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18.10.2017, 08:58

Houston gewinnt in Oakland - Green verletzt, CP3 angeschlagen

Hardens Rockets düpieren Meister Golden State

Die Trainer waren phasenweise überhaupt nicht einverstanden mit der Defense, den heimischen Fans in der Oracle Arena gefiel der Saisonauftakt ihrer Golden State Warriors - nur bis zur Crunchtime! Der amtierende Meister gab das Spiel gegen die ambitionierten Houston Rockets mit 121:122 aus der Hand - weil Draymond Green am Ende schmerzlich vermisst wurde und Kevin Durants potenzieller Gamewinner minimal zu spät dran war.

Eric Gordon
Von James Harden als "Game-Changer" geadelt: Eric Gordon.
© Getty ImagesZoomansicht

Vor dem Tip-off gab es zunächst einmal die Ringe für die Champions. Stephen Curry und seine Teamkollegen zeigten die neue Silberware stolz in die Kameras. Danach war der Titelgewinn vergessen, denn mit den Rockets stand eines der Teams auf dem Court, das den Warriors im Westen das Leben schwermachen will.

Die Gäste aus Texas führten mit 2:0 - und danach ewig nicht mehr. Weil sie meist auf Abwehrarbeit verzichteten, und weil die "Dubs" vorne ihr Feuerwerk abbrannten.

"Swaggy P" anders als im Training

Nach zwei Vierteln hatte Golden State satte 71 Punkte auf dem Konto, wobei Neuzugang Nick "Swaggy P" Young von der Bank kommend mit feinem Händchen glänzte (sechs Dreier) und am Ende mit 23 Punkten bester Warriors-Scorer sein sollte. "Im Training Camp hat er ungefähr einen Wurf gemacht", verriet Head Coach Steve Kerr während des Spiels. "Ich glaube, er ist ein Gamer."

Auch in Q3 ging es so weiter, die Warriors-Würfe fielen, die Rockets ließen sich jedoch nicht komplett abschütteln. Mit 101:88 ging es in den Schlussabschnitt. Und der sollte bizarr werden. Möglicherweise die Schlüsselszene war die Verletzung von Draymond Green (neun Punkte, elf Rebounds, 13 Assists). Der defensivstarke Teamplayer lädierte sich beim Zug zum Korb das linke Knie und konnte nicht mehr weitermachen. Houston kam heran, während die Partie mit nur zwei Schiedsrichtern in die heiße Phase ging, weil Tre Maddox von David West umgerannt worden war und in die Katakomben geführt werden musste.

Video zum Thema
NBA, Highlights- 18.10., 08:41 Uhr
Hardens Highlights beim Sieg über die Warriors
Ob gegen Stephen Curry oder Klay Thompson, Houston Rockets Superstar James Harden (27/6/10) hatte immer eine Antwort parat. Der amtierende Meister Golden State Warriors verlor das Spiel gegen die ambitionierten Rockets am Ende knapp mit 121:122.
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Paul im Schatten von Harden

Bei den Rockets fehlte in dieser Phase auch ein offensichtlich angeschlagener Chris Paul (vier Punkte, acht Rebounds, elf Assists), der bis dahin im Schatten von James Harden gestanden hatte. "The Beard" sorgte gemeinsam mit Eric Gordon für den Thriller. Selbst nach einem Dreier von Klay Thompson (16, vier von "Downtown") zum 109:101 für Golden State sechs Minuten vor Schluss steckte das Team von Mike D'Antoni nicht auf. Die beiden Rockets-Guards Harden und Gordon zogen wiederholt geschmeidig zum Korb und schraubten ihr Punktekonto auf 27 bzw. 24 Zähler. Und plötzlich führte Houston in der Schlussminute mit 122:121!

Die atemberaubende Schlusssequenz: Harden nahm einen schwierigen Dreier und verpasste. Auf der Gegenseite verlegte Curry Sekunden vor der Sirene den recht offenen Dreier, Kevin Durant (20/5/7) kam noch an die Kugel und drückte sie aus der Halbdistanz durch die Reuse. Der aufbrandende Jubel der "Dubs" verebbte schnell - denn der Ball hatte Durants Hand knapp zu spät verlassen. Houston feierte den Auswärts-Coup, und Harden bedankte sich bei Gordon: "Eric war der Game-Changer."


NBA, Ergebnisse vom 17. Oktober

Cleveland Cavaliers - Boston Celtics 102:99
Golden State Warriors - Houston Rockets 121:122

aho

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© Getty Images

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