Sie bekamen ihn einfach nicht zu fassen, diesen Dwight Howard. Beim 117:109-Auswärtssieg seiner Orlando Magic stellte der "Superman" mit 45 Punkten seine persönliche Bestmarke ein und kam zudem noch auf 23 Rebounds. Dennoch sah es zunächst so aus, als ob die Warriors die Partie für sich entscheiden können, mit 57:53 ging es für die Hausherren in die Pause.
Erst im Schlussviertel wendete sich das Blatt endgültig - weil Golden State kein Kryptonit gegen den Superman fand. Der 2,11-m-Hüne musste unglaubliche 39-mal an die Freiwurflinie, traf dabei 21 Würfe. Er übertraf damit Wilt Chamberlains Uralt-Bestmarke von 34 Freiwürfen aus dem Februar 1962.
"Ich habe einfach probiert, aggressiv zum Korb zu ziehen. Es hat mich nicht interessiert, ob ich letztlich 30 Freiwürfe verwerfe", sagte Howard. Der fünfmalige Allstar hatte noch vor Saisonstart auf einem Wechsel zu einem Topteam bestanden, war dann aber eher widerwillig bei den Magic geblieben. Mit dem achten Sieg im elften Spiel zog Orlando mit dem Lokalrivalen Miami Heat gleich.
In der Southwest Division machte Memphis auf die Dallas Mavericks von Dirk Nowitzki Boden gut. Das Team aus Tennessee bezwang die New York Knicks mit 94:83. Die meisten Punkte auf dem Parkett sammelte Rudy Gay (26), auf der anderen Seite kamen die Topstars Carmelo Anthony (14) und Amare Stoudemire (6) nicht wie gewohnt zum Zuge, genauso wenig wie Ex-Maverick Tyson Chandler (2 Punkte, 11 Rebounds). In der Atlantic Division liegen die Knicks hinter den Philadelphia 76ers auf Rang zwei.
Atlanta Hawks- Charlotte Bobcats 111:81
Milwaukee Bucks- Detroit Pistons 102:93
Memphis Grizzlies- New York Knicks 94:83
Phoenix Suns- Cleveland Cavaliers 90:101
Golden State Warriors- Orlando Magic 109:117