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22.04.2013, 08:22

Aus für Lee - San Antonio zeigt den Lakers die Grenzen auf

Miami zeigt keine Blöße

Groß war der Jubel bei den Los Angeles Lakers über das Erreichen der Play-offs nach dem Ausfall von Superstar Kobe Bryant (Achillessehnenriss). Die San Antonio Spurs zeigten dem Team von Mike D'Antoni am Sonntag jedoch erst einmal seine Grenzen auf. Auch die Indiana Pacers fuhren gegen die Atlanta Hawks einen deutlichen Erfolg ein. Die Golden State Warriors haben indes den bitteren Ausfall von All-Star David Lee zu beklagen. Titelverteidiger Miami Heat ging gegen die Milwaukee Bucks erwartungsgemäß in Führung.

Tim Duncan
Wie oft wurde die "alten" Spurs eigentlich schon abgeschrieben? Tim Duncan & Co. zeigen Jahr für Jahr, dass sie es noch können.
© Getty ImagesZoomansicht

San Antonio verließ sich gegen die Lakers auf ein uraltes Erfolgsrezept und das trug den Namen "Duncan - Parker - Ginobili". In einem Duell, in dem beide Teams schwach warfen, machten die Veteranen der Spurs den Unterschied. Das Trio war beim 91:79-Erfolg für 54 Punkte der Spurs verantwortlich. Tim Duncan verbuchte 17 Punkte, Tony Parker und Manu Ginobili, der zuletzt wegen Oberschenkelproblemen neun Spiele verpasst hatte, jeweils 18.

Schon vor der Halbzeitpause führten die Hausherren im zweistelligen Bereich, zu Beginn des Schlussviertels war die Partie bereits entschieden. Bei den Lakers, deren Wurfquote mit 41,1% erschreckend schwach war, hielten Center Dwight Howard (20 Punkte, 15 Rebounds) und Power Forward Pau Gasol (16/16) in Abwesenheit von Bryant noch am besten dagegen. Point Guard Steve Nash, der die letzten acht Spiele der Regular Season wegen diverser Blessuren verpasst hatte, sammelte bei seinem Comeback 16 Punkte.

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Die Pacers legen den Schalter wieder um

Die Indiana Pacers, die zum Ende der Regular Season hin ordentlich geschwächelt und fünf der letzten sieben Spiele verloren hatten, konnten den Schalter pünktlich zu Play-off-Beginn wieder umlegen. Zum Auftakt der Serie gegen die Atlanta Hawks gab es einen klaren 107:90-Erfolg. Mann des Abends war Pacers All-Star Paul George, dem mit 23 Punkten, elf Rebounds und zwölf Assists erstmals in seiner Karriere in den Play-offs ein Triple Double gelang. Das war für die Pacers zuletzt Marc Jackson vor 15 Jahren gelungen.

Paul George
Das ist doch mal ne Ansage! Paul George verbuchte zum Play-off-Start ein Triple Double.
© Getty Images

Dabei war die Wurfquote des Forwards alles andere als berauschend, er traf nur drei von 13 Würfen aus dem Feld. An der Freiwurflinie hatte George jedoch ein ruhiges Händchen. 17 von 18 Versuchen fanden ihren Weg in den Korb. "Das war ganz wichtig für unser Selbstvertrauen", freute sich der "Man oft he Match": "Wir haben wieder zu unserem Spielstil gefunden." Tatkräftig unterstützt wurde George am Sonntag von George Hill (18 Punkte) und Roy Hibbert (16/11 Rebounds). Bester Werfer der Hawks war Jeff Teague (21), der zudem sieben Assists austeilte. Josh Smith verbuchte 15 Punkte und acht Rebounds.

Indiana bleibt für die Hawks kein gutes Pflaster, auch in der Regular Saison hatten sie dort drei Mal verloren. Zuhause hingegen stehen gegen die Pacers elf Siege in Folge zu Buche. Doch ein Spiel muss Atlanta auch auf fremdem Parkett gewinnen, wenn es mit der zweiten Runde klappen soll.

