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19.12.2015, 13:01

Bayern klagen nach Aus über Schiedsrichter

Brose vs. Real - Eklat in Istanbul

Während die Brose Baskets Bamberg ihre Top-16-Gegner in der Euroleague kennen und unter anderem auf Titelverteidiger Real Madrid treffen, haben die Münchner Bayern noch mit den Nachwehen nach dem Aus in Belgrad zu kämpfen. Ein bizarres Ende nahm unterdessen die Begegnung zwischen Darüssafaka Istanbul und Maccabi Tel Aviv (66:70).

Nehmen, was kommt: Andrea Trinchieri hat mit den Brose Baskets harte Brocken vor der Brust.
Nehmen, was kommt: Andrea Trinchieri hat mit den Brose Baskets harte Brocken vor der Brust.
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Der deutsche Basketball-Meister Brose Baskets Bamberg trifft in der Top-16-Runde der Euroleague neben Real auch auf dessen spanische Ligakonkurrenten FC Barcelona und Laboral Kutxa Vitoria sowie ZSKA Moskau, Khimki Moskau (beide Russland), Olympiakos Piräus (Griechenland) und Zalgiris Kaunas (Litauen). Die zweite Gruppenphase beginnt am 29. Dezember. Bamberg spielt zum Auftakt am 30. Dezember in Madrid. Vier Teams aus der Achtergruppe F erreichen das Achtelfinale.

Die Bayern hadern

Bayern München war am Freitag als zweiter deutscher Teilnehmer durch eine Niederlage bei Roter Stern Belgrad/Serbien (76:85) ausgeschieden. Nach dem Ende des Euroleague-Abenteuers dürfen die Münchner zwar weiter ran - aber nur noch im Eurocup, in dem die Runde der letzten 32 Teams zwischen dem 6. Januar und 10. Februar stattfindet. Dort trifft der Klub in ratiopharm Ulm auch auf einen Konkurrenten aus der Bundesliga. Zudem erwarten die Münchner Duelle mit Bilbao Basket aus Spanien und dem türkischen Vertreter Banvit Bandirma.

Der deutsche Vizemeister war frustriert nach dem Aus in Belgrad. "Wir haben hier wirklich hart gespielt und uns eine Führung von zehn, elf Punkten erkämpft. Doch dann hatten sie einen Lauf und haben krasse Würfe getroffen. Wir hatten einige ähnliche Spiele in dieser Saison - zu viele", bemängelte Shooting Guard Bryce Taylor.

Bester Werfer aufseiten der Gäste war in der hitzigen Atmosphäre Dusko Savanovic mit 19 Punkten. Für die Serben erzielte Quincy Miller 21 Punkte, dem deutschen Nationalspieler Maik Zirbes gelangen 17 Zähler. "Roter Stern hat verdient gewonnen, aber ich glaube, wir können mit unserer Leistung heute zufrieden sein. Wir haben Charakter gezeigt, auch wenn es am Ende leider nicht zum Sieg gereicht hat", sagte Trainer Svetislav Pesic.

Tel Aviv wirft absichtlich daneben: Euroleague denkt über Regeländerung nach

Ein bizarres Ende nahm die Vorrunde in Istanbul. Darüssafaka unterlag Maccabi Tel Aviv mit 66:70 - so weit, so unspektakulär. Doch die Organisatoren der Königsklasse schauen genau hin und denken sogar über eine Regeländerung nach. Was war geschehen? Tel Aviv musste das Spiel in der Türkei für den Einzug in die Top-16-Runde mit mindestens elf Punkten Unterschied gewinnen. Da die Führung kurz vor Schluss zu knapp war, setzten Spieler Würfe absichtlich daneben, um ein Unentschieden und die damit verbundene Verlängerung zu erzwingen. Dann hätte es eine zweite Möglichkeit gegeben, den nötigen Vorsprung herauszuholen. Der Plan ging nicht auf.

"Die Euroleague wird wegen der Vorfälle im Spiel zwischen Darüssafaka und Maccabi nach möglichen Lösungen suchen. Eventuell könnten in der Verlängerung erzielte Punkte nicht mehr in die Tabelle eingerechnet werden", hieß es in einer Mitteilung.

aho/dpa/sid

 
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