Nach einem 149-tägigen Arbeitskampf kündigten Klubbesitzer und Spieler am Samstag (Ortszeit) das Ende des Arbeitskampfes an. Allerdings müssen beide Seiten dem neuen Tarifvertrag noch zustimmen. Billy Hunter, Vorsitzender der Spielergewerkschaft, stellte fest: "Wir sind zuversichtlich, dass die Spieler den Vorschlägen zustimmen." Die neue Vereinbarung war nach 15-stündiger Verhandlung am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in New York geschlossen worden. Der Lockout war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die Klubvertreter und die NBPA nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten.
Ganz einfach wird die ganze Angelegenheit allerdings nicht. Es gehe noch um eine Vielzahl von Genehmigungen, so Stern. Der neue Spieplan soll 66 Saisonspiele pro Team vorsehen. Die Saison würde am ersten Weihnachtsfeiertag mit der Begegnung von NBA-Champion Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki gegen Finalgegner Miami Heat mit fast zweimonatiger Verspätung eröffnet werden.
Einigen sich die Parteien endgültig, müsste die aufgelöste Spielergewerkschaft NBPA neu gegründet und die kartellrechtliche Klage der Profis gegen die NBA vor einem Gericht in Minnesota zurückgezogen werden. Danach könnte in einem neuen Tarifvertrag die bislang ungeklärte Verteilung der Klubeinnahmen von rund vier Milliarden Dollar (2,96 Milliarden Euro) festgemacht werden.
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