Bitter für die Warriors: Saisonende für Lee

Vorzeitig beendet sind die Play-offs indes für David Lee, All-Star-Forward in Diensten der Golden State Warriors. Diese hatten Spiel 1 bei den Denver Nuggets in den Schlusssekunden knapp mit 95:97 verloren - und haben nun auch noch den Ausfall Lees zu beklagen. Der 29-Jährige zog sich bei einem Zusammenprall mit Gegenspieler JaVale McGee im vierten Viertel einen Riss des Hüftbeugers zu, wie Untersuchungen am Sonntag ergaben.

Für die Warriors ist es ein schmerzhafter Verlust, in der Regular Season hat ligaweit kein Spieler mehr Double-Doubles produziert als Lee (56). "Wir können ihn nicht ersetzen, das wissen wir", sagte Headcoach Mark Jackson: "Er ist ein All-Star Power Forward, der ein unglaubliches Jahr gespielt hat."

Miami souverän - James verspricht noch mehr

Unwiderstehlich: Miamis LeBron James ist gegen die Bucks auf dem Weg zum Korb nicht zu stoppen.
Unwiderstehlich: Miamis LeBron James ist gegen die Bucks auf dem Weg zum Korb nicht zu stoppen.

Titelverteidiger Miami Heat ist seiner Favoritenrolle zum Start der Play-offs in der Basketball-Profiliga NBA gerecht geworden. Angeführt von Superstar LeBron James bezwang das Team aus dem US-Bundesstaat Florida die Milwaukee Bucks 110:87 und ging in der best-of-seven-Serie mit 1:0 in Führung. James, mit 27 Punkten Topscorer der Heat, fehlten bei zehn Rebounds lediglich zwei Assists zu einem Triple-Double.

Das zweite Spiel findet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (MEZ) ebenfalls in Miami statt, die Bucks müssen gewarnt sein. "Das war heute nicht unser bestes Spiel, wir wissen, dass wir noch stärker sein können", sagte James.

Auch die im Westen topgesetzten Oklahoma City Thunder starteten mit einem Sieg in die Play-offs. Kevin Durant führte sein Team mit 24 Punkten zum 120:91-Erfolg gegen die Houston Rockets. Bei seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte verbuchte James Harden 20 Punkte.


Play-off, Viertelfinale, 1. Spieltag, Sonntag, 21.04.2013

Miami Heat - Milwaukee Bucks 110:87
Indiana Pacers - Atlanta Hawks 107:90
Oklahoma City Thunder - Houston Rockets 120:91
San Antonio Spurs - Los Angeles Lakers 91:79

22.04.13
 
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NBA Play-offs - Conference Viertelfinale - Best of 7

Heim GastErg.
New York - Boston85:78
 
Denver - Golden State97:95
 
Brooklyn Nets - Chicago106:89
 
LA Clippers - Memphis112:91
 
Indiana - Atlanta107:90
 
San Antonio - LA Lakers91:79
 
Miami - Milwaukee110:87
 
Oklahoma City - Houston120:91
 
Brooklyn Nets - Chicago82:90
 
LA Clippers - Memphis93:91
 
Miami - Milwaukee98:86
 
New York - Boston87:71
 
Denver - Golden State117:131
 
Oklahoma City - Houston105:102
 
Indiana - Atlanta113:98
 
San Antonio - LA Lakers102:91
 
Milwaukee - Miami91:104
 
Chicago - Brooklyn Nets79:76
 
Memphis - LA Clippers94:82
 
Boston - New York76:90
 
LA Lakers - San Antonio89:120
 
Golden State - Denver110:108
 
Chicago - Brooklyn Nets142:134 OT
 
Memphis - LA Clippers104:83
 
Atlanta - Indiana90:69
 
Houston - Oklahoma City101:104
 
Boston - New York97:90 OT
 
Milwaukee - Miami77:88
 
LA Lakers - San Antonio82:103
 
Golden State - Denver115:101
 
Brooklyn Nets - Chicago110:91
 
Atlanta - Indiana102:91
 
Houston - Oklahoma City105:103
 
Denver - Golden State107:100
 
LA Clippers - Memphis93:103
 
New York - Boston86:92
 
Indiana - Atlanta106:83
 
Oklahoma City - Houston100:107
 
Chicago - Brooklyn Nets92:95
 
Golden State - Denver92:88
 
Atlanta - Indiana73:81
 
Boston - New York80:88
 
Memphis - LA Clippers118:105
 
Houston - Oklahoma City94:103
 
Brooklyn Nets - Chicago93:99
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