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07.02.2016, 10:10

Golden State bezwingt OKC - Jazz-Serie lebt

Warriors brechen Rekord - Nowitzkis Mavs schlagen zurück

Am Tag nach dem Debakel in San Antonio haben sich die Dallas Mavericks mit einem wichtigen Auswärtssieg zurückgemeldet und den Negativlauf nach drei Niederlagen in Folge beendet. Chandler Parsons und Dirk Nowitzki führten die Texaner zum Overtime-Sieg in Memphis und festigten damit Rang fünf im Westen. Meister Golden State brach beim Erfolg über OKC wieder einmal Rekorde, die San Antonio Spurs hatten mit Kobe Bryant mächtig zu kämpfen.

Dirk Nowitzki
Als es drauf ankam, war er da: Dirk Nowitzki beim Auswärtssieg der Mavs in Memphis.
© Getty ImagesZoomansicht

Das 90:116-Fiasko gegen die Spurs hatte doch etwas Gutes: Trainer Rick Carlisle konnte seine Starter angesichts der sich schnell abzeichnenden Niederlage schonen und wahrte somit die Chance auf einen Sieg im zweiten Match der "Back-To-Back-Games" - denn nur 24 Stunden später stand für die Mavs die Aufgabe bei den zuletzt sehr starken Grizzlies an.

Und da hatten die Gäste in der Crunchtime noch die entscheidenden Körner zur Verfügung und siegten mit 114:110 nach Verlängerung.

Nowitzki sorgte 16,6 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Sprungwurf zum 112:109 für die Vorentscheidung. Insgesamt kam der 37-Jährige aus Würzburg auf 18 Punkte und sieben Rebounds (FG-Quote 6/17), Parsons machte 26 und unterstrich seinen Ruf als neuer Topscorer im Carlisle-Team. Point Guard Deron Williams lieferte mit 22 Zählern und elf Vorlagen ebenfalls eine erstklassige Leistung ab. Die Mavericks sind mit 29:25 Siegen weiter Tabellensechster der Western Conference hinter Memphis (30:21), dessen Heimbilanz auf 19:8 zurückfiel. "Wir haben eine Gruppe mit großem Charakter und viel Stolz", resümierte Coach Carlisle. "Das ist ziemlich offensichtlich. Letzte Nacht war eine Zerstörung."

Dallas spürt den heißen Atem der Portland Trail Blazers (Auswärtssieg in Houston) und der Utah Jazz im Nacken, die sich aktuell um den achten Platz der Conference streiten. Die Jazz feierten beim 98:89 gegen die Phoenix Suns den bereits sechsten Sieg in Serie. Der deutsche Center Tibor Pleiß stand erneut nicht im Kader, er war Ende der Woche wieder einmal in die D-League zu den Idaho Stampede beordert worden. Utahs Serie steht nun gegen Dallas auf dem Prüfstand.

Warriors feiern 41. Heimsieg in Serie

Mächtig viel Prominenz war unterdessen weiter westlich an der kalifornischen Küste zu Gast. Am Super-Bowl-Wochenende in Santa Clara - der neuen Heimat der San Francisco 49ers - duellierten sich im benachbarten Oakland zwei Schlachtrösser der NBA. Champion Golden State Warriors hatte den West-Dritten Oklahoma City Thunder zu Gast und zeigte einmal mehr seine Dominanz.

Das 116:108 gegen OKC war saisonübergreifend der 41. Heimsieg in Serie. Damit könnten die Warriors bald die 20 Jahre alte Bestmarke der Chicago Bulls toppen, drei gewonnen Partien fehlen noch. Mit einer Saisonbilanz von 46:4 Siegen egalisierten die Kalifornier zudem den Rekord der Philadelphia 76ers nach 50 Saisonspielen aus der Spielzeit 1966/67.

Stephen Curry, dessen Kumpel und Liga-MVP Cam Newton die Carolina Panthers ins NFL-Finale gegen die Denver Broncos führt, war mit 26 Punkten wieder einmal tragende Säule für die "DubNation". "Das hatte Play-off-Atmosphäre", sagte der MVP nach einem heißen Fight vor den Augen von "Celebrities" wie Beyoncé und Jay-Z.

"Intensität und Adrenalinschübe" habe Curry jedoch auch erwartet gegen Superstars wie Kevin Durant und Russell Westbrook. Durant war mit 40/14 bärenstark, auch Westbrook (27 Punkte, zwölf Assists) ließ nicht zu wünschen übrig. Nach zwölf Siegen aus 13 Spielen zog OKC wieder einmal den Kürzeren, Durant hielt jedoch abschließend fest: "Wir haben vor beiden keine Angst, wir müssen schließlich gegen sie spielen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen."

Lakers liefern Spurs heißen Kampf

Mit beiden meinte Durant die Warriors und deren hartnäckigsten Verfolger San Antonio. Die Spurs gewannen am Samstag ihr 37. Heimspiel am Stück, hatten mit den Los Angeles Lakers um den wieder erstarkten Kobe Bryant (25 Punkte) aber unerwartete Probleme. Am Ende führten LaMarcus Aldridge (26) und Kawhi Leonard (20/13) die Texaner jedoch in Abwesenheit der verletzten Routiniers Tim Duncan und Manu Ginobili zum Erfolg. San Antonio (43:8) liegt weiter knapp hinter Golden State (46:4) auf Rang zwei.


NBA, Samstag, 06. Februar

Houston Rockets - Portland Trail Blazers 79:96
Charlotte Hornets - Washington Wizards 108:104
Indiana Pacers - Detroit Pistons 112:104
Cleveland Cavaliers - New Orleans Pelicans 99:84
Philadelphia 76ers - Brooklyn Nets 103:98
Memphis Grizzlies - Dallas Mavericks 110:114 n.V.
Minnesota Timberwolves - Chicago Bulls 112:105
San Antonio Spurs - Los Angeles Lakers 106:102
Phoenix Suns - Utah Jazz 89:98
Golden State Warriors - Oklahoma City Thunder 116:108

Die Besten des Tages

Punkte: Kevin Durant (OKC) 40, James Harden (Houston) 33, Paul George (Indiana) 30, Kyrie Irving (Cleveland) 29, Russell Westbrook (OKC), LeBron James (Cleveland) je 27, ... Dirk Nowitzki (Dallas) 18;
Rebounds: Karl-Anthony Towns (Minnesota), Jahlil Okafor (Philadelphia), Julius Randle (Lakers) alle 17, Enes Kanter (OKC), Tristan Thompson (Cleveland) je 15, ... Nowitzki 7;
Assists: Westbrook (12) Deron Williams (Dallas) 11, ... Nowitzki 2;
Dreier: J.R. Smith (Cleveland) 6/16, Matt Barnes (Memphis) 5/7, Chandler Parsons (Dallas) 5/8 ... Nowitzki 1/6;
Turnover: James Harden (Houston) 10;
Blocks: Rudy Gobert (Utah) 4, ... Nowitzki 1;
Freiwürfe: Harden 15/18, George 14/15 Durant 13/13, Kawhi Leonard (San Antonio) 12/15, ... Nowitzki 5/6;
Einsatzminuten: Nicolas Batum (Charlotte) 44 ... Nowitzki 37

aho

Kareem Abdul-Jabbar liegt vorn - Nowitzki 6.
Die besten Punktesammler der NBA-Geschichte
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)

© Getty Images

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