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13.06.2017, 08:17

Warriors revanchieren sich für Finalniederlage im Vorjahr

Durant macht Golden State zum Champion

Die Golden State Warriors entschieden in Spiel fünf der Best-of-Seven-Serie die NBA Finals für sich und krönten sich durch einen 129:120-Erfolg zum insgesamt fünften Mal mit der Meisterschaft. Das Wunder von Cleveland blieb diesmal aus, obwohl LeBron James seinen Triple-Double-Schnitt bestätigte. Letztlich waren aber Kevin Durant und Stephen Curry zu viel für die Cavs, die den "King" vom Thron stießen.

Champions: die Golden State Warriors
Champions: die Golden State Warriors.
© Getty ImagesZoomansicht

Zum zweiten Mal in drei Jahren gewann Golden State den Titel in der NBA, zum ersten Mal allerdings mit Kevin Durant im Trikot der "Dubs". Der 28 Jahre alte Forward war in einer rasanten Begegnung mit 39 Punkten (14/20 FGs, 5/8 Dreier) bester Korbjäger der Warriors, gefolgt von Stephen Curry mit 34. Durant war es auch, der mit einem Average von 35,2 Zählern die MVP-Trophäe für den "wertvollsten Spieler" der Finalserie gewann. "Ich bin einfach nur glücklich. Ich kann es kaum erwarten, mit den Jungs in der Kabine zu feiern", sagte Durant auf der Siegerbühne, ehe die große Sause mit Skibrillen und Champagner startete.

Auf Seiten der Cavaliers kam LeBron James auf 41 Punkte, gepaart mit 13 Rebounds und acht Assists. Die letzte dieser acht Vorlagen in den Schlusssekunden konnte zwar die 120:129-Niederlage nicht mehr verhindern, bescherte dem "King" aber als erstem Spieler überhaupt einen Triple-Double-Schnitt in den Finals (33,6 Punkte, 12,0 Rebounds, 10,0 Assists). "Ich habe alles gegeben, in allen fünf Spielen. Für mich gibt es keinen Grund, meinen Kopf hängen zu lassen", erklärte James. Kyrie Irving hatte mit 26 Zählern großen Anteil daran, dass die Partie lange Zeit ausgeglichen war, jedoch kamen vom Cavs-Guard im Schlussviertel keine weiteren Zähler mehr dazu.

Cleveland nimmt den Schwung mit

"Wir müssen der Aggressor sein", hatte Warriors-Coach Steve Kerr vor der Partie gesagt. In der Tat wirkte Golden State zunächst wacher und brachte die allermeisten der 19.596 Zuschauer gleich mit ein paar gelungenen Aktionen lautstark hinter sich. Doch Cleveland legte - wie schon in Spiel 3 - insgesamt den besseren Start hin. Auch die Schiedsrichter, die für ihren letzten Auftritt stark kritisiert worden waren, gaben in den ersten Aktionen gleich eine deutlich strengere Linie vor und behielten diese über den kompletten Verlauf auch bei. Die Cavs erkämpften sich durch eine starke Defensive einfache und schnelle Möglichkeiten, auf der anderen Seite des Courts erfolgreich abzuschließen. Der brandheiße Start wirkte sich offenbar auf die Köpfe der Warriors aus: Die "Dubs" ließen einige freie Würfe liegen, dazu waren Klay Thompson und Durant früh mit zwei Fouls vorbelastet. Zwar waren es diesmal keine 49 Punkte der Cavaliers, aber immerhin noch 37. Trotz 62,5 Prozent Trefferquote führten die Gäste aus Ohio nach Q1 aber nur knapp (37:33).

Warriors laufen heiß, Cavaliers brechen ein

Im zweiten Viertel schlich sich bei den Gästen dann die eine oder andere Unkonzentriertheit ein (Love mit zwei Fehlwürfen von der Freiwurflinie, Schrittfehler von James). Die Warriors wussten damit umzugehen und schnappten sich mit ein paar gelungenen Offensivaktionen die Führung zurück. Irving saß währenddessen auf der Bank und wurde am Knie behandelt. "Uncle Drew" hatte sich in einer Aktion im ersten Viertel offenbar ein kleineres Wehwehchen zugezogen.

Zwischenzeitlich brach die Cavs-Offensive komplett ein und Golden State zog auf 17 Punkte davon (69:52). Nur durch zwei späte Dreier von J.R. Smith betrieb der Noch-Meister Schadensbegrenzung in einem Viertel, das mit 23:38 klar verloren ging. Zur Pause führte Golden State mit 71:60.

James allein hält dem Druck nicht stand

Die Cavaliers konnten im dritten, aber auch noch im vierten Viertel immer wieder verkürzen. Phasenweise betrug der Rückstand gar nur noch drei Punkte. Doch Durant und am Ende auch Curry hatten stets eine Antwort parat. James wollte es in der ultimativen Schlussphase im Alleingang noch einmal wuppen. Doch die Firepower der Warriors, bei denen auch Andre Igoudala, MVP der 2015er Finalserie, 20 Punkte erzielte, war letztlich eine Nummer zu groß für James und die Cavaliers. "Ganz offensichtlich sind sie das beste Team in der Liga. Das haben sie in der gesamten Post Season gezeigt", gestand "LBJ" und richtete anschließend noch einen Blick in die Glaskugel: "Die meisten von denen (die Warriors) sind gerade mal in ihren Zwanzigern. Sie werden also noch ganz schön lange da sein."

Sandro Schüßler

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Mit den Golden State Warriors und den Cleveland Cavaliers standen sich die beiden besten Teams der Saison in den NBA-Finals gegenüber - die Cavs als Titelverteidiger, gegen den die Dubs nach der bitteren Finalniederlage im Vorjahr auf Revanche sannen. Letztlich mit Erfolg. Bilder zur diesjährigen Finalserie.
© Getty Images

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