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12.09.2017, 11:45

Vor dem Viertelfinalduell Deutschland vs. Spanien

Rivale Rubio über Schröder: "Er spielt ein großartiges Turnier"

Vor dem direkten Duell mit Dennis Schröder lobt Spaniens NBA-Profi Ricky Rubio den deutschen Jungstar. Im EM-Viertelfinale am heutigen Dienstag (17.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de) dürfe sich die Verteidigung des Titelverteidigers aber nicht nur auf den 23 Jahre alten Aufbauspieler konzentrieren. Ein Vergleich der beiden Point Guards.

Ricky Rubio
Antreiber und Ideengeber im spanischen Team: Point Guard Ricky Rubio von den Utah Jazz.
© imagoZoomansicht

"Er spielt ein großartiges Turnier mit sehr viel Selbstbewusstsein. Er ist ein starker Scorer", sagte Rubio vor der Partie in Istanbul. "Es wird eine Teamarbeit. Deutschland hat viele Spieler, die aus der Distanz schießen können und das Feld für ihn öffnen. Das müssen wir verhindern."

Rubio dürfte voraussichtlich die defensive Hauptlast im Aufeinandertreffen mit Schröder tragen. Insgesamt erwartet der 26 Jahre alte Point Guard, der nach sechs Jahren bei den Minnesota Timberwolves im Sommer zu den Utah Jazz wechselte und mit Spanien 2008 olympisches Silber sowie 2009 und 2011 EM-Gold holte, ein packendes Duell mit dem deutschen Überraschungsteam.

"Sie haben durch den Sieg gegen Frankreich viel Selbstvertrauen", sagte Rubio. "Es werden 40 Minuten Kampf."

Statistik-Vergleich Rubio vs. Schröder

Zum Vergleich ein paar statistische Daten der beiden Protagonisten. Schröder sammelte bei durchschnittlich 30,5 Minuten Einsatzzeit bislang 23,2 Punkte im Schnitt (Zweiter hinter dem Russen Aleksei Shved, 23,7), traf 46,9 Prozent seiner Würfe aus dem Feld (33,3 Prozent Dreierquote) und 90,9 Prozent der Freiwürfe. Der Spielmacher der Atlanta Hawks gab 5,2 Assists pro Partie und leistete sich durchschnittlich 4,3 Turnover.

Trickreich und wieselflink: Spanien wird besonderes Augenmerk auf Dennis Schröder (li.) legen.
Trickreich und wieselflink: Spanien wird besonderes Augenmerk auf Dennis Schröder (li.) legen.
© imago

Rubio spielte im Schnitt nur 20,8 Minuten und kam auf elf Punkte pro Spiel. Der Spanier traf bislang 48,6 Prozent aus dem Feld (48 Prozent bei den Dreiern) und 94,7 Prozent seiner Würfe von der Linie. Er gab 4,2 Vorlagen und verlor verglichen mit Schröder seltener den Ball (1,7 pro Spiel). Rubio steht also etwas weniger im Fokus im Team der Spanier als Schröder bei den Deutschen, leistet sich weniger Fehler und nimmt deutlich weniger Würfe.

Weiterer Unterschied: Während Schröder beim DBB unangefochtene Nummer 1 als Spielgestalter ist, verteilt sich die Last bei Spanien auf mehrere Schultern. Neben Rubio haben auch Juan Carlos Navarro (FC Barcelona, 15,5 Minuten) und Sergio Rodriguez (ZSKA Moskau, 21,2 Minuten, 6,8 Assists im Schnitt) enormes Potenzial im Backcourt. Auch der junge Guillem Vives (Valencia, 11,1 Minuten) bekommt ordentlich Einsatzzeit.

aho/dpa

 

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