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03.02.2016, 08:57

NBA: Lakers-Routinier verhindert Negativrekord

Die Kobe-Bryant-Show

Da hat er aber mal wieder einen rausgehauen: Kobe Bryant führte die Los Angeles Lakers zum 119:115-Erfolg über die Minnesota Timberwolves. Die "Black Mamba" legte am Dienstag im Staples Center satte 38 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists auf, traf sieben Dreier und verhinderte somit die elfte Niederlage des Altmeisters in Folge.

Der Hauptdarsteller geht von der Bühne: Kobe Bryant nach seiner 38-Punkte-Gala.
Der Hauptdarsteller geht von der Bühne: Kobe Bryant nach seiner 38-Punkte-Gala.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit zehn Niederlagen am Stück waren die Lakers ins Spiel gegen den West-Rivalen gegangen - eine elfte Schlappe wäre mit einem neuen Negativrekord des 16-maligen NBA-Champions gleichbedeutend gewesen. Doch der 37-jährige Bryant hatte etwas dagegen im Duell der Generationen, im Vergleich mit dem "jungen Wilden" der T-Wolves um Andrew Wiggins (30 Punkte), Karl-Anthony Towns (14/9) und Zach LaVine. Bryant traf sieben von elf Versuchen "von draußen", sein 38/5/5-Boxscore ist für einen Spieler in seinem Alter durchaus beachtlich: Zuletzt hatte Karl "Mailman" Malone im Jahr 2003 ebenfalls 37-jährig derartige Werte aufgelegt.

Bryant wollte aus den Zahlen keine große Nummer machen, sagte nach dem Spiel in Richtung der Journalisten: "Ihr seht das seit 20 verdammten Jahren, was habt ihr erwartet?" Vor allem in der Crunchtime drehte Bryant auf, machte 14 der 18 Lakers-Punkte in den finalen fünf Minuten. Es war nochmal spannend geworden, nachdem die Kalifornier einen 16-Punkte-Vorsprung beinahe noch verspielt hatten. Eine Niederlage hätte die Lakers in die Geschichtsbücher gebracht, dessen war sich Bryant bewusst: "Du verlierst zehn Spiele in Folge, das ist genug Schmach", sagte der verletzungsanfällige Superstar, dessen Team zuletzt am 12. Januar gewonnen hatte.

In der letzten Saison des Flügelspielers liegen die Lakers mit nun zehn Siegen aus 51 Partien fernab der Play-off-Plätze in der Western Conference. Die T-Wolves fielen auf 14:36 ab und sind vor den Lakers Vorletzter. Trösten können sie sich mit einem Titel: Karl-Anthony Towns wurde von der Liga zum Rookie des Monats Januar in der Western Conference gekürt.

Sein Pendant im Osten heißt Kristaps Porzingis. Der neue "Big Man" der New York Knicks kassierte am Dienstag mit seinem Team allerdings eine 89:97-Heimniederlage gegen den alten Rivalen Boston Celtics und verlor im Rennen um die Top 8 der Eastern Conference an Boden. Die Knicks sind mit 23:28-Siegen nur noch Elfter, während die Kelten als Vierter (28:22) hervorragend dastehen.

Lowry/DeRozan und Durant Spieler des Monats

Nicht nur die Rookies, auch die Spieler des Monats Januar wurden am Dienstag verkündet - und es sind gleich drei. Denn neben Kevin Durant (OKC) im Westen wurden DeMar DeRozan und Kyle Lowry in Co-Produktion geehrt. Beide hatten die Toronto Raptors im Januar zu einer beeindruckenden Siegesserie und auf Platz zwei im Osten geführt. Am Dienstag gewannen die Kanadier mit 104:97 bei den Phoenix Suns und vermasselten das Debüt des neuen Suns-Trainers Earl Watson, der nach der Entlassung von Jeff Hornacek auf Interimsbasis übernommen hat. Lowry legte 26, DeRozan 22 Punkte für den Sieger auf, der nach elf Siegen in Serie (Franchise-Rekord) jüngst in Denver erstmals wieder verloren hatte.

NBA, Dienstag, 02. Februar

New York Knicks - Boston Celtics 89:97
Houston Rockets - Miami Heat 115:102
Phoenix Suns - Toronto Raptors 97:104
Portland Trail Blazers - Milwaukee Bucks 107:95
Los Angeles Lakers - Minnesota Timberwolves 119:115

Die Besten des Tages

Punkte: Kobe Bryant (Lakers) 38, Markieff Morris (Phoenix), C.J. McCollum (Portland), Andrew Wiggins (Minnesota) alle 30, Devin Booker (Phoenix) 27, James Harden (Houston), Kyle Lowry (Toronto) je 26;
Rebounds: Carmelo Anthony 14, Robin Lopez (beide New York) 13, Julius Randle (Lakers), Bismack Biyombo (Toronto) je 12, Morris 11;
Assists: Ricky Rubio (Minnesota) 15, Harden 14, Archie Goodwin (Phoenix), Damian Lillard (Portland) je 12;
Dreier: Bryant 7/11, Booker 6/14, Lowry 5/10;
Blocks: Lopez, Mason Plumlee (Portland) je 3;
Freiwürfe: Bryant 11/12;
Einsatzminuten: Goodwin 45

aho

Kareem Abdul-Jabbar liegt vorn - Nowitzki 6.
Die besten Punktesammler der NBA-Geschichte
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)

© Getty Images

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