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26.12.2012, 11:50

Scoring-Duell in L.A., keine Revanche für OKC, Clippers obenauf

Boston schlägt Brooklyn, Houston führt Chicago vor

Die Geschenke unter dem Christbaum waren kaum ausgepackt, schon sorgte die NBA mit fünf weiteren Präsenten zum Weihnachtsfest für ordentlichen Nachschub. Zum Auftakt führte Celtics-Spielmacher Rajon Rondo Boston zum Erfolg in Brooklyn. Anschließend feuerten Kobe Bryant und Carmelo Anthony um die Wette - mit dem besseren Ende für die "Mamba". Im weiteren Verlauf der Nacht kam es zu spannenden Match-ups, darunter auch zur Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen Miami und Oklahoma City. Die Erfolgsserie der L.A. Clippers bleibt weiterhin bestehen.

Jared Sullinger
Führte mit 16 Punktne und sieben Rebounds seine Celtics zum erstmaligen Sieg über die Nets: Jared Sullinger.
© getty imagesZoomansicht

Im dritten Anlauf hat es für die Boston Celtics endlich geklappt. Nach zwei vorherigen Niederlagen gewannen die Kelten erstmals gegen die Brooklyn Nets. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (24:22 für Brooklyn) spielte die Fünf von Celtics-Coach Doc Rivers im folgenden Abschnitt groß auf und drehte den Spieß nach 24 gespielten Minuten komplett um. Mit 14 Zählern Vorsprung ging es in die Kabinen (56:42). Ausschlaggebend hierfür war nicht nur eine bessere Trefferquote, sondern auch die Dominanz unter den Brettern. Celtics-Rookie Jared Sullinger (16 Punkte, 7 Rebounds) und Routinier Kevin Garnett (8 Punkte, 10 Rebounds) waren hierbei die fleißigsten Akteure beim Rebound.

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Nach dem Seitenwechsel schwoll Bostons Polster gar auf über 20 Zähler an, ehe Nets-Allstar Joe Johnson (12 Punkte) seinen neuen Klub nochmal auf acht Zähler heranführte (58:66). Letztlich konnte aber weder er noch seine Teamkollegen (Gerald Wallace und Brook Lopez beide mit 15 Punkte) die 76:93-Niederlage verhindern. Für die Celtics war Rondo mit 19 Zählern erfolgreichster Werfer. Beim 14. Saisonsieg gab der Point Guard zudem fünf Vorlagen und schnappte sich sechs Rebounds.

Kobe mit besserem Ende im Privatduell mit "Melo"

Nach der 107:116-Pleite von vor zwölf Tagen im New Yorker Madison Square Garden nahmen die L.A. Lakers nun erfolgreich Revanche. Mit an Bord waren dieses Mal auch Pau Gasol und Steve Nash, die im "Big Apple" noch verletzungsbedingt gefehlt hatten. Zwar war die Partie im Staples Center nicht so punktreich wie vor knapp zwei Wochen, aber dafür nicht weniger hochklassig und bis in die Schlusssekunden spannend. Speziell Carmelo Anthony und Kobe Bryant, die derzeit besten Scorer der Liga, lieferten sich erneut ein Privatduell auf allerhöchstem Niveau. Beide Protagonisten knackten mühelos die 30-Punkte-Marke, Bryant mittlerweile schon zum neunten Mal in Folge.

Die "Black Mamba", ebenso wie "Melo" mit insgesamt 34 Zählern, wurde in der Offensive dazu perfekt von Metta World Peace (20 Punkte, 7 Rebounds) unterstützt. In der Verteidigung zeigte Dwight Howard (14 Punkte, 12 Rebounds) gerade im Schlussabschnitt, warum er schon dreimal zum Defensivspieler des Jahres gewählt wurde. Der Spanier Gasol (13 Punkte, 8 Rebounds) trumpfte mit wichtigen Zählern in den Schlusssekunden auf. Auf der anderen Seite konnte sich Anthony auf die Hilfe von J.R. Smith (25 Punkte) verlassen, wenngleich es für die komplett in orange gekleideten New Yorker trotzdem nicht für den Erfolg reichte. Dieser ging mit 100:94 an die Lakers, die somit wieder bei einer Siegquote von 50 Prozent (14:14) angekommen sind. Die Knicks, nun bei 20:8-Siegen, liegen noch deutlich vor dem Dritten aus Atlanta (16:9), verlieren aber etwas Boden auf Ost-Primus Miami.

