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30.03.2012, 08:20

Lakers unterliegen OKC - Gerüchte um Terry und Nash

Blutige Nase am South Beach: Vize Heat zu stark für Champion Mavericks

Im ersten von zwei Gastspielen im US-Bundesstaat Florida holte sich der NBA-Champion im wahrsten Sinn des Wortes eine blutige Nase ab. Die Dallas Mavericks unterlagen bei den Miami Heat in einer Neuauflage der vergangenen Finalserie mit 85:106. Dirk Nowitzki kam auf 25 Punkte, baute nach der Halbzeitpause jedoch ab. Mit 29 Siegen und 23 Niederlagen belegen die Mavericks Platz sechs in der Western Conference. Den ominösen neunten Rang nimmt Denver (27:24) ein.

Zu Hause eine Macht: Dwyane Wade und die Miami Heat hielten Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks in Schach.
Zu Hause eine Macht: Dwyane Wade und die Miami Heat hielten Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks in Schach.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Berg- und Talfahrt der Mavericks hält an, insbesondere auswärts fährt der Meister zu selten Siege ein. Die Niederlage bei den Heat musste freilich fast einkalkuliert werden, hatten Wade & Co. doch die 14 vorangegangenen Partien am South Beach allesamt gewonnen. Es sollte auch diesmal nicht anders kommen, die Hausherren behielten die Oberhand.

Zumindest phasenweise hielt Dallas allerdings gut mit. Aber: "Sie haben gegen Ende der ersten Halbzeit und gegen Ende des Spiels den Druck verstärkt. In der Defensive waren wir einfach nicht aggressiv genug", sagte Nowitzki, der bester Werfer auf dem Feld war.

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Allerdings fügte sich Nowitzki (sechs Rebounds) im dritten und vierten Viertel mit schwacher Wurfausbeute nahtlos in die Vorstellung seiner Teamkollegen ein, zu denen erstmals seit Wochen auch Guard Delonte West nach seinem Fingerbruch gehörte. Im Schlussviertel verfehlten 14 der ersten 16 Würfe der Mavericks ihr Ziel, Nowitzki brachte nach der Halbzeitpause nur noch einen von neun Versuchen unter. "Wir hatten Probleme, den Ball in den Korb zu bekommen", sagte Trainer Rick Carlisle.

Und so ging auch die zweite Revanche-Chance letztlich an Vizemeister Heat. Zwar verkürzte Nowitzki, der sich im vierten Viertel eine blutige Nase holte, mit vier Freiwürfen noch einmal auf 83:90, danach kassierten die Mavericks jedoch neun Punkte nacheinander und waren geschlagen.

Miami führt mit 36 Erfolgen aus 49 Partien klar die Südost-Division an und ist Zweiter im Osten hinter Chicago. LeBron James und Chris Bosh waren mit jeweils 19 Zählern die besten Werfer. Dwyane Wade und Udonis Haslem fügten beim 15. Heimsieg hintereinander jeweils 16 Zähler hinzu. Der häufig kritisierte Lamar Odom kam für Dallas auf 12. Bemerkenswert: Routinier Jason Kidd absolvierte sein 1308. Hauptrundenspiel, er überholte damit Buck Williams und ist Zehnter in der NBA-Liste nach Einsätzen.

Westbrook 36: OKC zu stark für die Lakers

Im zweiten Topspiel des Donnerstags gingen die Oklahoma City Thunder als klarer Sieger hervor. 102:93 stand es am Ende im Staples Center von Los Angeles, die Lakers waren geschlagen. Russell Westbrook kam auf 36 Punkte, sein All-Star-Kollege Kevin Durant auf 21.

Für die Lakers trafen ebenfalls die All-Stars am besten. Andrew Bynum lieferte mit 25/13 ein Double-Double ab, Kobe Bryant sammelte 23 Punkte. Die Lakers verloren ihre letzten beiden Heimspiele und zogen in beiden Vergleichen mit dem West-Ersten OKC den Kürzeren - kein gutes Omen für die Play-offs. Ein 10:0-Lauf zu Beginn des vierten Viertels stellte den Spielstand auf 88:70 für die Thunder und machte den Deckel auf dieses Spiel. Zu diesem Zeitpunkt hagelte es Buhrufe von den Rängen für Bryant & Co. Zwei Dreier von Metta World Peace ließen den Rückstand aus Sicht der Kalifornier zwar nochmals auf sieben Zähler zusammenschmelzen, doch näher kamen die Lakers nicht mehr heran. Bemerkenswert: Bei den Gästen kam auch der langjährige Lakers-Guard Derek Fisher unter dem Applaus der Zuschauer zum Einsatz. Nachdem er einen Wechsel nach Houston verweigert hatte, sucht Fisher nun bei OKC seine Titelchance. In 16 Minuten kam er auf sieben Punkte.

Nash und Terry: 2012/13 im Trikot der Heat?

Zwei Wechselgerüchte prägten die Schlagzeilen derweil. Demnach werden sowohl Steve Nash von den Phoenix Suns, bester Vorlagengeber der Liga, als auch Jason Terry von den Dallas Mavericks mit den Miami Heat in Verbindung gebracht.

"Ich werde nicht zu den Suns zurückkehren, wenn es keine Perspektive gibt", sagte der 38-jährige Nash am Donnerstag im Rahmen der "Dan Patrick Show". Nash ist im Sommer Free Agent. LeBron James soll den Kanadier gefragt haben, ob er sich nicht seine letzte Titelchance bei den Heat erfüllen wolle.

