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06.07.2013, 11:59

Star-Center entscheidet sich gegen die Mavericks

Dwight Howard - Lift-off in Houston!

Heftig war um seine Dienste unter den Körben der NBA gebuhlt worden, nun hat sich Dwight Howard entschieden: Der "Superman" spielt künftig nicht mehr für die Los Angeles Lakers, sondern wechselt nach Texas. Aber nicht zu den Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki, die ebenfalls stundenlang mit ihm am Verhandlungstisch saßen, sondern zu den Houston Rockets um James "The Beard" Harden.

Orlando, L.A., Houston - Dwight Howards Reise auf der Jagd nach einem NBA-Titel geht weiter.
Orlando, L.A., Houston - Dwight Howards Reise auf der Jagd nach einem NBA-Titel geht weiter.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Mavericks schauen also wieder einmal in ihren Bemühungen in die Röhre, Nowitzki einen Topspieler an die Seite zu stellen, um den Weg zurück an die Spitze zu schaffen. Der Meister von 2011 hatte bei seinem Personalumbau nach dem Titelgewinn bislang keinen Erfolg, in der Vorsaison schrammten die Mavs an den Play-offs vorbei.

Am Freitag ließ Howard nun wissen, dass er zum einen die Lakers verlassen würde (die "Stay"-Kampagne am Sunset Boulevard hatte also keinen Erfolg), und dass zum anderen Houston sein Ziel sein wird. "Houston we have liftoff", twitterte "D12" und veröffentlichte ein Foto, auf dem er gemeinsam mit seinem künftigen Teamkollegen Harden zu sehen ist.

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"Ich fühle, dass das der beste Platz für mich ist", teilte der 27-Jährige weiterhin mit. Er erhält nach Medienangaben einen Vierjahresvertrag und soll angeblich umgerechnet 68 Millionen Euro verdienen.

Für Howard endet auch ein schwarzes Kapitel in L.A., bei den Lakers wurde der aus Orlando gekommene Center nicht glücklich. Die Chemie im mit zahlreichen Superstars gespickten Team (Kobe Bryant, Steve Nash, Pau Gasol) stimmte eigentlich nie. Hinzu kamen Verletzungsprobleme. Letztlich verfehlten die Kalifornier das große Ziel Titelgewinn klar, der Pokal ging nach Miami.

Nun zählen die Rockets schlagartig zu den heißen Anwärtern, wobei ihr bisheriger Start-Center Omer Asik angeblich schon erklärte, dass er nicht gemeinsam mit Howard aufs Parkett wolle.

Calderón kommt, Mayo geht - wie sieht Plan B aus?

In Dallas wird man derweil wieder enttäuscht sein. In der Vergangenheit gab es schon keine Deron Williams, auch keinen Chris Paul, und jetzt keinen Dwight Howard. "Wir haben es versucht, aber es hat nicht geklappt. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung. Nun richten wir uns auf Plan B", schrieb Mavs-Boss Mark Cuban in einer Mail an den US-Sportsender ESPN. "Zeit, zurück an die Arbeit zu gehen", twitterte Cuban wenig später, nachdem er und alle Dallas-Verantwortlichen drei Tage lang auf eine Entscheidung gewartet hatten.

Immerhin soll sich mit dem Spanier José Calderón (zuletzt Detroit) einer der besten Aufbauspieler der Liga für die Mavs entschieden haben.

Stärkt das europäische Element in Dallas. José Calderón.
Stärkt das europäische Element in Dallas. José Calderón.
© Getty Images

Der 31-Jährige soll einen Vierjahresvertrag über 29 Millionen Dollar erhalten. In acht NBA-Saisons kam er bislang auf 10,1 Punkte, 7,2 Assists und fabrizierte im Schnitt nur 1,7 Ballverluste pro Partie. Calderón ist ein exzellenter Werfer (auch von der Freiwurflinie) und Organisator der Offense. Vor seiner kurzen Zeit in Detroit spielte er jahrelang für die Toronto Raptors.

Derweil zieht O.J. Mayo weiter in Richtung Milwaukee Bucks. Dort erhält der Shooting Guard, der in einem Wechselbad der Gefühle 15,3 Punkte und 4,4 Assists im Schnitt für die Mavericks ablieferte, nach Medienberichten einen 24 Millionen Dollar schweren Dreijahresvertrag.

Iguodala künftig für Golden State

Insgesamt gesehen ist es ein bislang munterer Transfersommer in der NBA. Ein weiteres Highlight: Star-Forward Andre Iguodala verlässt die Denver Nuggets und unterschreibt einen mit 48 Millionen US-Dollar dotierten Vierjahres-Vertrag bei den Golden State Warriors! Den nötigen Gehaltsspielraum verschafften sich die Kalifornier mit der Abgabe der Spieler Andris Biedrins, Richard Jefferson und Brandon Rush.

Die Utah Jazz übernehmen die Gehälter des Trios und erhalten zudem die Erstrunden-Picks 2014 und 2017. Die Jazz senden No-Name Kevin Murphy zurück. Auch die Warriors hatten sich ursprünglich Hoffnungen auf Dwight Howard gemacht, erhalten jedoch mit Iguodala einen Top-Abwehrspieler der Liga. In der Offense ist Golden State mit Stephen Curry & Co. ja bereits bestens bestückt.

Denver verliert indes nach Coach George Karl einen weiteren Protagonisten. Einige Nuggets-Spieler reagierten auf ihren Twitter-Kanälen durchaus enttäuscht.

06.07.13
 
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