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19.04.2017, 09:19

NBA, Play-offs: Toronto und die Clippers gleichen aus

Zipser zaubert: Bulls klauen auch Spiel 2 in Boston

Famoser Auftritt von Paul Zipser im altehrwürdigen Garden: Der deutsche Nationalspieler hatte von der Bank kommend mit 16 Punkten entscheidenden Anteil am 111:97-Sieg der Chicago Bulls bei den Boston Celtics. Diese Serie wechselt nun mit einer 2:0-Führung für den Außenseiter den Schauplatz, die Spiele drei und vier finden im United Center von Chicago statt.

Paul Zipser
16 Zähler von der Bank: Paul Zipser hatte entscheidenden Anteil am Erfolg der Bulls.
© Getty ImagesZoomansicht

Zwei Auswärtssiege des Conference-Achten beim Primus: Mit diesem Zwischenstand hatten trotz der tragischen Ereignisse um Celtics-Superstar Isaiah Thomas wohl die wenigsten Experten gerechnet. Doch die Bulls gehen mit einem Komfortvorsprung nach Hause und können in Chicago bereits den Sack zumachen.

Zipser hatte großen Anteil am klaren Erfolg der Bulls. Der Forward bekam von Head Coach Fred Hoiberg 29 Minuten Einsatzzeit, die mit Abstand meisten eines Ersatzspielers an diesem Abend. Und Zipser wusste dies zu nutzen: Der Deutsche verwandelte sechs von acht Würfen aus dem Feld (zwei von drei Dreier), holte zudem einen Rebound und einen Assist. Die Karrierebestleistung des früheren Bayern-Profis und NBA-Rookies liegt bei 21 Zählern.

Die Matchwinner der Bulls, die nach der Pause nie in Rückstand gerieten, waren Dwyane Wade und Jimmy Butler mit 22 Punkten. Rajon Rondo, 2008 noch Meister mit Boston, kam zudem auf elf Zähler, 14 Assists und neun Rebounds für Chicago. Bei Boston erzielte Isaiah Thomas drei Tage nach dem tragischen Unfalltod seiner Schwester Chyna 20 Punkte, brachte jedoch nur sechs von 15 Würfen unter und verwarf sechs Mal von der Linie.

Die wechselhafte Saison der Bulls scheint also eine nahezu magische Wende zu nehmen. Erst auf den letzten Drücker hatte der sechsmalige Champion die Play-offs erreicht. Gelingt ihnen der Coup gegen Boston, würde erstmals nach fünf Jahren wieder ein Achter einen Ersten ausschalten (2012: Philadelphia gegen Chicago).

"Ich bin nicht überrascht, weil jeder im Moment so fokussiert ist", sagte Butler, der zudem mit acht Rebounds und acht Assists glänzte.

Lowry und DeRozan weisen Bucks in die Schranken

In Toronto glichen derweil die heimischen Raptors die Serie gegen die Milwaukee Bucks aus. Die Kanadier setzten sich mit 106:100 durch, DeMar DeRozan kam auf 23 Punkte, sein Backcourt-Kollege Kyle Lowry schaffte einen Zähler weniger. Der Guard war es auch, der zehn Sekunden vor Schluss die Entscheidung herbeiführte.

Griffin sorgt für Clippers-Ausgleich

Blake Griffin war der Protagonist beim 99:91 der Los Angeles Clippers gegen die Utah Jazz. Der Power Forward kam auf 24 Punkte, unterfüttert wurde seine Leistung durch Double-Doubles von DeAndre Jordan (18/15 Rebounds) und Chris Paul (21/10 Assists). "Lob City" diktierte auch unter den Körben und gewann in der Reboundbilanz mit 60:38. "Das war stark", sagte Griffin. "Wir hatten einen tollen Geist, das hat man gleich im ersten Viertel gesehen." Egal ob man treffe oder verwerfe: "Wir müssen genau so aggressiv spielen." Gordon Hayward war mit 20 Punkten bester Akteur der Gäste, die auf Center Rudy Gobert verzichten mussten (Knie).


NBA, Play-offs, Achtelfinale (best of seven)

Montag, 17. April

Cleveland Cavaliers - Indiana Pacers 117:111
Play-off-Stand: 2:0
San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 96:82
Play-off-Stand: 2:0

Dienstag, 18. April

Toronto Raptors - Milwaukee Bucks 106:100
Play-off-Stand: 1:1
Boston Celtics - Chicago Bulls 97:111
Play-off-Stand: 0:2
Los Angeles Clippers - Utah Jazz 99:91
Play-off-Stand: 1:1

Mittwoch, 19. April

Washington Wizards - Atlanta Hawks
Houston Rockets - Oklahoma City Thunder
Golden State Warriors - Portland Trail Blazers

aho

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© Getty Images

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