Kaman und Mayo waren mit jeweils 22 Punkten die Punktbesten bei den Mavericks, übertroffen vom Italiener Andrea Bargnani (25) und DeMar DeRozan (24) auf Seiten der Kanadier. Dallas war ohne Nowitzki und die ebenfalls angeschlagenen Shawn Marion und Rodrigue Beaubois angetreten. Elton Brand weilte bei der Geburt seiner Tochter.
Ein starker Beginn legte den Grundstein zum Sieg. 36 Punkte im ersten Viertel, eine 16-Zähler-Führung im zweiten Abschnitt - da war der Käse fast schon gegessen. "Wir haben Jungs, die in die Bresche springen, wenn andere fehlen", lobte Kaman die Kadertiefe. "Jetzt haben wir einen kleinen Lauf, den wir am Leben halten wollen." Wobei: Im Vergleich zu den Siegen über Charlotte und Portland, als Dallas über 60 Prozent seiner Würfe verwandelte, fiel die Trefferquote diesmal auf 46 Prozent ab.
"Mir hat unser Spiel heute über weite Strecken gefallen", sagte Coach Rick Carlisle dennoch. "Wir hatten ein paar schwache Phasen, aber die Startformation hat uns einen guten Start beschert." Bei den Gästen fehlte Starting Point Guard Kyle Lowry wegen einer Knöchelblessur. Die Mavericks begeben sich nach dem geglückten Start auf Reisen und treffen am Wochenende auf die New York Knicks um ihren alten Aufbauspieler Jason Kidd und auf die Charlotte Bobcats.
Da die San Antonio Spurs mit dem 84:106 bei den Los Angeles Clippers ihre erste Niederlage kassierten, führt Dallas gemeinsam mit dem Divisionsrivalen die Western Conference an. "Sie haben uns heute den Hintern versohlt", resümierte Spurs-Coach Gregg Popovich und verwies auf das leidenschaftliche Spiel der Kalifornier. Bei denen stachen die Dunking-KÖnige DeAndre Jordan (20 Zähler, elf Rebounds) und Blake Griffin (22 Punkte, zehn Rebounds trotz Ellbogenblessur) heraus - und so gelang die Revanche für das Play-off-Aus der Clippers gegen San Antonio in der vergangenen Saison. Die Spurs gaben 20-mal den Ball aus der Hand und führten somit 21 leichte Punkte der Clippers herbei. Tony Parker blieb bei vier, Manu Ginobili bei neun Punkten hängen.
Derweil kommt mit den Los Angeles Lakers ein heißer Titelkandidat überhaupt nicht in Schwung. Die Kalifornier sind nach dem 86:95 bei den Utah Jazz Letzter im Westen. Erstmals seit 1993 startete die Franchise mit einer Bilanz von 1:4. Superstar Kobe Bryant kam für die Lakers auf 29 Punkte, bei Utah überzeugte unter anderen Center Al Jefferson mit 18 Zählern und zehn Rebounds.
Meister Miami Heat feierte einen lockeren 103:73-Erfolg über die Brooklyn Nets. Noch nie zuvor hatte der Meister in 25 Spielzeiten die ersten vier Heimspiele am Stück gewonnen. Ein Jahr nach dem Titelgewinn klappte es. Dwyane Wade (22) und LeBron James (20), dem zwei Assists zu einem Triple Double fehlten, führten ihr defensivstarkes Team zum Kantersieg gegen schwache Nets (Deron Williams, 14), die zu häufig den Ball verloren. Schlecht für die Heat: Nun stehen sechs Auswärtsspiele in Folge an.

Charlotte Bobcats - Phoenix Suns 110:117, Boston Celtics - Washington Wizards 100:94 OT, Atlanta Hawks - Indiana Pacers 89:86, Miami Heat - Brooklyn Nets 103:73, Milwaukee Bucks - Memphis Grizzlies 90:108, New Orleans Hornets - Philadelphia 76ers 62:77, Houston Rockets - Denver Nuggets 87:93, Minnesota Timberwolves - Orlando Magic 90:75, Dallas Mavericks - Toronto Raptors 109:104, Utah Jazz - Los Angeles Lakers 95:86, Sacramento Kings - Detroit Pistons 105:103, Los Angeles Clippers - San Antonio Spurs 106:84, Golden State Warriors - Cleveland Cavaliers 106:96
Punkte: Kobe Bryant (Los Angeles Lakers) 29, Kyrie Irving (Cleveland Cavaliers) 28, Andrea Bargnani 25, DeMar De Rozan (beide Toronto Raptors), Byron Mullens (Charlotte Bobcats), Shannon Brown (Phoenix Suns) je 24 ; Rebounds: Kenneth Faried (Denver Nuggets), Al-Farouq Aminu (New Orleans Hornets) beide 16, Michael Beasley (Phoenix) 15, David Lee (Golden State Warriors), Zaza Pachulia (Atlanta Hawks) beide 14, Kevin Garnett (Boston Celtics), Zach Randolph (Memphis Grizzlies), Omer Asik (Houston Rockets) je 13; Assists: Rajon Rondo (Boston) 14, Mike Conley Jr. (Memphis), Jrue Holiday (Philadelphia 76ers), Chris Paul (L.A. Clippers) je 12; Triple-Double: Greg Monroe (Detroit Pistons) 21 Pkt./12 Reb./11 Ass.; Steals: Jeremy Lin (Houston) 6; Blocks: Marcin Gortat (Phoenix) 7;





























