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18.01.2013, 07:47

All-Star-Starter stehen fest

Heat stoppen Lakers - "Melo" glänzt in London

Das Gastspiel der NBA in London sah einen glänzend aufgelegten Carmelo Anthony, der die New York Knicks zu einem ungefährdeten 102:87 über die Detroit Pistons führte. In Übersee kamen die Los Angeles Clippers derweil zu einem weiteren Erfolg, während Meister Miami Heat den Aufwind der Lakers im Staples Center dank LeBron James abbremsen konnte. Der "King" zählt natürlich ebenso wie Kobe Bryant zu den All-Star-Startern, die mittlerweile feststehen.

Eleganz auf dem alten Kontinent: Carmelo Anthony zauberte nach zweiwöchiger Diät gegen die Pistons.
Eleganz auf dem alten Kontinent: Carmelo Anthony zauberte nach zweiwöchiger Diät gegen die Pistons.
© Getty ImagesZoomansicht

Fünf Monate nach dem Gold-Triumph der US-Basketballer in London kehrte Carmelo Anthony mit den Knicks an die Themse zurück. Am Schauplatz des Finals hatte "Melo" maßgeblichen Anteil daran, dass der zweimalige NBA-Champion 102:87 gegen die Detroit Pistons gewann. Nach zweiwöchiger Diät fühlte sich der Star-Forward deutlich frischer und kräftiger und war dann auch mit 26 Punkten bester Werfer des Spiels. Sein Teamkollege Tyson Chandler, ebenfalls Goldmedaillengewinner vom London, kam auf zehn Zähler und 14 Rebounds.

Bereits zum dritten Mal gastierte die beste Liga der Welt in London, um ein reguläres Hauptrundenspiel auszutragen. Anfang März 2011 waren die inzwischen nach Brooklyn umgezogenen New Jersey Nets an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gegen die Toronto Raptors angetreten.

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Insgesamt gibt es schon seit 20 Jahren regelmäßig NBA-Spiele in der britischen Metropole. 1993 spielten dort beim ersten Auftritt die Orlando Magic gegen die Atlanta Hawks. Bis 2011 wurden jedoch ausschließlich Showgames ausgespielt.

New York bleibt in der Eastern Conference mit 25 Siegen und 13 Niederlagen Tabellenzweiter hinter den Miami Heat (26:12). Der amtierende Meister setzte sich im Treffen der Superstars 99:90 bei den Los Angeles Lakers durch. LeBron James, der als jüngster Spieler der NBA-Geschichte die 20.000-Punkte-Marke übertroffen hatte, erzielte 39 Punkte und stach damit die lebende Lakers-Legende Kobe Bryant (22 Punkte) aus.

Die Zahl des Tages: 26

Die Milwaukee Bucks haben am Donnerstag einen Fluch besiegt. Das Team von Interimscoach Jim Boylan gewann mit 98:94 bei den Phoenix Suns. Das Besondere daraN: Seit 26 Jahren und 24 Partien hatten die Bucks in Arizona nicht mehr gewonnen. Mike Dunleavy Jr. entschied das Spiel mit einem Dreier 57 Sekunden vor Schluss und krönte einen 10:0-Lauf der Gäste. "In den vergangenen Jahren haben wir oft darüber gesprochen, doch es hat nie funktioniert", sagte Boylan nach dem Spiel. "Also habe ich diesmal kein Wort darüber verloren." Monta Ellis war mit 24 Zählern bester Schütze, Larry Sanders kam auf einen Karrierebestwert von 19. Der letzte Sieg Milwaukees in Phoenix datierte vom 21. Februar 1987, damals noch im alten Veterans Memorial Coliseum.

L.A. dominiert bei den All-Star-Startern

Das diesjährige All-Star-Spiel der Besten findet am 17. Februar in Houston statt. Inzwischen stehen die zehn Starter fest. Die Anhänger wählten in die West-Auswahl bis auf Kevin Durant von den Oklahoma City Thunder mit Dwight Howard, Blake Griffin, Kobe Bryant und Chris Paul nur Spieler aus Los Angeles. Bryant und Howard spielen für die strauchelnden Lakers, Griffin und Paul für die furios aufspielenden Clippers. Für den Osten wurden LeBron James, Carmelo Anthony, Kevin Garnett, Dwyane Wade und Rajon Rondo nominiert.

"Black Mamba" Bryant ist insgesamt zum 15. Mal dabei und stellt damit einen Rekord auf. Der Lakers-Star bekam als Sieger der Abstimmung sogar mehr Unterstützung (1.591.143) als LeBron James (1.583.646).

Der lange Zeit verletzte Dirk Nowitzki gehört erwartungsgemäß nicht zur Start-Formation des Westens. Allerdings hat der Würzburger wie immer noch die Chance, von den Trainern nachnominiert zu werden. Die NBA-Coaches wählen jeweils sieben weitere Profis für die Teams des Westens und Ostens aus. Die Nachrücker werden am 24. Januar bekanntgegeben. Nowitzki war seit 2002 stets beim All-Star-Wochenende dabei.


NBA, Ergebnisse vom Donnerstag, 17. Januar

Detroit Pistons - New York Knicks 87:102 (in London), Minnesota Timberwolves - Los Angeles Clippers 77:90, Phoenix Suns - Milwaukee Bucks 94:98, Los Angeles Lakers - Miami Heat 90:99


Die Besten des Tages

Punkte: LeBron James 39, Dwyane Wade (beide Miami) 27, Carmelo Anthony (New York) 26, Monta Ellis (Milwaukee) 24; Rebounds: Dwight Howard (Lakers) 16, Larry Sanders (Milwaukee) 15, Tyson Chandler (New York) 14, Lamar Odom (Clippers) 12; Assists: James 8; Dreier: Mike Dunleavy Jr. (Milwaukee) 4/5, Jamal Crawford (Clippers) 3/5; Steals: Chris Bosh (Miami) 6; Blocks: Dunleavy Jr. 3; Freiwürfe: Amare Stoudemire (New York) 11/12; Einsatzminuten: Kobe Bryant (Lakers) 43

Abdul-Jabbar vor Malone und Jordan - Nowitzki Zehnter
Die besten Punktesammler in der NBA-Geschichte
Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)

© Getty Images

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18.01.13
 
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National Basketball Association - 12. Woche 14.01. - 20.01.

Heim GastErg.
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Dallas - Minnesota113:98
 
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Phoenix - Oklahoma City90:102
 
Sacramento - Cleveland124:118
 
Philadelphia - New Orleans99:111
 
Charlotte - Indiana76:103
 
Brooklyn Nets - Toronto113:106
 
Houston - LA Clippers109:117
 
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LA Lakers - Milwaukee104:88
 
Toronto - Chicago105:107 OT
 
Orlando - Indiana97:86
 
Atlanta - Brooklyn Nets109:95
 
Boston - New Orleans78:90
 
Oklahoma City - Denver117:97
 
Dallas - Houston105:100
 
San Antonio - Memphis103:82
 
Sacramento - Washington95:94
 
Portland - Cleveland88:93
 
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Detroit - Boston103:88
 
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