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11.01.2013, 07:26

Sieg in Sacramento - Miami und New York verlieren

Mavericks brechen den Overtime-Fluch

Wer weiß, wie lange die Sleep Train Arena in Sacramento noch Schauplatz für NBA-Spiele sein wird. Für die Dallas Mavericks war es am Donnerstag jedenfalls ein guter Platz, um gleich zwei Serien zu beenden. Der Ex-Meister gewann erstmals nach zehn Versuchen wieder ein Spiel nach Verlängerung und beendete zugleich die Serie von zuletzt vier Niederlagen in Folge. Im Osten quittierten derweil die Miami Heat und die New York Knicks Schlappen.

Ein Rebound fehlte zum Double-Double: Dirk Nowitzki, hier gegen Marcus Thornton.
Ein Rebound fehlte zum Double-Double: Dirk Nowitzki, hier gegen Marcus Thornton.
© Getty ImagesZoomansicht

Saisonübergreifend zehn Mal in Serie hatte Dallas zuvor ein Spiel in der Verlängerung verloren. Am Donnerstag war es dann so weit: In Sacramento endete der Fluch, mit 117:112 gewannen die Mavs beim Co-Kellerkind der Western Conference und sehen wieder einen Silberstreif am Horizont. Lange Zeit sah es eher nach einer weiteren Niederlage aus (17 Punkte Rückstand!), ehe sich das Team von Trainer Rick Carlisle im vierten Viertel (33:22) zu einer Aufholjagd aufraffte. Die schien beim Stand von 100:95 schon fast entschieden, doch die Kings kamen in den letzten 58 Sekunden noch zum Ausgleich. John Salmons mit einem Dreier und Isaiah Thomas glichen für die Hausherren noch aus. Darren Collison vergab für Dallas die letzte Chance zum Sieg nach regulärer Spieldauer.

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Die Overtime eröffnete dann Dirk Nowitzki mit einem Halbdistanzsprungwurf zum 103:101 für die Mavericks und gab damit das Signal zum Durchbrechen des Overtime-Fluchs. Insbesondere die Routiniers Shawn Marion und Vince Carter, aber auch O.J. Mayo hielten den Rivalen fortan auf Distanz. Als Carter jedoch 15 Sekunden vor Schluss beim Stand von 115:112 beide Freiwürfe vergab, schien eine zweite Verlängerung zum Greifen nah. Doch Isaiah Thomas vergab den Dreier, Sacramento musste foulen, und Mayo machte dann alles klar: 117:112!

Mayo war mit 24 Punkten und zehn Rebounds auch der Matchwinner, "Edelreservist" Carter folgte knapp dahinter (23). Marion kam wie Mayo auf ein Double-Double (19/10 Reb.), das Dirk Nowitzki (17/9) knapp verfehlte. Der Würzburger spielte erstmals wieder über 40 Minuten in dieser Saison, vergab aber auch viele Würfe - nur sieben seiner 21 Versuche landeten im Korb.

Für die Kings wütete DeMarcus Cousins (29/9) mächtig unter den Körben und war neben Chris Bosh (Miami) am Donnerstag bester Punktesammler in der NBA (siehe unten). Seine Energieleistung endete jedoch mit einem Rauswurf in der Verlängerung, als der Ellbogen Cousins' im Gesicht von Vince Carter landete. Tyreke Evans kam auf 20, Thomas auf 18 Punkte.

Den Sacramento Kings droht weiterhin ein Umzug, wie schon in den vergangenen Jahren. Ein Investor möchte die Franchise in die neu entstehende Arena nach Seattle lotsen. Die Eignerfamilie der Kings kann sich mit der Stadt Sacramento nicht auf eine langfristige Hallenlösung einigen.

Pacers zu stark für "Melo"-lose Knicks

Die Indiana Pacers präsentieren sich in dieser Saison bärenstark. Insbesondere Paul George beeindruckt im Backcourt oder auf dem Flügel mit variablem Spiel. Jüngster Beweis: Die Leistung des Youngsters beim 81:76 über die New York Knicks, die ohne den gesperrten Carmelo Anthony (nach "Verbalaustausch" mit Bostons Kevin Garnett) auskommen mussten.