"Ich würde mir das Ganze anhören", so Nash, der "LBJ" als phänomenal bezeichnete. Die Heat seien sehr professionell organisiert und eine leidenschaftlich spielende Truppe. "Ich habe großen Respekt vor dieser Franchise."

Die Point-Guard-Position gilt als neuralgischer Punkt beim Vizemeister. Nachteil für Nash: Ein Vertrag in Miami würde ihm wohl deutlich weniger Gehalt einbringen als ein Arbeitsverhältnis bei einem Team mit mehr Spielraum im Gehaltsgefüge. Bei bisher 120 Millionen Dollar an Gehaltseinnahmen kann Nash (Durchschnitt: 12 Punkte, 11 Assists) jedoch darüber locker hinwegsehen.

Terry: "Ich bringe 15 Punkte pro Nacht, leicht"

Und Jason Terry? Der "Sechste Mann" der Mavericks hat schon einen Ring am Finger (kein Armband am Handgelenk!). Auch sein Vertrag läuft im Sommer aus, auch er gilt als Kandidat für die Heat. Gegenüber "Fox Sports Florida" bestätigte Terry vor der Niederlage in Miami, dass die Heat definitiv eine Option für ihn seien. "Klubpräsident Pat Riley ist ein großartiger Kerl, was er geleistet hat, ist beeindruckend. Aber sie brauchen einen erfahrenen Shooter, der James und Wade beim Punkten unterstützen kann. Ich bin seit 13 Jahren in der Liga und bringe 15 Punkte pro Nacht, leicht. Von der Bank oder von Beginn an, egal", sagte Terry, selbstbewusst.

Seine Vorstellung am Donnerstag war frelich kein Bewerbungsschreiben erster Klasse. In goldenen Schuhen, die an den Titelgewinn im Sommer erinnern sollten, verwarf Terry neun seiner zehn Versuche und blieb bei drei Punkten stecken ...

Nachteil für Terry wie für Nash: In Miami würde er statt seiner derzeitigen 11,2 Millionen Dollar pro Jahr wohl "nur" drei Millionen bekommen.


NBA, Donnerstag, 29. März

Indiana Pacers - Washington Wizards 93:89, Miami Heat - Dallas Mavericks 106:85, Portland Trail Blazers - New Orleans Hornets 99:93, Los Angeles Lakers - Oklahoma City Thunder 93:102

Die Besten des Tages

Punkte: Russell Westbrook (OKC) 36, Marco Belinelli (New Orleans) 27 (sieben Dreier), Dirk Nowitzki (Dallas), LaMarcus Aldridge (Portland), Andrew Bynum (Lakers), Danny Granger (Indiana) je 25; Rebounds: Bynum, Nene (Washington) je 13, Aldridge 12, Kevin Durant (OKC), Trevor Booker (Washington) je 11; Assists: Raymond Felton (Portland) 10, Darren Collison (Indiana) 7;

Abdul-Jabbar vor Malone und Jordan - Nowitzki Zehnter
Die besten Punktesammler in der NBA-Geschichte
Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)
Platz eins: Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte)

© Getty Images

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National Basketball Association - 14. Woche 27.03. - 02.04.

Heim GastErg.
Indiana - Miami105:90
 
Washington - Detroit77:79
 
Toronto - Orlando101:117
 
Charlotte - Boston95:102
 
New Jersey Nets - Utah84:105
 
New York - Milwaukee89:80
 
Chicago - Denver91:108
 
Houston - Sacramento113:106 OT
 
LA Clippers - Charlotte97:85
 
Philadelphia - Cleveland103:85
 
Milwaukee - Atlanta108:101
 
Memphis - Minnesota93:86
 
Dallas - Houston90:81
 
Phoenix - San Antonio100:107
 
Portland - Oklahoma City95:109
 
Golden State - LA Lakers101:104
 
Cleveland - Detroit75:87
 
New York - Orlando108:86
 
Toronto - Denver105:96
 
Charlotte - Minnesota83:88
 
Atlanta - Chicago77:98
 
Boston - Utah94:82
 
New Jersey Nets - Indiana100:84
 
Sacramento - San Antonio112:117
 
Golden State - Charlotte87:102
 
LA Clippers - Phoenix103:86
 
Indiana - Washington93:89
 
Miami - Dallas106:85
 
Portland - Charlotte99:93
 
LA Lakers - Oklahoma City93:102
 
Washington - Philadelphia97:76
 
Toronto - Miami101:113
 
Charlotte - Denver88:99
 
Atlanta - New York100:90
 
Cleveland - Milwaukee84:121
 
Chicago - Detroit83:71
 
Houston - Memphis98:89
 
Minnesota - Boston79:100
 
Orlando - Dallas98:100
 
Utah - Sacramento103:104
 
Golden State - New Jersey Nets100:102
 
LA Clippers - Portland98:97
 
LA Lakers - Charlotte88:85
 
Detroit - Charlotte110:107 OT
 
New York - Cleveland91:75
 
Philadelphia - Atlanta95:90
 
Milwaukee - Memphis95:99
 
San Antonio - Indiana112:103
 
Sacramento - New Jersey Nets99:111
 
LA Clippers - Utah105:96
 
Oklahoma City - Chicago92:78
 
Boston - Miami91:72
 
Orlando - Denver101:104
 
Toronto - Washington99:92
 
Houston - Indiana102:104 OT
 
Phoenix - Charlotte92:75
 
Portland - Minnesota119:106
 
LA Lakers - Golden State120:112
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