBA weiter auf dem Höhenflug. Die Mannschaft von Nationalspieler Daniel Theis hat nach dem elften Sieg in Folge weiterhin die beste Bilanz in der Liga.

Daniel Theis und Dwight Howard
Meet & Greet mit dem "Superman": Der siegreiche Daniel Theis verabschiedet sich von Dwight Howard.
© picture-allianceZoomansicht

Bereits nach zwei Spielminuten mussten die Boston Celtics in ihrem Heimspiel gegen die Charlotte Hornets auf Irving verzichten. Der aus Cleveland gekommene Guard bekam von Mitspieler Aron Baynes den Ellbogen ins Gesicht und musste das Parkett verlassen. Baynes wollte eigentlich einen Wurf von Hornets-Topscorer Kemba Walker (20 Punkte, elf Assists) verteidigen, traf dann aber seinen Teamkollegen, der sofort zu Boden ging. Irving erlitt eine Platzwunde im Gesicht und wird nun wegen des Verdachts auf Gehirnerschütterung behandelt.

Boston musste in der frühen Phase dieser Saison bereits mehrfach auf Leistungsträger verzichten. Gegen Charlotte fehlten weiterhin der Langzeitverletzte Gordon Hayward (Knöchel) sowie Center Al Horford (Gehirnerschütterung).

Irvings Ausfall hinterließ seine Spuren beim Altmeister, der in der Folgezeit mit bis zu 18 Punkten Rückstand ins Hintertreffen geriet. Die Kelten zeigten jedoch ihre Kämpfernatur und kamen zurück ins Spiel. "Jeder hat seinen Job gemacht", schwärmte Bostons Trainer Brad Stevens nach dem knappen 90:87-Sieg, dem elften Erfolg in Serie. Mit nun schon 11:2-Siegen sind die Celtics die Nummer eins in der gesamten Liga.

Daniel Theis, der in 17 Minuten auf sieben Punkte und vier Rebounds kam, drehte mit den Top-Scorern Jayson Tatum und Shane Larkin (jeweils 16 Punkte) nach dem Seitenwechsel das Match für die Gastgeber. "Wir haben richtige belastbare Kämpfer im Team", jubelte Larkin.

Schröders Double-Double reicht Atlanta nicht

Dennis Schröder kassierte mit den Atlanta Hawks (2:10) bei den Detroit Pistons bereits die zehnte Niederlage im zwölften Saisonspiel. Das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia verlor beim stark aus den Startlöchern gekommenen Ex-Champion von 2004 (Zweiter hinter Boston mit 9:3) mit 104:111 (41:57) und rangiert in der Eastern Conference auf dem letzten Platz. Schröder erzielte 17 Punkte und verteilte elf Assists. "Mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden", sagte Hawks-Trainer Mike Budenholzer.

Keine Sieg-Chance hatte Paul Zipser mit den Chicago Bulls. Gegen die Indiana Pacers verlor der sechsmalige Meister mit 87:105 (35:45) und kassierte die dritte Pleite in Serie. Der frühere Bayern-Profi Zipser stand zwar in der Startformation, erzielte aber keinen Punkt. Die Bulls (2:8) liegen im Osten vor Atlanta auf dem vorletzten Rang.

George-Gala hilft OKC - "Greek Freak" erneut stark

Noch ein paar Zahlen vom Freitag: Bester Korbjäger am Abend war Paul George, Neuzugang der kriselnden Oklahoma City Thunder. Der aus Indianapolis gekommene Forward sammelte satte 42 Punkte beim 120:111 über die L.A. Clippers, für die Lou Williams (sechs Dreier) mit 35 Zählern den zweitbesten Tageswert aufwies. Russell Westbrook zeigte sich im Vergleich zum Spiel davor (13 Punkte) mit 22 Zählern bei acht Vorlagen formverbessert. OKC verbesserte sich auf 5:7, die Clippers fielen mit der vierten Niederlage in Folge auf 5:6 ab.

Giannis Antetokounmpo marschiert weiterhin mit beeindruckenden Werten durch die NBA. "The Greek Freak" legte beim 94:87 bei den San Antonio Spurs für die Milwaukee Bucks (5:6) mit 28/12 ein Double-Double auf und blockte zudem vier Würfe ab.

Die Orlando Magic schrieben ein weiteres Kapitel ihrer überraschenden Erfolgsgeschichte, indem sie die Phoenix Suns dank 22 Punkten von Aaron Gordon und 19 von Nikola Vucevic mit 128:112 in Schach hielten und die Bilanz auf 8:4-Siege anhoben. Gordon steht aktuell bei einer famosen Dreierquote von 59,5 Prozent.

Erbärmliche acht Punkte schafften die Utah Jazz im dritten Viertel beim 74:84 zu Hause gegen die Miami Heat, für die Hassan Whiteside (8/20 - drei Blocks) das Center-Duell unter den Körben gegen Rudy Gobert (12/12 - zwei Blocks) zumindest in Sachen Rebounds klar für sich entschied. Die Jazz trafen in Q3 nur einen von 18 Würfen!


NBA, Ergebnisse vom 10. November

Detroit Pistons - Atlanta Hawks 111:104
Boston Celtics - Charlotte Hornets 90:87
Chicago Bulls - Indiana Pacers 87:105
Oklahoma City Thunder - Los Angeles Clippers 120:111
San Antonio Spurs - Milwaukee Bucks 87:94
Phoenix Suns - Orlando Magic 112:128
Utah Jazz - Miami Heat 74:84
Portland Trail Blazers - Brooklyn Nets 97:101

aho/dpa

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