| Vereinsname: | New York Knicks |
| Anschrift: | New York Knicks Madison Square Garden Two Pennsylvania Plaza New York, New York, USA 10121-0091 |
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(Saisonvergleich: 2:1 Chicago)
Zum zweiten Mal in Folge setzten sich die Chicago Bulls in der Eastern Conference durch. Im Vorjahr endete der Weg dann trotz des glänzend aufgelegten Liga-MVP Derrick Rose in den Ost-Finals. Diese Saison ist die Situation eine andere: Rose verpasste verletzungsbedingt unzählige Partien, ist nicht im Rhythmus. Dementsprechend wichtig wird das Auftreten von Luol Deng und Carlos Boozer sein. Auch "Rip" Hamilton nahm zum Ende der Regular Season endlich an Fahrt auf. Das große Plus der Bulls liegt aber in der Verteidigung: In der Hauptrunde ließ der sechsmalige Champion nur 88,17 Punkte pro Spiel zu (Ligabestwert)!
Doch auch der Kontrahent aus Philadelphia kann Verteidigung (Dritter, 89,39 Punkte). Dennoch befinden sich die Sixers logischerweise nur in der Außenseiterrolle. Das Team von Doug Collins glänzte in der abgelaufenen Spielzeit zwar durch seine Ausgeglichenheit, vier Akteure punkteten im Schnitt zweistellig. Der beste war dabei Louis Williams (14,9), von der Bank aus kommend. Was in Philadelphias Kader aber fehlt, ist ein "Go-to-Guy", der in der entscheidenden Phase das Zepter in die Hand nimmt.
(3:0 Miami)
In Miami zählt dieses Jahr nur der Titel. Nach der Finalteilnahme im Vorjahr beginnen die Heat diese Saison ihren Play-off-Run gegen die New York Knicks. LeBron James spielte einmal mehr eine MVP-verdächtige Spielzeit. Der "King" markierte im Schnitt 27 Punkte, bei einer Trefferquote von 53 Prozent aus dem Feld - Karrierehöchstwert! Mit Dwyane Wade und Chris Bosh steht der Star-Truppe vom South Beach weitere Offensivpower zur Verfügung. Grund genug, um vom zweiten Titel nach 2006 träumen zu dürfen.

Aber auch im "Big Apple" hängt die Messlatte erwartungsgemäß hoch. Da trifft es sich gut, dass sich Amare Stoudemire pünktlich zum Ende der Hauptrunde wieder einsatzbereit meldete. Doch die Rückkehr des All-Stars sorgte auch für Diskussionsstoff: In New York fragt man sich, ob Stoudemire wirklich in die Starting Five gehört. Während seiner knapp vierwöchigen Absenz ließ Interimscoach Mike Woodson Carmelo Anthony auf der Vier spielen. Mit Recht: Neun Siegen stehen nur vier Niederlagen gegenüber. "Melos" Werte sprechen ebenfalls eine eindeutige Sprache: Im April verzeichnete er im Schnitt knapp 30 Zähler. Daran gilt es anzuknüpfen, ansonsten könnte die Saison für New York schnell zu Ende gehen.
(3:1 Orlando)
Mit ordentlich Selbstvertrauen und einer richtig breiten Brust werden die Indiana Pacers in die Play-offs starten. Das Team von Trainer Frank Vogel gewann zwölf der letzten 15 Partien der Hauptrunde und sicherte sich somit als Dritter des Ostens Heimrecht in Runde eins. Dort treffen die Pacers auf die Orlando Magic, die, zum Vergleich, nur fünfmal in den vergangenen 15 Auftritten als Sieger hervorgingen. Der Hauptgrund für die Magic-Misere liegt bei der Verletzung von All-Star-Center Dwight Howard (Saison-Aus nach Bandscheiben-OP). Ohne den Defensivspezialisten gewährte Orlando seinen Gegnern durchschnittlich 100 Punkte pro Spiel. Gerade gegen Indianas großen Frontcourt (Roy Hibbert, David West, Danny Granger) werden die Magic den 2,13 Meter großen Howard schmerzlich vermissen, so dass die Favoritenrolle bei der Mannschaft aus Indianapolis liegt.
(2:1 Boston)
Last but not least kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen den Boston Celtics und den Atlanta Hawks. Der Champion von 2009 kam erst nach der All-Star-Pause richtig in Fahrt (Bilanz: 23:10-Siege). Im Spielaufbau lenkte Assist-König Rajon Rondo das Geschehen, Paul Pierce wusste in der Offensive zu liefern und hinten hielt Kevin Garnett (zuletzt auf der Center-Position eingesetzt) den Laden dicht. Dreierspezialist Ray Allen hatte häufig mit Verletzungen zu kämpfen und wird aller Voraussicht nach zunächst von der Bank aus kommen. Durch den Titel in der Atlantic Division sicherten sich die Kelten zwar Platz vier, doch da die Hawks einen Sieg mehr einfuhren, liegt der Heimvorteil im US-Bundesstaat Georgia. Verzichten muss Atlanta weiterhin auf Center Al Horford, der schon seit Januar wegen eines Risses im Brustmuskel ausfiel. Neben dem ohnehin verlässlichen Joe Johnson entwickelten sich dafür Josh Smith und der junge Jeff Teague zu wahren Stützen. Ob es - trotz Heimvorteils - gegen die erfahrenen Veteranen aus Massachusetts reicht, bleibt abzuwarten.


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