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24.01.2016, 10:04

NBA: Hawks verlieren in letzter Sekunde

Tyronn Lue setzt Cavs-Debüt in den Sand

Unverständnis, Ungläubigkeit, Mitleid - so sah das Reaktionsspektrum der Trainerkollegen nach der Entlassung von David Blatt als Head Coach der Cleveland Cavaliers in etwa aus. Am Samstag gab Nachfolger Tyronn Lue seinen Einstand - und dieser missglückte unter lauten Buhrufen der Anhängerschaft. Großen Jubel gab's in Phoenix, wo die Suns Atlanta trotz eines starken Dennis Schröder mit der Sirene in Schach hielten. Monsterzahlen lieferten Tyson Chandler und Boogie Cousins.

Tyronn Lue
83:96 gegen die Chicago Bulls: Das Debüt von Tyronn Lue bei den Cleveland Cavaliers misslang.
© Getty ImagesZoomansicht

Vizemeister und aktuell Führender der Eastern Conference: Trotz dieser Etappenziele entließen die Cavs am Freitag und damit wenige Tage nach einem Heimfiasko gegen Meister Golden State ihren Trainer. War etwa LeBron James die treibende Kraft? Der Superstar verneint dies, er habe wie alle Teamkollegen auch erst nach der Entscheidung des Managements vom Schritt erfahren.

Ex-Profi Tyronn Lue übernahm und gestand, doch recht nervös an die neue Aufgabe herangegangen zu sein. Was soll neu werden? Lue entschied zunächst, dass die Starting Five bei Heimspielen wieder einzeln ausgerufen werden soll: "Das wollen die Fans doch sehen." Zu sehen bekommen sollen sie auch ein höheres Grundtempo ihrer Mannschaft. Doch was Gegenüber Fred Hoiberg bei den Chicago Bulls schon seit seinem Dienstantritt im Sommer einleiten konnte, klappt eben nicht auf Anhieb. Es ging sogar gründlich in die Hose.

Buhrufe der Fans - Katastrophe an der Linie

Denn nach Spielende stand auf der Anzeigentafel ein ernüchterndes 83:96 bei der schon zweiten Saison-Niederlage gegen die Bulls. Den Cavs ging schlichtweg der Sprit aus, wie Lue erkennen musste. "Ich glaube, wir sind nicht gut genug in Form", konstatierte der bisherige Blatt-Assistent. "Wir sind mit der Zeit müde geworden." Kritik am Vorgänger? Wohl eher die Erkenntnis, dass es mit der Systemumstellung noch dauern wird.

Ein paar Zahlen, die nicht für den Titelanwärter sprechen (abgesehen von einem Beinahe-Triple-Double von LeBron James: 26/13/9): Die Cavs schossen nur 37 Prozent aus dem Feld, gar nur 16,7 von der Dreierlinie und vergaben 13 ihrer 22 Freiwürfe. So lässt sich kein Spiel gewinnen, zumal die Buhrufe von den Rängen (Lue: "Damit muss man zurechtkommen.") es dem Team nicht gerade erleichterten. Die Bulls zogen ihre Bahnen und gewann dank Pau Gasol (25), Jimmy Butler (20) und Nikola Mirotic (17) am Ende hochverdient.

Lue ist mit den Cavs weiter Erster im Osten (30:12, dritte Heimniederlage), die Bulls verbesserten sich auf 25:18 und kletterten auf Rang drei.

Hawks rutschen ab - Schröder punktet satt

Und sind damit vorbei an den Atlanta Hawks (26:19), die beim Drittletzten des Westens in allerletzter Sekunde unterlagen: Archie Goodwin traf per Dreier zum 98:95 - und danach stand nur noch eine Zehntelsekunde auf der Uhr! "Der Spielzug war für Alex Len, doch als ich gesehen habe, was aufgezeichnet war, sagte ich: Ich werfe den." Derart selbstsicher zeigte sich Matchwinner Goodwin, der mit 24 Punkten zum erst zweiten Sieg in den vergangenen 17 Suns-Spielen beitrug.

Und noch einer machte den Unterschied aus: Tyson Chandler pflückte sich 27 Rebounds, 13 davon am Offensivbrett (das ist ein Bestwert für das Suns-Franchise)! Als einen "Mann unter Jungs" bezeichnete Atlantas Kent Bazemore den ehemaligen Meister-Center der Dallas Mavericks, der sich zuletzt schon gegen die Spurs 20 Abpraller geschnappt hatte. Dennis Schröder (19 Punkte) war hinter Bazemore (21) zweitbester Schütze der Hawks, die Paul Millsap (persönliche Gründe) schmerzlich vermissten. Schröder traf in 24 Minuten sechs seiner zehn Würfe (3/6 Dreier), gab fünf Assists und holte sich zwei Steals.

Karrierebestwert für Boogie Cousins

Er ist der Erfolgsgarant der Sacramento Kings, derjenige, der die Kalifornier nach jahrelanger Abwesenheit mal wieder in die Play-offs führen kann: Am Samstag stellte DeMarcus Cousins beim 108:97 über die Indiana Pacers mit 48 Punkten einen Karrierebestwert auf. 13 Rebounds halfen beim fünften Saisonsieg der Kings ebenfalls mit, während Point Guard Rajon Rondo (11/10/10) sein sechstes Triple-Double einfuhr. Auf der Gegenseite kam Paul George auf 34 Punkte für die Pacers, die Fünfter im Osten sind. Sacramento liegt knapp vor Utah auf acht im Westen. Die Jazz waren auf Grund des Schneesturms an der Ostküste spielfrei und haben ein Spiel Rückstand auf die Kings.


NBA, Ergebnisse vom 23. Januar 2016

Charlotte Hornets - New York Knicks 97:84
New Orleans Pelicans - Milwaukee Bucks 116:99
Minnesota Timberwolves - Memphis Grizzlies 106:101
Cleveland Cavaliers - Chicago Bulls 83:96
Phoenix Suns - Atlanta Hawks 98:95
Denver Nuggets - Detroit Pistons 104:101
Portland Trail Blazers - Los Angeles Lakers 121:103
Sacramento Kings - Indiana Pacers 108:97

Die Besten des Tages

Punkte: DeMarcus Cousins (Sacramento) 48, Damian Lillard (Portland) 36, Paul George (Indiana) 34, Danilo Gallinari (Denver) 30, ? Dennis Schröder (Atlanta) 19;
Rebounds: Tyson Chandler (Phoenix) 27, Al Horford (Atlanta) 16;
Assists: Ricky Rubio (Minnesota) 12, Rajon Rondo (Sacramento) 10, ... Schröder 5;
Dreier: Ryan Anderson (New Orleans) 6/11, Lillard 5/8, ... Schröder 3/6;
Steals: Gary Harris (Denver) 5, ... Schröder 2;
Blocks: Myles Turner (Indiana) 5;
Freiwürfe: Cousins 13/20, Gallinari 13/16, George 12/14, Rubio 11/13, Jeremy Lin (Charlotte) 10/10, ? Schröder 4/4;
Einsatzminuten: Chandler 44, Kemba Walker (Charlotte), Jimmy Butler (Chicago) je 42, ... Schröder 24;

aho

24.01.16
 

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