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07.06.2013, 07:24

Miami unterliegt im ersten Finalspiel - Triple-Double für LBJ

1:0 Spurs! Parker behält die Ruhe

Zum Auftakt der NBA-Finals setzten die San Antonio Spurs gleich in Spiel eins ein erstes Ausrufezeichen. Die Texaner gewannen dank eines überragenden Tony Parker mit 92:88. Der Franzose glänzte speziell in der Schlussphase mit artistischen Einlagen und trotzte damit dem Liga-MVP LeBron James, dem zum dritten Mal ein Triple-Double in den Finals gelang. Der Heimvorteil hat sich somit schon nach der Auftaktpartie der Endspielserie zu Gunsten San Antonios gewendet.

Noch wenige Sekunden auf der Uhr: Tony Parker setzt den entscheidenden Wurf, "King" James (re.) und Chris Bosh sind nur Statisten.
Noch wenige Sekunden auf der Uhr: Tony Parker setzt den entscheidenden Wurf, "King" James (re.) und Chris Bosh sind nur Statisten.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit insgesamt 21 Punkten avancierte Parker schlussendlich zum Matchwinner für den vierfachen Meister. Tim Duncan steuerte weitere 20 Zähler sowie starke 14 Rebounds bei. Danny Green (zwölf Punkte) versenkte insgesamt vier Dreier, darunter ein ganz wichtiger in der Schlussphase. Miamis auffälligster Akteur war James, dessen Triple-Double (18 Punkte, 18 Rebounds, zehn Assists) am Ende jedoch nur den Statistikbüchern diente. Dwyane Wade (17) baute nach starkem Beginn in der zweiten Hälfte ab, Chris Bosh trat ebenfalls nur selten in Erscheinung.

"Wir haben versucht, den Gegner in Schach zu halten und sie zu Würfen von außen zu zwingen", verriet Matchwinner Parker das Erfolgsrezept. Beim Meister sind sie dennoch optimistisch: "Es ist eine Serie von sieben Spielen. Wir werden zusehen, dass wir uns verbessern", sagte James, während sein Trainer Erik Spoelstra folgende Devise ausgab: "Wir müssen uns jetzt sammeln. Wir haben eine Menge durchgemacht und müssen jetzt wieder an die Arbeit gehen."

Kracher zum Auftakt: James auf Wade - Ekstase!

Die Finalserie begann gleich mit einem richtigen Kracher: James legte ab auf Wade, der die 19.775 Zuschauer in der American Airlines Arena (darunter auch die spanische Fußball-Nationalmannschaft) schon nach wenigen Sekunden mit einem Slam Dunk von ihren Sitzen riss. Es war der Startschuss in eine furiose und spannende Partie, in der bei den Spurs von Anpassungsschwierigkeiten nichts zu spüren war.

Die Texaner, die nach dem Sweep über Memphis neun Tage frei gehabt hatten, fanden von Beginn an zu ihrem Rhythmus. Parker wusste die Zone zu attackieren oder notfalls auch geschickt einen freien Mitspieler zu finden. Zudem fand Duncan nach verschlafenem Start (0/5 FGs) im zweiten Abschnitt mit einem Dutzend Zählern immer besser zu seinem Spiel. Miami versuchte "Sorgenkind" Bosh früh im Match einzubinden, was zunächst auch gelang. Nach fünf Punkten in den ersten fünf Minuten blieb der Center-Forward bis zur Pause allerdings ohne weiteren Zähler. Doch dafür markierte ein frisch wirkender D-Wade 13 Punkte nach zwei Vierteln und bescherte dem Titelverteidiger ein dünnes Polster (52:49). Erwähnenswert sei auch, dass sich keines der beiden Teams im zweiten Abschnitt auch nur einen einzigen Ballverlust leistete.

Heat: Sieben Punkte Vorsprung nach der Pause reichen nicht

Den leicht besseren Start aus der Kabine erwischten die Gastgeber, die sich umgehend mit sieben Zählern Vorsprung absetzten (58:51). Es sollte jedoch Miamis größte Führung in der gesamten zweiten Hälfte sein. Denn San Antonio blieb stets in Schlagdistanz und ging im Schlussabschnitt dann erstmals seit dem ersten Viertel wieder in Front (77:76). Die Heat strauchelten nun gewaltig: Es gab kaum "freie" Punkte von der Freiwurflinie und zudem leistete sich die Mannschaft von Headcoach Erik Spoelstra fünf Turnover in den letzten zwölf Minuten (bei einer Wurfausbeute von 5/18).

Go Spurs Go! I say Spurs in 5!!!Parkers Ex-Frau und Schauspielerin Eva Longoria per Twitter

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San Antonio dagegen zeigte sich nun eiskalt im Stile eines Champions und verwandelte in der Crunch Time eine Reihe wichtiger Würfe: Parker traf nach schönem Spin-Move (85:79), Green aus der Distanz (88:81). Duncan zeigte wenig später an der Freiwurflinie keine Schwäche (90:86), ehe erneut Parker mit ablaufender Shotclock die Ruhe behielt und den Deckel zum 92:88 drauf machte. Da half es auch nicht, dass "King" James in der Schlussphase den Franzosen verteidigte. San Antonio staube gleich zu Beginn Spiel eins ab und kann in der Nacht zum Montag vielleicht schon einen richtungweisenden Schritt machen. Der Druck lastet vorerst jedenfalls auf den Schultern der Heat.


NBA-Finale

Donnerstag, 06. Juni

Miami Heat - San Antonio Spurs 88:92

Play-off-Stand: 0:1

07.06.13
 
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Anschrift:San Antonio Spurs
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