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02.03.2016, 09:47

Golden State verlängert Heimserie auch ohne Curry

Schröder liefert Warriors Thriller - Nowitzkis Mavs furios

Die Gelegenheit war günstig. Ohne Liga-MVP Stephen Curry und Routinier Andre Iguodala mussten die Golden State Warriors am Dienstag (Ortszeit) ins Heimspiel gegen die Atlanta Hawks gehen. Dennis Schröder & Co. hätten die Gunst der Stunde fast in einen Sieg umgemünzt und die imposante Heimserie des Meisters beendet. Am Ende sorgte Draymond Green mit einem Wahnsinns-Dreier für die Entscheidung. Einen Rekord aus dem Jahr 2004 egalisierten die Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki beim Erfolg über Orlando, ebenfalls in die Geschichtsbücher trug sich Lakers-Rookie D'Angelo Russell ein.

Draymond Green gegen Paul Millsap
Enges Duell: Warrior Draymond Green gegen Atlantas Paul Millsap.
© Getty ImagesZoomansicht

109:105 nach Verlängerung für den Favoriten. Die Hawks waren sehr dicht dran an der Sensation. Mit einem Dennis Schröder, der sehr lange die Regie führen durfte, zwang die Mannschaft von Trainer Mike Budenholzer den Meister zumindest in die Overtime. Dort war dann ein wilder Wurf nötig, um die Entscheidung herbeizuführen. Der am linken Knöchel lädierte Curry sah an der Seitenlinie in Zivil, wie sein Teamkollege Andrew Bogut einen Ball noch knapp vor der Auslinie rettete, Allstar Draymond Green (15/13/9) bekam die Pille knapp vor dem hechtenden Kent Bazemore zu fassen und drückte kurz vor Ablauf der Shot-Clock noch ab - Dreier zum 107:103 und 40 Sekunden vor Schluss der Genickbruch für die Hawks! "Das war pure Verzweiflung", sagte Green.

Schröder übernimmt und sorgt für Aufholjagd

Im Anschluss verfehlten Dreier von Paul Millsap (19) und Schröder ihr Ziel. Der Deutsche, der ab dem dritten Viertel für Jeff Teague übernahm und in 29 Minuten 17 Punkte, drei Rebounds, neun Assists holte, verwandelte zwar noch zwei Freiwürfe, doch Klay Thompson (29) sorgte mit einem Zwei-Punkte-Wurf für den Endstand. Mit sechs Punkten in Q4 hatte Schröder die Hawks zu einer Aufholjagd gegen die mit bis zu 14 Punkten führenden Hausherren getrieben.

Golden State kam am Ende mit dem Schrecken davon und baute seine Serie auf 43 Regular-Season-Heimsiege in Folge aus. Beim nächsten ziehen die Spieler von Coach Steve Kerr mit dessen Ex-Franchise Chicago gleich (44 von März 1995 bis April 1996). Daneben erhielt die Hoffnung der "Dub Nation" weiter Nahrung, den Bestwert der Bulls zu übertreffen. die seinerzeit bislang nie erreichte 72 Saisonspiele gewinnen konnten. Golden State liegt aktuell bei 54:5.

Humphries bringt Größe zu den Hawks

Die Hawks, weiter Fünfter im Osten (33:28), schlugen derweil nochmals auf dem Spielermarkt zu und angelten sich den erfahrenen Forward Kris Humphries, zuvor von den Phoenix Suns in die Wüste geschickt. Im Auswärtsspiel bei den Lakers am Freitag könnte er erstmals zum Zug kommen. Die Saison hatte für Humphries in Washington begonnen, seit seinem Dienstbeginn 2004 in Utah spielte der Flügel auch für Toronto, Dallas, Brooklyn und Boston. Humphries bringt Größe ins Aufgebot, nachdem Center Tiago Splitter nach einer Hüft-OP bis Rundenende nicht mehr spielen kann.

Mavericks zum dritten Mal in Folge über 120

Platz sechs vor den abermals siegreichen Portland Trail Blazers (beide 33:28) hielten im Westen die Dallas Mavericks, die sich gegen die Orlando Magic mit 121:108 schadlos hielten und zum dritten Mal am Stück über 120 ins Ziel kamen (erstmals seit 2004). Hinter Wesley Matthews (7000. NBA-Punkt, 21 Zähler) war Dirk Nowitzki mit 19 Punkten zweitbester Schütze des 2011er Meisters. Zaza Pachulia (17/10) sackte sein 24. Double-Double ein. Auch Chandler Parsons und J.J. Barca kamen auf 17. "Jeder hat gut und aggressiv gespielt", sagte Barea nach dem dritten Mavs-Sieg in Serie, der den Vorsprung auf Rang neun (Utah, 28:31) auf ein nun wieder ordentliches Polster anwachsen ließ.

Dirk Nowitzki
Steuerte 19 Punkte zum Sieg gegen Orlando bei: Dirk Nowitzki.
© Getty Images

Dallas, das zur Pause schon 69 Punkte hatte und insgesamt 56 Prozent seiner Würfe traf (Saisonbestwert), setzt seine Heimspiele am Donnerstag gegen den West-Zehnten Sacramento fort. Abermals 120+ scheinen da nicht außer Reichweite.

