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11.03.2015, 09:23

Kantersieg der Cavs in Dallas

Mavs bereiten Coach Carlisle Magenschmerzen

Die Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers werden tiefer und tiefer: Mit der dritten derben Schlappe binnen einer Woche fallen die Dallas Mavericks in ein immer größeres Loch, inzwischen muss man sich sogar um die Play-off-Teilnahme des Meisters von 2011 Sorgen machen. Nach dem 94:127 gegen die Cleveland Cavaliers sind es noch viereinhalb Spiele Vorsprung auf Rang neun.

Beschämende Vorstellung: Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki hatten gegen Kevin Love und die Cleveland Cavaliers keine Chance.
Beschämende Vorstellung: Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki hatten gegen Kevin Love und die Cleveland Cavaliers keine Chance.
© Getty ImagesZoomansicht

LeBron James war ohne sein Markenzeichen angetreten - das Stirnband hatte der "King" bereits im letzten Spiel gegen Phoenix abgenommen. Diesmal fehlte es komplett, seit 2003 hatte James es bei den Spielen getragen. Seiner Leistung schadete der Wechsel nicht, mit 27 Punkten drückte die Nummer 23 der Gäste aus Ohio dem Spiel den Stempel auf.

"Heute war das Beste, dass wir unser Spiel 48 Minuten durchgezogen haben, der Ball lief gut und alle fanden ihren Rhythmus." James ging voran: Zehn seiner 14 Würfe trafen das Ziel, sieben Rebounds und acht Assists (damit ist er bester Vorlagengeber in der Geschichte über Franchise vor Mark Price) machten die Galavorstellung perfekt.

Für die Cavaliers, die erstmals nach 14 Niederlagen wieder in Dallas gewannen, kamen Kyrie Irving (22), Kevin Love (21/14), J.R. Smith (21) und Timofey Mozgov (17) ebenfalls zweistellig ins Ziel.

Und die Mavericks? Sie fielen nach gutem Beginn (31:26) fast komplett auseinander. Chandler Parsons (18), Monta Ellis (17), Amare Stoudemire (15) und Dirk Nowitzki (13) sammelten zwar die meisten Punkte, doch vor allem "The Big German" fand wieder einmal nicht aus seinem Wurftief heraus. Nur drei der zehn Versuche des 36-Jährigen waren erfolgreich.

Das war wirklich beschämend. Es ging Mitte des zweiten Viertels los, wir konnten sie nicht mehr stoppen.Dirk Nowitzki

Ernüchtert war dementsprechend auch Trainer Rick Carlisle, der nach der höchsten Niederlage der Saison von der schwächsten Leistung seiner Mannschaft nach dem ersten Viertel sprach. Carlisle bemängelte unter anderem Konzentrationsschwächen, nahm jedoch die Schuld für die Niederlage auf sich. "Das geht auf meine Kappe - und es bereitet mir Magenprobleme."

Stoudemire findet klare Worte

15 Punkte von der Bank: Amare Stoudemire erfüllt die Erwartungen - und findet klare Worte.
15 Punkte von der Bank: Amare Stoudemire erfüllt die Erwartungen - und findet klare Worte.
© Getty ImagesZoomansicht

Noch deutlicher wurde Amare Stoudemire, Neuzugang von den New York Knicks. Seit der lange Forward in Dallas ist, haben die Mavericks sechs von elf Partien verloren. "Ich bin hierhergekommen, um zu gewinnen und wir sind nur viereinhalb Spiele davon entfernt, die Play-offs zu verpassen. Das ist inakzeptabel", wetterte der Routinier. Stoudemire, sechsmaliger All-Star und in seiner 13. NBA-Saison, nahm vor allem die vielen erfahrenen Spieler in die Pflicht. "Wir machen Fehler wie Rookies, dabei sind hier Spieler, die seit 13, 14 oder 16 Jahren in der Liga dabei sind." An Stelle von Aggressivität und Fokus auf das Spiel werde im Training oder sogar in den Spielen gerne herumgealbert. "Das ist eine Profiliga", so Stoudemire.

Einstellung ist die eine Sache, doch die Mavericks haben es nach wie vor nicht geschafft, den zwar spielstarken, aber wurfschwachen Point Guard Rajon Rondo effektiv zu integrieren. Dirk Nowitzki befindet sich nach einem guten Start in die Saison inzwischen in einer schweren Formkrise. Seit einer mysteriösen Magenerkrankung im Dezember findet der 36-Jährige nicht mehr zur Normalform. Hinzu kommen ständige Verletzungssorgen, derzeit spielen Center Tyson Chandler (Hüfte), Bankspieler Al-Farouq Aminu (Schulter) und Guard Devin Harris (Hand) angeschlagen.

In den nächsten beiden Heimspielen gegen die Los Angeles Clippers (Fünfter im Westen; ein Spiel Vorsprung) und die Oklahoma City Thunder (Neunter im Westen; 4,5 zurück) sollte ein Schritt nach vorne gelingen - sonst droht tatsächlich trotz des personell so starken Kaders eine lange Sommerpause.


NBA, Dienstag, 10. März

Indiana Pacers - Orlando Magic 118:86
Brooklyn Nets - New Orleans Pelicans 91:111
Dallas Mavericks - Cleveland Cavaliers 94:127
San Antonio Spurs - Toronto Raptors 117:107
Utah Jazz - New York Knicks 87:82
Los Angeles Lakers - Detroit Pistons 93:85

aho

 
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