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29.12.2012, 12:58

Paul entscheidet den Krimi für die Clippers

Gallinari vermiest Nowitzkis Heimdebüt

Es war viel los in der NBA: Dirk Nowitzki konnte bei seinem Heimdebüt die Talfahrt seiner Dallas Mavericks nicht bremsen - die Texaner kassierten gegen die Denver Nuggets eine herbe 85:106-Niederlage und damit die fünfte Pleite in Folge. Chris Paul behielt für die Clippers beim 116:114-Krimi in Utah die Nerven, keine zeigte James Johnson, dessen Buzzer-Beater Sacramentos Erfolg gegen die Knicks bedeutete. Detroit legte gegen Miami mit einem starken Will Bynum und einem fulminanten zweiten Viertel den Grundstein zum Sieg.

Dirk Nowitzki (li.)
Dirk Nowitzki (li.) konnte bei seinem Heimdebüt gegen Denver kaum Akzente setzen.
© Getty ImagesZoomansicht

Dallas kommt einfach nicht ins Rollen: Beim 85:106 gegen Denver waren die Mavs chancenlos, es steht die schlechteste Serie seit fast zwei Jahren zu Buche. Mit einer Bilanz von zwölf Siegen und 18 Niederlagen muss der Champion von 2011 als Zwölfter der Western Conference weiter um die Qualifikation für die Play-offs zittern.

Auch Nowitzki, der bei seiner Einwechslung in der Mitte des ersten Viertels von den Zuschauern mit Ovationen im American Airlines Center begrüßt worden war, konnte in seiner 18-minütigen Einsatzzeit keinerlei Impulse geben, auf gerade einmal fünf Punkte kam der 34-Jährige, verwandelte nur zwei von zehn Würfen und wurde im Schlussviertel erneut von Coach Rick Carlisle geschont.

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"Natürlich ist das hässlich" - Gallinari überragt

"Ich war einen Schritt zu langsam, das war offensichtlich. Es fehlt noch das letzte bisschen. Aber: Es sind meine ersten Spiele nach einer langen Pause. Natürlich ist es hässlich. Aber ich muss weiterkämpfen, hart trainieren und dann werde ich wieder der Alte sein." Carlisle nahm den Würzburger in Schutz. "Zwei Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen waren viel für ihn. Er ist nicht angeschlagen, aber er kann einfach noch nicht das abliefern, was alle von ihm erwarten", sagte der 53-Jährige, der stattdessen die ganze Mannschaft in die Pflicht nahm: "Wir sind im Moment weit entfernt davon, ein gutes Team zu sein."

Es war vor allem Danilo Gallinari, der Nowitzki die Heimpremiere gehörig vermieste. Der Italiener machte das beste Spiel seiner Karriere, erzielte nie zuvor erreichte 39 Punkte, davon 21 per Drei-Punkte-Wurf.

Clippers-Sieg dank Paul - Johnsons Buzzer-Beater

Ihren Höhenflug setzten derweil die Los Angeles Clippers fort. Mit dem 116:114-Krimi bei den Utah Jazz feierten die Kalifornier den 16. Sieg in Serie. Matchwinner war dabei Chris Paul, der die Gäste mit zwei verwandelten Freiwürfen kurz vor Schluss und 29 Punkten insgesamt zum Erfolg führte. Mit 24 Siegen aus 30 Spielen liegen die Clippers im Westen auf Rang eins.

Als Chris Copeland die Knicks, weiterhin ohne den am Knie verletzten Carmelo Anthony, in Sacramento 2:51 vor Schluss mit 105:101 in Führung warf, schien für die New Yorker nach einer fulminanten Aufholjagd - zwischenzeitlich führten die Kings mit 27 Punkten Vorsprung - der Weg frei zum Sieg. J.R. Smith, der seine Saisonbestmarke auf 28 Punkte hochschraubte, verpasste bei zwei Versuchen, den Vorsprung auszubauen, ehe auf der anderen Seite Isaiah Thomas 0:33 vor der Schlussirene zwei Freiwürfe zum 103:105 verwandelte.

James Johnson (Mi.)
Völlig losgelöst: Sacramentos James Johnson (Mi.) ist nach seinem Buzzer-Beater der gefeierte Mann.
© Getty Images

Und dann schlug die große Stunde von James Johnson: Mit einem Buzzer-Beater drehte er den Spieß zugunsten der Kings um. Und zwar mit seinem ersten erfolgreichen Dreipunktewurf in dieser Saison, nachdem er zuvor elf Dreier nicht im Korb unterbringen hatte können. "Ich musste den Wurf nehmen. In dem Moment, als der Ball die Hand verließ, wusste ich, dass er gut war." Stimmt. 106:105 - Ende gut, alles gut.

Heat-Pleite in Detroit

Mit einem 32:17-Start schien Miami bei den Pistons dem erwarteten Erfolg entgegenzusteuern, doch im zweiten Abschnitt drehte das Team aus der Autostadt mächtig auf und machte 41:20 Punkte. Detroit baute den Halbzeitvorsprung von 58:52, angeführt von einem inspirierten Will Bynum, weiter aus und transportierte die Führung zum 109:99-Endstand ins Ziel. Lebron James markierte zwar 35 Zähler für die Heat, der King erkannte aber vor allem die starke Vorstellung von Bynum (25 Punkte, zehn Assists) neidlos an: "Er war bewundernswert. Er kontrollierte das Spiel mit seiner Power und seinen Offensivaktionen. Er traf einfach alles und war in alles involviert. Wir konnten nichts gegen ihn tun."

Ergebnisse vom Freitag, 28. Dezember:

Washington Wizards - Orlando Magic 105:97, Indiana Pacers - Phoenix Suns 97:91, Cleveland Cavaliers - Atlanta Hawks 94:102, Detroit Pistons - Miami Heat 109:99, Brooklyn Nets - Charlotte Bobcats 97:81, New Orleans Hornets - Toronto Raptors 97:104 n.V., San Antonio Spurs - Houston Rockets 122:116, Dallas Mavericks - Denver Nuggets85:106, Utah Jazz - Los Angeles Clippers 114:116, Sacramento Kings - New York Knicks 106:105, Los Angeles Lakers - Portland Trail Blazers 104:87, Golden State Warriors - Philadelphia 76ers 96:89

29.12.12
 
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