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01.11.2012, 23:07

Euroleague: Malaga dreht nach der Pause auf

15:0-Lauf! Bamberg hält Anschluss

Der deutsche Meister Brose Baskets Bamberg kann nach dem 84:78 (45:35)-Erfolg gegen Lietuvos Rytas Vilnius auf den Verbleib in der Euroleague hoffen. Gegen den litauischen Vizemeister feierten die Oberfranken im vierten Spiel den ersten Erfolg und gaben damit die "Rote Laterne" in der Gruppe D ab. Nicht ganz so erfolgreich lief es am Donnerstag für Alba Berlin. Die Hauptstädter haben beim Spitzenteam Unicaja Malaga trotz einer starken Leistung die zweite Niederlage kassiert.

Anton Gavel kämpft sich durch
Mit viel Biss: Bambergs Anton Gavel kämpft sich durch die litauische Abwehr.
© getty imagesZoomansicht

Der dreimalige Double-Sieger Bamberg präsentierte sich speziell in den ersten beiden Vierteln stark. Nach 20 Minuten führte das Team von Coach Chris Fleming mit 45:35. Doch nach der Pause war das Spiel wieder komplett offen, Vilnius kämpfte sich heran und führte im Schlussviertel mit 64:62.

Bamberg ließ sich davon nicht beirren, zeigte eine tolle Moral und brannte anschließend einen 15:0-Lauf auf das Parkett (77:64). Mit der komfortablen Führung im Rücken und nur noch wenigen Minuten zu spielen fuhren die Baskets, angeführt vom starken Slowaken Anton Gavel (22 Punkte), den Sieg über die Ziellinie.

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Hinter dem starken Führungstrio Barcelona, Moskau und Istanbul sind die Oberfranken nun mitten in der Verlosung um den letzten Qualifikationsplatz für die letzten 16.

Alba unterliegt knapp an der Costa del Sol

Alba-Trainer Sasa Obradovic hatte vor dem Spiel an der Costa del Sol den Druck von seiner Mannschaft genommen, jedoch mehr Biss und Konzentration gefordert. Den zeigten die Albatrosse vor allem beim Kampf unter dem Korb, sie schnappten den als äußerst reboundstark geltenden Spaniern einige Bälle weg. Zur Pause lag eine Überraschung noch in der Luft. Die Berliner führten mit 34:29.

Doch es sollte nicht ganz reichen für Berlin. Die von 6300 Zuschauern angetriebenen Andalusier drehten nach der Pause auf. Im Gegensatz zu den vergangenen Partien hielt Alba dagegen, musste sich aber letztlich der individuellen Klasse der Gegner geschlagen geben. Berlins beste Schützen waren Deon Thompson mit 17 und Heiko Schaffartzik mit 14 Punkten.

Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen hat das drittplatziete Alba aber noch immer alle Chancen auf den Einzug in die Top-16. Spitzenreiter bleibt der 50-malige israelische Meister und Mitfavorit Maccabi Tel Aviv, der mit einem 93:62 gegen Asseco Prokom Gdynia auch sein viertes Spiel gewann.

01.11.12
 
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