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24.03.2016, 08:42

NBA: Warriors und Spurs verlängern Heimserie

Schröder dreht auf - Nowitzkis Mavs im Sinkflug

Ein Dutzend Spiele in der NBA am Mittwoch - und Dirk Nowitzki und Dennis Schröder mittendrin. Die beiden deutschen Basketball-Stars überquerten in ihren Spielen jeweils die 20-Punkte-Hürde - zum Sieg reichte es jedoch nur für die Atlanta Hawks, die mit 122:101 in Washington Revanche nahmen. Die Dallas Mavericks verloren das richtungsweisende Spiel bei den Portland Trail Blazers. Platz neun droht. Damit haben Golden State und San Antonio nichts zu tun.

Dirk Nowitzki
Auch er kann den Absturz der Mavericks derzeit nicht stoppen: Dirk Nowitzki.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Trail Blazers haben Reaktion gezeigt und sich für die 120:132-Thriller-Niederlage am Montag in Dallas revanchiert, als Nowitzki die Texaner mit 40 Punkten zum Erfolg geführt hatte. Diesmal hatte Portland angeführt von Damian Lillard (27 Punkte) mit 109:103 die Nase vorne und fügte dem Meister von 2011 eine empfindliche Niederlage zu. Nowitzki schaffte in Abwesenheit des am Knie verletzten Chandler Parsons diesmal 21 Punkte und neun Rebounds, Topscorer der Mavs war in seiner alten Heimat Shooting Guard Wesley Matthews (22).

"Die Ballverluste waren ein großes Problem, und zwar von Beginn an", kritisierte Dallas-Trainer Rick Carlisle nach der Partie. "Es wird sich in den letzten paar Spielen entscheiden, so wie immer", fügte Nowitzki hinzu: "Es ist eine schwierige Angelegenheit. Es gibt viele gute Teams und wir müssen einen Weg finden, einige Partien zu gewinnen."

Dallas bleibt im Westen zwar als Tabellensiebter auf einem Play-off-Platz, das Finale der Regular Season dürfte jedoch zu einem wahren Krimi werden. Der aktuelle Stand: Dallas 35 Siege, 36 Niederlagen; Utah Jazz nach einem 89:87 in Houston neuer Achter (ebenfalls 35:36); die Rockets mit 35:37 als Neunter derzeit aus dem Rennen. Dallas spielt vor dem Ende der Hauptrunde gegen beide direkten Konkurrenten. Elf Partien stehen insgesamt noch aus.

Das nach den Abgängen seiner Leistungsträger nur als Außenseiter gehandelte Portland hat mit 37:35-Siegen auf Rang sechs nun beste Karten, in die Play-offs einzuziehen und in Runde eins sogar den Liga-Giganten Golden State und San Antonio aus dem Weg zu gehen.

"Dennis war großartig"

Eine starke Leistung bot Dennis Schröder beim 42. Saisonsieg der Atlanta Hawks. Mit 23 Punkten, vier Rebounds und acht Assists führte der Nationalspieler die Hawks zum 122:101-Erfolg bei den Washington Wizards. Schröder verwandelte sieben seiner neun Würfe aus dem Feld und acht von neun Freiwürfen. Damit gelang Atlanta die Revanche für die Heimniederlage gegen Washington zwei Tage zuvor. Als momentaner Dritter im Osten der NBA stehen die Hawks mit einer 42:30-Bilanz kurz vor dem Einzug in die Play-offs. "Dennis war großartig", lobte Trainer Mike Budenholzer seinen Point Guard.

Heimsiege für Warriors und Spurs

Auf eigenem Court weiterhin nicht zu besiegen sind die Warriors und Spurs. Golden State fertigte beim 51. Sieg in einem Regular-Season-Heimspiel in Folge (33:0 in der laufenden Saison) die Los Angeles Clippers mit 114:98 ab. Die "Splash Brothers" Stephen Curry (33) und Klay Thompson (32) waren unerbittlich. Der Meister liegt aktuell bei 64:7 und hat die 72:10-Bilanz der Chicago Bulls (1995/96) fest im Blick.

San Antonio hielt sich gegen die Miami Heat mit 112:88 schadlos und liegt zu Hause bei 36:0 (insgesamt 60:11). Kawhi Leonard war mit 32 Punkten und acht Rebounds bester Spieler der Texaner.

Bulls bleiben unter dem Strich

Eine ganz bittere Saison liefern die mit Vorschusslorbeeren Chicago Bulls ab. Der Altmeister um Rookie-Coach Fred Hoiberg sollte eigentlich den Cleveland Cavaliers Feuer unterm Hintern machen, droht jedoch die Play-offs zu verpassen. Mehr denn je nach der ernüchternden Heimschlappe gegen die New York Knicks. All-Star Jimmy Butler bezeichnete seine Vorstellung nach dem 107:115 im United Center als "schrecklich". Auch Nikola Mirotic, NBA-Tagesbester mit 35 Punkten, konnte die Niederlage nicht verhindern. Für die Knicks spielte Jungstar Kristaps Porzingis (29/10, drei Dreier) groß auf. Chicago ist mit 36:34 Neunter im Osten, auf Rang acht liegen die Detroit Pistons (38:34, vier Siege in Serie) nach einem 118:102 gegen die Orlando Magic. Andre Drummond punktete für die Mannschaft aus der Motor City eifrig (30 Zähler bei 14 Rebounds) und verwandelte sogar zwei von drei Freiwürfen.


NBA, Mittwoch, 23. März

Washington Wizards - Atlanta Hawks 101:122
Boston Celtics - Toronto Raptors 91:79
Detroit Pistons - Orlando Magic 118:102
Cleveland Cavaliers - Milwaukee Bucks 113:104
Chicago Bulls - New York Knicks 107:115
Houston Rockets - Utah Jazz 87:89
Minnesota Timberwolves - Sacramento Kings 113:104
San Antonio Spurs - Miami Heat 112:88
Denver Nuggets - Philadelphia 76ers 104:103
Phoenix Suns - Los Angeles Lakers 119:107
Golden State Warriors - Los Angeles Clippers 114:98
Portland Trail Blazers - Dallas Mavericks 109:103

aho

 
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