Nachdem die Pacers zuletzt schon die Heat in Schach gehalten hatten, waren die Knicks das nächste Opfer der Mannschaft von Frank Vogel. George sammelte 25 Punkte (dazu: elf Rebounds, fünf Assists, sechs Steals), sieben davon während eines unwiderstehlichen 13:0-Laufs im vierten Viertel. Nach zwölf Siegen aus den letzten 15 Partien und neun Heimsiegen in Reihe stehen die Pacers nun bei 22:14-Siegen, die Knicks liegen mit 23:12 nur noch hauchdünn davor.

"Wir wollen um die ersten beiden Conference-Plätze mitspielen, möglichst um Platz eins", sagte George nach dem Spiel. Für die Pacers spricht vor allem auch ihre konzentrierte Abwehrleistung, die die Knicks bei einem Saisonminusrekord hielten. Nur 34,8 Prozent der Würfe des Gästeteams fielen durch die Reuse. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte das Team auch den Ausfall von Topscorer Danny Granger immer besser kompensieren, der wohl noch einen Monat fehlen wird.

Der Wurf des Tages: Wesley Matthews (Portland Trail Blazers)

Auch die Miami Heat (23:11) müssen auf Indiana achten, wie die jüngste Niederlage gegen die Pacers bewies. Auch am Donnerstag verlor der Meister auswärts, wo es einfach nicht rund für LeBron James und seine Teamkollegen läuft (7:8). Wesley Matthews sorgte mit einem Dreier 26 Sekunden vor Schluss für die Vorentscheidung beim 92:90-Sieg der Portland Trail Blazers, die ebenso wie Indiana ihren neunten Heimerfolg in Serie feiern konnten. Die Blazers hielten den "King" bei 15 Punkten - damit riss auch seine Serie von 54 Partien über der 20er-Hürde.

Miami verspielte eine 13-Punkte-Führung im Rose Garden. Matthews, der schon mit einem Dreier eine Minute vor Schluss für das 88:88 gesorgt hatte, fand auch die Antwort auf einen Dunk von Chris Bosh (29 Punkte) mit einem weiteren Dreier zum 91:90. LaMarcus Aldridge stellte per Freiwurf den Endstand her. Der letzte Distanzversuch von Udonis Haslem hätte den Sieg bedeutet für die Gäste, doch der Ball fiel nicht durch den Ring.


NBA, Ergebnisse vom Donnerstag, 10. Januar

Sacramento Kings - Dallas Mavericks 112:117 OT, Indiana Pacers - New York Knicks 81:76, Portland Trail Blazers - Miami Heat 92:90


Die Besten des Tages

Punkte: Chris Bosh (Miami), DeMarcus Cousins (Sacramento) je 29, Nicolas Batum (Portland) 28, J.R. Smith (New York) 25, Paul George (Indiana), O.J. Mayo je 24, Vince Carter (beide Dallas) 23; Rebounds: LaMarcus Aldridge (Portland), Tyson Chandler (New York) je 15, George 11; Assists: LeBron James (Miami) 9, Damian Lillard (Portland) 8; Dreier: Wesley Matthews (Portland) 3/8, Norris Cole (Miami) 2/2; Steals: George 6; Blocks: Bosh, Elton Brand (Dallas) je 4; Freiwürfe: Carter 13/16, Batum 9/11; Einsatzminuten: George 44

Abdul-Jabbar vor Malone und Jordan - Nowitzki Zehnter
Die besten Punktesammler in der NBA-Geschichte
Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)

© Getty Images

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Sacramento - Memphis81:113
 
Portland - Orlando125:119 OT
 
Philadelphia - Brooklyn Nets89:109
 
Indiana - Miami87:77
 
Milwaukee - Phoenix108:99
 
Houston - LA Lakers125:112
 
Minnesota - Atlanta108:103
 
Toronto - Philadelphia90:72
 
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Cleveland - Atlanta99:83
 
Boston - Phoenix87:79
 
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