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20.03.2015, 10:22

Randale vor dem Spiel in Berlin

Baldi nach dem Eklat: "Das hat im Sport nichts zu suchen"

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat seine Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales in der Euroleague gewahrt. Am Donnerstagabend siegten die Berliner vor 12.821 Zuschauern in der O2-world gegen Galatasaray Istanbul mit 75:68 (38:26). Vor dem Spiel kam es zu Zwischenfällen, die von Zuschauern aus dem Galatasaray-Block ausgingen. Alba-Geschäftsführer Marco Baldi verurteilte die Geschehnisse am Freitag aufs Schärfste.

Randale am Ostbahnhof: Ausschreitungen in der O2-world verzögerten den Tip-off.
Randale am Ostbahnhof: Ausschreitungen in der O2-world verzögerten den Tip-off.
© imagoZoomansicht

Vor dem Spiel kam es zu Zwischenfällen, die von Zuschauern aus dem Galatasaray-Block ausgingen. Es kam zu Auseinandersetzen mit Alba-Fans, wobei Fäuste und Stühle flogen sowie Böller gezündet wurden. Augenzeugen berichteten zudem gegenüber RBB-online, dass eine Person mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen haben soll. Erst die Polizei konnte für eine Beruhigung der Lage sorgen. Mit einer Stunde Verspätung wurde die Partie dann um 22.00 Uhr angepfiffen. Alba-Profi Reggie Redding brachte zuvor die Frau und die Kinder seines verletzten Mitspielers Cliff Hammonds in Sicherheit.

Alba-Geschäftsführer Marco Baldi übte via Klubwebsite deutliche Kritik am Verhalten der Gästefans: "Geschehnisse dieser Art habe ich in 40 Jahren im deutschen Basketball nicht erlebt. Das hat generell im Sport und erst recht in unserer Arena überhaupt nichts zu suchen. Wir verurteilen das auf das Allerschärfste." Die Ereignisse hätten sich laut Michael Hapka im Vorfeld nicht abgezeichnet. "Vor dem Spiel gab es eine Analyse in enger Abstimmung mit der Polizei, und entsprechend wurde das Personal für den Abend disponiert", sagte der Geschäftsführer der Arena. "Wir werden die Geschehnisse zusammen mit der Polizei und dem Ordnungsdienst aufarbeiten und die notwendigen Konsequenzen ziehen", ergänzte Hapka.

Zum Spiel: Alba konnte wieder mit den zuletzt verletzten oder erkrankten Jamel McLean, Jonathan Tabu und Leon Radosevic agieren. Im ersten Viertel gingen die Gäste mit 12:10 in Führung. Danach übernahm aber Alba dank einer guten Defensive immer mehr die Initiative. Zeitweise betrug der Vorsprung 17 Punkte.

Im letzten Viertel musste Alba aber noch einmal zittern. Angefeuert von gut 2000 Galatasaray-Anängern kämpften sich die Gäste beim 62:61 bis auf einen Punkt heran. Am Ende konnten die Berliner den wichtigen Heimsieg doch noch über die Zeit retten. Beste Werfer aufseiten der Berliner waren Marko Banic (15 Punkte) und Radosevic (11 Punkte).

dpa/aho

 
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Vereinsname:Alba Berlin
Anschrift:ALBA Berlin
Cantianstraße 24
10437 Berlin
Telefon: 0 30 - 30 09 05 0
Telefax: 0 30 - 30 09 05 99
Internet:http://www.albaberlin.de/


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