"King" knapp am Triple Double vorbei - Heat schlagen OKC

Stichwort Miami: Damit wären wir automatisch beim nächsten Spiel angelangt: Der amtierende Meister hatte den Vorjahresfinalisten aus Oklahoma City zu Gast. Im Fokus standen auch hier zwei Akteure: LeBron James (29 Punkte, 8 Rebounds, 9 Assists) als amtierender Finals-MVP und Kevin Durant (33 Punkte, 7 Rebounds), dreimaliger Scoring-Champion. Der "King" und seine Gefolgschaft kamen vor heimischer Rekordkulisse (20.300 Zuschauer) besser aus den Startlöchern und führten schnell mit einem Dutzend Zählern (15:3). Davon unbeeindruckt zeigten sich die Thunder, die im dritten Viertel nach einem spektakulären Durant-Wurf erstmals in Führung gingen (57:56).

Knapp das Triple-Double verfehlt: Miamis Superstar LeBron James.
Knapp das Triple-Double verfehlt: Miamis Superstar LeBron James.
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In der Folge schaffte es keines der beiden Teams sich entscheidend absetzen, ein Foto-Finish stand kurz bevor. Und das, obwohl OKC im Schlussabschnitt über fünf Minuten ohne Erfolg aus dem Feld blieb, ehe Durant 44 Sekunden vor der Sirene traf und auf 95:96 verkürzte. Kurz darauf, nach zwei verwandelten Freiwürfen von Ray Allen verpassten es sowohl Durant als auch Russell Westbrook (21 Punkte, 11 Rebounds) die Thunder in die Verlängerung zu hieven. Stattdessen setzte Bosh Miamis makellose Freiwurf-Bilanz (18/18, OKC: 32/38) fort und festigte so den 103:97-Erfolg. Geballte Rockets-Power in Chicago

Um einiges deutlicher war die Sieg Houstons in Chicago, das noch immer sehnsüchtig auf die Rückkehr von Derrick Rose wartet. Der MVP von 2011 trainiert mittlerweile zwar wieder, allerdings noch ohne Kontakt zum Gegenspieler. Ohne D-Rose waren die erschreckend schwachen Bulls den Rockets auf beiden Seiten des Parketts hemmungslos unterlegen. Die Folge: eine deutliche 97:120-Schlappe für eine der besten Defensivmannschaften der NBA. Im Grunde genommen war bereits im Verlauf des dritten Viertels, als die Texaner zwischenzeitlich mit 35 Zählern in Front waren (86:51), die Messe in "Windy City" gelesen. Sogar erste Pfiffe waren im United Center zu hören. Einzig Nate Robinson (27 Punkte, 5/7 Dreier) stemmte sich im Schlussabschnitt der Schmach. Bei den Gästen aus Texas zeigte das Backcourt-Duo Jeremy Lin (20 Punkte, 11 Assists) und James Harden (26 Punkte) wozu es fähig ist. Außerdem glänzte Ex-Bulle Omer Asik mit 20 Zählern und 18 (!) Rebounds.

Clippers-Express rast auf Platz 1

Zu guter Letzt führt die Reise zurück nach Los Angeles. Dort hatte das Hallenpersonal in der Zwischenzeit umgebaut und die Spielfläche für die Clippers bereitgestellt. Nachdem Oklahoma City (21:6-Siege) in Miami verlor, hatte "Lob City" nicht nur die Chance seinen 14. Sieg in Serie einzufahren, sondern sich zeitgleich auch auf Rang 1 im Westen zu katapultieren. Gesagt, getan! Die Franchise um Allstar-Guard Chris Paul (14 Punkte, 8 Assists) und Highlight-Dunker Blake Griffin (13 Punkte) wies die Denver Nuggets mit 112:100 in die Schranken und hat mit 22 Erfolgen (bei sechs Niederlagen) nun ligaweit die beste Ausbeute.

Neben den zwei prominenten Akteuren setzten zudem noch Matt Barnes (20 Punkte) und "Mr. Crossover" Jamal Crawford (22 Punkte) von der Bank aus kommend wesentliche Impulse. Besonders im zweiten Viertel explodierte die Offensive der Clippers förmlich und brachte 42 Zähler durch die Reuse. Denver hatte im selben Abschnitt nur 22 Punkte entgegenzusetzen und sah sich einem 48:67-Pausendefizit gegenüber. Wenngleich die Nuggets mit dem Beginn der zweiten Hälfte einen kleinen Lauf starteten und den Rückstand Stück für Stück schmelzen ließen, konnten sie schlussendlich den Clippers-Express nicht mehr aufhalten.

26.12.12
 
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