
Nachdem der Kanadier Steve Nash Los Angeles kurz nach dem Tip-Off mit einem Korbleger mit 2:0 in Führung gebracht hatte, begann das Debakel der Lakers. Toronto erzielte die nächsten elf Zähler. Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, da musste Coach Mike D'Antoni schon zum zweiten Mal die Reißleine ziehen und eine Auszeit nehmen (4:19).
Zwar gelang es, den Rückstand kurz vor der Pause zu minimieren, doch noch vor der Pausensirene schwächten sich die Lakers selbst. "Superman" Dwight Howard (5 Punkte, 2 Rebounds) kassierte nach einer kleinen Rangelei mit Alan Anderson sein zweites Technisches Foul und war somit disqualifiziert.
Ohne den dreimaligen Defensivspieler des Jahres hatte Toronto kaum Mühe, die Zone zu knacken. Zwar sprang Lakers-Forward Earl Clark (14 Punkte, 14 Rebounds) in die Bresche, doch Howard ersetzen konnte er nicht. Auch weil Raptors-Playmaker Jose Calderon (22 Punkte, 9 Assists) Torontos Offensive effizient dirigierte.
Und was war eigentlich mit Kobe Bryant? Die "Black Mamba" erlebte ebenso wie seine schwachen Teamkollegen einen katastrophalen Start. Zur Pause waren es magere vier Zähler (2/10 aus dem Feld). Nach einer Leistungssteigerung kam Bryant noch auf 26 Zähler und brachte die Lakers noch einmal auf sechs Zähler heran (97:103). Verhindern konnte er die 103:108-Pleite aber ebenso wenig wie Pau Gasol (25 Punkte).