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30.10.2012, 10:30

NBA-Vorschau: Die Eastern Conference

Wer verhindert die Heat-Dynastie?

Nach einem "goldenen Sommer" für LeBron James und die Miami Heat geht es ab dem 31. Oktober wieder bei null los. Die größte Konkurrenz für den Titelverteidiger, der in der Nacht zu Mittwoch (MEZ) gegen die Boston Celtics in die neue Saison startet, lauert wohl im Westen. In der Eastern Conference scheint kaum ein Team die Dominanz der Heat-Flamme löschen zu können. Am ehesten wohl noch Chicago, das jedoch in den ersten Monaten auf seinen Star Derrick Rose verzichten muss.

LeBron James und Dwyane Wade
Big: Die Champions LeBron James und Dwyane Wade gilt es in der NBA diese Saison zu schlagen.
© Getty ImagesZoomansicht

In den neunziger Jahren waren es die Chicago Bulls, die mit Michael Jordan, Scottie Pippen und Co. den Osten dominierten. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Zwar sind die Bulls wieder ein Elite-Team geworden, doch der Taktgeber in der Eastern Conference kommt allerspätestens seit vergangenem Sommer aus Miami. Gerade für James waren es denkwürdige Monate: Liga-MVP, Finals-MVP, erstmals Meister und schließlich noch Olympiasieger - mehr ging nicht! Nach der "Decision", dem Wechsel 2010 nach Miami, und dem verpassten Titel ein Jahr darauf, war bei der Krönung des "King" wohl auch viel Genugtuung dabei.

Dass "LBJ" sich den Titel verdient hatte, belegen die Zahlen. Nahezu in jeder Statistikspalte, sei es Wurfquote (53,1%), Rebounds (7,9), begangene Fouls (1,55), erreichte der achtmalige All-Star Karrierebestwerte. Mit durchschnittlich 27,1 Punkten war er zudem noch Top-Scorer der Heat.

Für das Projekt Titelverteidigung hat sich die Franchise mit zwei verdienten Veteranen in der Breite verstärkt. Dreier-Schreck Ray Allen sowie der zweimalige All-Star Rashard Lewis spielen fortan für das Ensemble von Head Coach Erik Spoelstra. Die einzige Schwachstelle im Kader der Heat liegt auf der Center-Position. Diese kann zwar Chris Bosh spielen, aber etatmäßig ist der 2,11-Meter-Schlacks nun mal ein Power Forward.

Bulls, Pacers, 76ers: Ein Dreikampf um Platz zwei

Im Rennen um die ersten Plätze direkt hinter den Heat bewerben sich gleich mehrere Teams. An erster Stelle die Chicago Bulls. Zwar war Chicago in den letzten zwei Jahren die beste Hauptrunden-Mannschaft, aber spätestens in der Post-Season lief Miami den Bulls den Rang ab. Und speziell nach dem Kreuzbandriss von Superstar Derrick Rose in den vergangen Play-offs dürften Chicagos Chancen auf den Platz an der Sonne nicht gerade gestiegen sein, sodass gar eine Heat-Dynastie im Osten droht. Zudem verlor das Team aus Illinois, bei dem nun die Hoffnungen auf Luol Deng, Joakim Noah und dem in Aschaffenburg geborenen Carlos Boozer ruhen, wichtige Bankspieler, die in den Jahren zuvor stets für Entlastung sorgten.

Andrew Bynum
Neu in Philadelphia: Andrew Bynum verstärkte die "Sixers" im Sommer.
© Getty Images

Gerade Mannschaften wie die Indiana Pacers sowie die Philadelphia 76ers werden daher nicht nur mit einem Auge auf Rang zwei schielen, sondern berechtigte Ansprüche anmelden. Indiana bewies schon im Ost-Halbfinale des Vorjahres seine Klasse, als die Pacers nur mit viel Mühe von den Heat ausgeschaltet wurden. Die 76ers schafften in den Play-offs sogar den Coup und beendeten Chicagos Saison (wenn auch begünstigt durch die Verletzung von Rose). Zudem verstärkte sich "Phily" mit Center Andrew Bynum, der nach Dwight Howard als der beste "Big Man" der Liga zählt. Dafür verließ Olympiasieger Andre Igoudala die Franchise.

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Knicks oder Nets? Wer ist die Nummer eins in NYC?

Ab der kommenden Spielzeit wird es erstmals wieder zwei Teams aus New York in der stärksten Basketballliga der Welt geben. Die New Jersey Nets sind nach ihrem Standortwechsel nach Brooklyn Geschichte und werden fortan mit den New York Knicks um die Vorherrschaft im "Big Apple" kämpfen. Um "New Yorks Nummer 1" zu werden, griffen die Nets-Eigner (Rapper Jay-Z sowie der russische Milliardär Mikhail Prokhorov) tief in die Schatulle. In Brooklyn entstand eine nagelneue Arena, Star-Guard Deron Williams wurde mit einem "Max-Deal" ausgestattet. Dazu kam All-Star Joe Johnson in einem Trade mit den Atlanta Hawks an den Hudson River. Nur ein Ziel blieb Brooklyn verwehrt: "Superman" Dwight Howard zu verpflichten.

Neuaufbau in Orlando

Damit wäre man automatisch beim Thema Orlando Magic: Für das Team aus Zentralflorida, in den vergangenen Jahren Dauergast in den Play-offs und 2009 sogar Finalist, wird die Sonne im Sunshine State wohl nur noch selten strahlen. Nach dem Abgang des Franchise-Gesichts gilt es, ein neues Team aufzubauen. Mit talentierten Draftpicks (Moe Harkless, Andrew Nicholson, DeQuan Jones), viel Gehaltsspielraum in den kommenden beiden Jahren und einer Menge Geduld werden die Magic versuchen, wieder zu einer Elite-Mannschaft zu reifen.

Sandro Schüßler

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© getty images

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30.10.12
 
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Phoenix - Detroit92:89
 
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