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14.02.2016, 10:45

Ein epischer Dunking-Contest bietet würdigen Rahmen

LaVine wie einst Air Jordan - Bryant adelt Schröder

Was für ein Vorlauf für das Allstar-Game, das in der Nacht auf Montag (ab 2 Uhr) steigt: Mit einer spektakulären Darbietung hat Zach LaVine als erst vierter NBA-Spieler in aufeinanderfolgenden Jahren den Dunking-Contest gewonnen. In allen vier Versuchen räumte der Aufbauspieler der Timberwolves jeweils den Höchstwert ab. Derweil zeigte Klay Thompson Stephen Curry die Grenzen auf, Kobe Bryant dachte über einen Deutschen nach, der nicht Nowitzki heißt.

Lieferten sich einen epischen Dunking-Contest: Sieger Zach LaVine (l.) und Aaron Gordon.
Lieferten sich einen epischen Dunking-Contest: Sieger Zach LaVine (l.) und Aaron Gordon.
© Getty ImagesZoomansicht

Zach LaVine hat es schon wieder getan! Mit einer atemberaubenden Vorstellung hat der 20-jährige Aufbauspieler der Minnesota Timberwolves als erst vierter NBA-Profi zweimal hintereinander den Dunking-Wettbewerb gewonnen. Am Samstag (Ortszeit) bekam der 1,96-Meter-Hüne im Rahmen des Allstar-Wochenendes im Finale für alle vier Versuche den Höchstwert von 50 Zählern.

Dabei überzeugte LaVine die Jury um die früheren Superstars Earvin Magic Johnson sowie Shaquille O'Neal und bezwang in einem mehr als denkwürdigen Duell um den Titel Aaron Gordon von den Orlando Magic. Das Finale der beiden konnte mit den legendären Aufeinandertreffen von Michael Jordan und Dominique Wilkins aus den 1980er-Jahren definitiv mithalten. "Es hat mich an MJ gegen Dominique erinnert. Das heute war einer der besten Dunking-Contests der Geschichte", sagte Magic Johnson. Vor LaVine hatten nur Jordan, Jason Richardson und Nate Robinson die Trophäe zwei Jahre in Serie erhalten.

DREIPUNKTE-WETTBEWERB: Beim Clinch der besten Distanzschützen setzte sich Klay Thompson im Finale vor seinem Teamkollegen und Vorjahressieger Stephen Curry durch. Thompson kam auf 27 von möglichen 34 Punkten, der wertvollste Spieler der vergangenen NBA-Saison erzielte 25 Zähler.

SKILLS CHALLENGE: Rookie Karl-Anthony Towns von den Minnesota Timberwolves zeigte im Geschicklichkeitswettbewerb die beste Leistung. Der 2,13 Meter große Center war im Finale sogar schneller als der 38 (!) Zentimeter kleinere Isaiah Thomas von den Boston Celtics. Die Aufgabe dafür: Die Profis mussten durch einen Parcours dribbeln, zielgenau passen, einen Korbleger anbringen und anschließend einen Dreier versenken.

SPIEL DER JUNGPROFIS: Eine US-Auswahl hatte bereits am Freitag gegen ein internationales Team mit 157:154 gewonnen, Dunk-Champion LaVine wurde dabei auch noch als wertvollster Spieler ausgezeichnet. Ein Wochenende also, das dem 20-Jährigen noch länger in Erinnerung bleiben wird.

King James: "Meine Entscheidung ist noch nicht gefallen"

Neben all dem Spektakel beschäftigte Superstar LeBron James von den Cleveland Cavaliers ein ganz anderes Thema. Der 31-Jährige hat sich noch nicht wegen einer Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen (5. bis 21. August) in Rio de Janeiro entschieden. "Ich liebe es, mein Land zu repräsentieren. Ich war seit 2004 immer bei Olympia dabei, aber meine Entscheidung ist noch nicht gefallen", erklärte der zweimalige Goldmedaillengewinner.

Ganz anders Curry, der in Brasilien unbedingt dabei sein will. "Ich war zwar schon zweimal Teil des Weltmeisterteams, aber noch nie bei Olympia. Das wäre eine ganz besondere Möglichkeit für mich", verriet der Point Guard von Meister Golden State Warriors am Samstag. Denn: Vor vier Jahren in London gehörte der 27-Jährige im Gegensatz zu James nicht zum US-Team, das die Goldmedaille gewann. Der olympische Thron in Brasilien? "Das wäre das i-Tüpfelchen", so Curry.

Konnte mit einem Lächeln fair gratulieren: Stephen Curry mit Teamkollege Klay Thompson.
Konnte mit einem Lächeln fair gratulieren: Stephen Curry mit Teamkollege Klay Thompson.
© Getty Images

Und was machte eigentlich der in dieser Spielzeit scheinbar allgegenwärtige Kobe Bryant? Der fünfmalige NBA-Champion hatte am Samstag ein ganz besonderes Lob für Dennis Schröder über. Der 37-Jährige erklärte, dass er dem deutschen Nationalspieler künftig eine führende Rolle in der nordamerikanischen Profiliga zutraue. "Er hat auf jeden Fall das Potenzial, ein Allstar-Spieler zu sein", nahm Superstar Bryant kein Blatt vor den Mund.

Bryant tritt in der Nacht zu Montag (2 Uhr) zum letzten Mal in seiner Karriere beim Allstar-Game an, ehe er am Saisonende seine Laufbahn beendet. Der Olympiasieger von 2008 und 2012 wurde 18-mal in Folge berufen. Schröder wartet in seinem dritten Jahr in der NBA noch auf seine erste Nominierung. Glaubt man Bryant, wird die aber irgendwann kommen.

msc/dpa

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