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19.03.2017, 22:43

Ulm profitiert von Bambergs Niederlage

Bayern gewinnt Prestigeduell gegen Bamberg

Der FC Bayern hat das Prestigeduell gegen Brose Bamberg gewonnen und dem deutschen Meister in der Bundesliga nach zehn Partien wieder eine Niederlage zugefügt. Die Münchner setzten sich in einer extrem zerfahrenen und von teils ganz schwachen Wurfquoten geprägten Partie am Sonntagabend mit 67:59 (27:28) durch.

Maik Zirbes und Patrick Heckmann
Bayerns Nr. 33 gegen Bambergs Nr. 33: Maik Zirbes und Patrick Heckmann (r.).
© imagoZoomansicht

Bester Werfer der Gastgeber war Nick Johnson mit zwölf Zählern. Bei den Franken, die im Kampf um Tabellenplatz eins gegen Spitzenreiter ratiopharm Ulm einen herben Rückschlag kassierten, konnte Nikos Zisis mit 13 Punkten die zweite Saisonniederlage nicht verhindern. Im Klassement bleibt Bayern mit 42:6 Punkten Dritter hinter Bamberg (46:4).

Neben Bayern ist auch Ulm der große Gewinner des Spieltages. Weil der FC Bayern München ein über weite Strecken unansehnliches Verfolger-Duell gegen Brose Bamberg für sich entschied und dem Titelverteidiger damit die zweite Saisonniederlage zufügte, haben die Ulmer, die am Samstag beim 82:76 gegen Alba Berlin ihren 26. Sieg in Serie feierten und so einen neuen Rekord aufstellten, nun beste Chancen auf Vorrundenplatz eins.

Bamberg konnte beim 59:67 in München nicht mehr Schritt halten mit dem noch ungeschlagenen Vizemeister. Dabei war das Match im Audi Dome vor den Augen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß kein Basketball-Leckerbissen, sondern über fast die gesamte Spielzeit schwere Kost. Phasenweise katastrophale Wurfquoten, unzählige und unnötige Ballverluste auf beiden Seiten sowie immer wieder kleine Nickligkeiten bestimmten das Duell. Die Vorentscheidung brachte das dritte Viertel (22:9), in dem die Münchner ein Bamberger Tief ausnutzten, davonzogen und sich dann über die Zeit retteten.

Bester Werfer beim Heimteam, das Revanche nahm für die dramatische Niederlage im Pokalfinale im Februar, war Nick Johnson mit zwölf Punkten. Bei den Franken, die nur 36 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld trafen, konnte Nikos Zisis mit 13 Zählern die zweite Saisonniederlage nicht verhindern. Diese könnte am Ende der Vorrunde zur Folge haben, dass Ulm an der Spitze des Klassements nicht mehr zu verdrängen ist.

dpa

 
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