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05.01.2013, 12:40

Bulls gewinnen in Miami - OKC dominiert die 76ers

Paul siegt im Topstar-Duell gegen Bryant

Im Staples Center zu Los Angeles behielten die Clippers im Stadt-Derby mit den Lakers am Freitag (Ortszeit) mit 107:102 die Oberhand. Champion Miami Heat kassierte zuhause gegen Chicago seine neunte Saisonniederlage, bleibt in der Eastern Conference aber dennoch vorne. Oklahoma gab sich gegen Philadelphia keine Blöße.

Chris Paul (li.) vs. Kobe Bryant
Zwar hält Kobe Bryant hier Chris Paul auf Distanz, am Ende aber war's umgekehrt.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Los Angeles Clippers gewannen auch das zweite Duell gegen den Lokalrivalen in dieser Saison und bleiben nach dem 107:102-Erfolg weiterhin ganz klar die Nummer eins in der Westküstenmetropole.

Von Beginn an rissen die nominellen Gastgeber das Geschehen an sich, vor allem der überragende Spielmacher Chris Paul (30 Punkte, 13 Assists) und Blake Griffin (24 Punkte) waren von den Lakers nicht in den Griff zu kriegen. Zwar lieferte Kobe Bryant mal wieder eine Glanzleistung ab (38 Zähler/3 Assists), und auch Dwight Howard spielte stark auf (21 Punkte/15 Rebounds) - letztlich genügte dies aber nicht, um die 17. Saisonniederlage zu verhindern.

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"Derzeit sind wir darauf fokussiert, nicht nur in der Stadt zu dominieren, sondern in der Liga eines der besten Teams zu werden", kommentierte Ex-Lakers-Akteur Lamar Odom den Sieg. Dieser geriet nach (teils klarer) Dauerführung im Schlussabschnitt noch einmal in Gefahr, als die Lakers zu einer Aufholjagd ansetzten. Nach zwischenzeitlichem 19-Punkte-Rückstand brachte vor allem Bryant sein Team auf zwei Zähler heran (97:99), doch Paul hatte den Konter parat und beendete die heikle Phase im Alleingang. Die Clippers haben nun bereits elf Siege mehr auf dem Konto als ihre Stadtrivalen (26:15).

Bulls als Rebound-Giganten - OKC souverän

NBA-Champion Miami kassierte derweil seine neunte Saisonniederlage. Das Team um Superstar LeBron James (30 Punkte/6 Rebounds) verlor in einem Spiel, in dem sich die Rivalen lange Zeit auf Augenhöhe bewegten, vor eigenem Publikum 89:96 gegen Chicago. Carlos Boozer (27/12) trumpfte ganz stark auf bei den Bulls, die sich Mitte des dritten Viertels etwas absetzten und damit die Basis zum Sieg legten. Der Schlüssel zum Erfolg lag in der Rebound-Stärke der Bulls, die in dieser Rubrik mit 48:28 ganz klar vorne lagen - 19 Offensiv-Rebounds standen am Ende nur deren 4 der Heat gegenüber. "Es fühlt sich immer gut an, gegen Miami zu gewinnen", freute sich Chicagos Center Joakim Noah. Trotz der Pleite bleibt der Titelverteidiger mit 22 Siegen die beste Mannschaft in der Eastern Conference.

In Oklahoma hatten die Gastgeber nur zu Beginn Probleme, die Partie gegen Philadelphia in den Griff zu bekommen. Bis zur Halbzeit hielten die 76ers noch gut mit, dann aber zogen die Thunder angeführt von Russell Westbrook (27 Punkte) und Kevin Durant (26) davon, um am Ende als ungefährdeter 109:85-Sieger vom Parkett zu gehen. Heimspiele von OKC haben in der näheren Zukunft nun Seltenheitswert: Die nächsten elf von 13 Partien absolviert das derzeit punktbeste Team der NBA auswärts.

Ergebnisse vom Freitag, 04. Januar 2013:

Charlotte Bobcats - Cleveland Cavaliers 104:106, Toronto Raptors - Sacramento Kings 96:105, Washington Wizards - Brooklyn Nets 113:115 n.V., Detroit Pistons - Atlanta Hawks 85:84, Miami Heat - Chicago Bulls 89:96, Memphis Grizzlies - Portland Trail Blazers 84:86, Oklahoma City Thunder - Philadelphia 76ers 109:85, Boston Celtics - Indiana Pacers 94:75, Milwaukee Bucks - Houston Rockets 101:115, Phoenix Suns - Utah Jazz 80:87, Los Angeles Clippers - Los Angeles Lakers 107:102

05.01.13
 
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