Russells 39 - Melo schickt Fan zum Knicks-Eigner

Was war am Dienstag sonst noch geboten? Bereits erwähnte Trail Blazers wurden durch Damian Lillard (30) und C.J. McCollum (25) zum 104:85 bei den Knicks getragen, dem 13. Sieg in den vergangenen 15 Spielen. Das vor der Saison als Kanonenfutter gehandelte Portland steuert inzwischen zielstrebig den Play-offs entgegen. Lillard schaffte zum achten Mal in den vergangenen neun Spielen 30 oder mehr Zähler. Die Knicks (25:37) unterdessen haben nach ordentlichem Saisonbeginn 15 von 18 verloren. Carmelo Anthony legte sich in der Schlussphase mit einem schimpfenden Fan an und riet diesem, sich doch bei Eigner James Dolan das Geld zurückzuholen.

Noch schlechter als NYC stehen die Lakers da (12:49). Immerhin: Beim 107:101 über die Nets gab es ein Highlight zu feiern. D'Angelo Russell schaffte 39 Punkte, soviel wie kein Rookie der traditionsreichen Franchise zuvor, seit diese in Los Angeles beheimatet ist. Zwei seiner acht Dreier sorgten in der Schlussminute für die Entscheidung. Kobe Bryant? Fehlte wegen einer Schulterblessur.

Heat treffen gegen schwache Bulls aus allen Lagen

Mit einer nie zuvor in ihrer Historie erreichten 67,5 Prozent Trefferquote tüteten die Miami Heat beim 129:111-Kantersieg über die ersatzgeschwächten Chicago Bulls ein. Der aus Brooklyn geholte Joe Johnson zauberte 24 Punkte in den Box Score, Hassan Whiteside holte sich mit 26 Zählern einen persönlichen Rekord, bei 14 Rebounds und vier Blocks. Miami (34:26) ist Vierter im Osten, die Bulls - eigentlich als schärfster Rivale der Cleveland Cavaliers im Osten gehandelt - rutschten bei 30:29 aus den Top 8. Die Forderung von Rookie-Coach Fred Hoiberg, in der Defensive doch entschlossener zuzupacken, schien auf taube Ohren gestoßen zu sein. Eine höhere Quote des Gegners hat der Altmeister seit Erfassung dieser Daten (1983/84) nie zugelassen. "Defensiv war das schrecklich", bilanzierte Pau Gasol.


Ergebnisse vom Dienstag, 01. März

Charlotte Hornets - Phoenix Suns 126:92
Miami Heat - Chicago Bulls 129:111
New York Knicks - Portland Trail Blazers 85:104
Dallas Mavericks - Orlando Magic 121:108
Golden State Warriors - Atlanta Hawks 109:105 n.V.
Los Angeles Lakers - Brooklyn Nets 107:101

aho

02.03.16
 
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National Basketball Association - 18. Spieltag

Heim GastErg.
Cleveland - Indiana100:96
 
Washington - Philadelphia116:108
 
Boston - Utah100:95
 
Milwaukee - Houston128:121
 
Denver - Memphis96:103
 
Sacramento - Oklahoma City116:131
 
LA Clippers - Brooklyn Nets105:95
 
Charlotte - Phoenix126:92
 
Miami - Chicago129:111
 
New York - Portland85:104
 
Dallas - Orlando121:108
 
Golden State - Atlanta109:105 OT
 
LA Lakers - Brooklyn Nets107:101
 
Orlando - Chicago102:89
 
Philadelphia - Charlotte99:119
 
Boston - Portland116:93
 
Toronto - Utah104:94
 
Houston - New Orleans100:95
 
Memphis - Sacramento104:98
 
Milwaukee - Indiana99:104
 
Minnesota - Washington98:104
 
San Antonio - Detroit97:81
 
Denver - LA Lakers117:107
 
LA Clippers - Oklahoma City103:98
 
Miami - Phoenix108:92
 
New Orleans - San Antonio86:94
 
Dallas - Sacramento101:104
 
Golden State - Oklahoma City121:106
 
Charlotte - Indiana108:101
 
Orlando - Phoenix84:102
 
Philadelphia - Miami102:112
 
Boston - New York105:104
 
Toronto - Portland117:115
 
Cleveland - Washington108:83
 
Memphis - Utah94:88
 
Milwaukee - Minnesota116:101
 
Denver - Brooklyn Nets120:121 OT
 
LA Lakers - Atlanta77:106
 
Cleveland - Boston120:103
 
New York - Detroit102:89
 
Washington - Indiana99:100
 
New Orleans - Utah94:106
 
Minnesota - Brooklyn Nets132:118
 
Chicago - Houston108:100
 
San Antonio - Sacramento104:94
 
LA Clippers - Atlanta97:107
 
Milwaukee - Oklahoma City96:104
 
LA Lakers - Golden State112:95
 
Memphis - Phoenix100:109
 
Denver - Dallas116:114 OT
 
Detroit - Portland123:103
 
Miami - Philadelphia103:98
 
Toronto - Houston107:113