| Vereinsname: | Dallas Mavericks |
| Anschrift: | Dallas Mavericks The Pavilion 2909 Taylor Street Dallas, Texas, USA 75226 |
| Internet: | http://www.nba.com/mavericks/ |

Dabei erlebte Nowitzki einen unglücklichen Start in die Partie. Bereits nach sieben Minuten wurde der Würzburger mit nur zwei Punkten, aber auch ebenso vielen Fouls, von Trainer Rick Carlisle auf die Bank verdonnert. Einen deutlich besseren Auftakt hatte dagegen der in den Medien zuletzt hart kritisierte LeBron James: Neun frühe Punkte des "King" gaben Miami eine 22:15-Führung. Jedoch starteten die Mavs mit der Herausnahme Nowitzkis ihrerseits viertelübergreifend einen 28:8-Lauf und führten nach 3:18 Minuten im zweiten Abschnitt mit 40:28. Heat-Coach Spoelstra rief zur Timeout!
In dieser brachte der Übungsleiter nicht nur die eigenen Schützlinge zurück in die Spur, sondern sorgte auch dafür, dass die Gäste komplett den Faden verloren. Die nächsten 14 Punkte gingen allesamt auf das Konto der Heat, die nach einem Dreier von Eddie House erstmals wieder in Front gingen (42:40). Anschließend erhitzten sich die Gemüter einiger Akteure: DeShawn Stevenson, Udonis Haslem, und Mario Chalmers kassierten allesamt je ein Technisches Foul.
Nowitzki verwandelte den fälligen Freiwurf. Es sollte der letzte Punkt des Würzburgers in der ersten Hälfte sein, der dafür hervorragend von Jason Terry vertreten wurde. Während der Deutsche nur einen von zwölf Versuchen (!) versenkte, traf der "Jet" acht seiner zehn Würfe und hatte nach 24 Minuten schon 19 Zähler verbucht - die Texaner gingen mit einer Zwei-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (53:51). Auch James hatte nach furiosem Beginn nur noch ein weiteres Field Goal gemacht, war aber mit elf Punkten trotzdem Miamis bester Schütze.
Nach dem Seitenwechsel fand Nowitzki etwas besser in die Partie. Gerade mal zwölf Sekunden waren gespielt, da verwandelte Dirkules nach Vorarbeit von Kidd zum 55:51. Im weiteren Verlauf des Viertels folgten weitere sechs Zähler des Unterfranken. Dazu kamen zwei erfolgreiche Dreipunktwürfe von Kidd und ein unerwarteter "Buzzer Beater" von Ersatz-Center Ian Mahinmi, so dass die Mavericks mit einem Neun-Punkte-Polster ins Schlussviertel gingen (81:72).
Dort sorgte ein weiterer Adjutant Nowitzkis für Aufsehen: J.J. Barea traf zunächst "von draußen", ehe der Puerto Ricaner Dallas per Floater mit zwölf Zählern in Front brachte (89:77). Doch die Heat wollten nicht locker lassen und blieben bis in die Schlussminuten in Schlagdistanz. Dort war Nowitzki trotz seiner mageren Wurfquote die erste Anspielstation der Mavs. Mit Recht! Der 2,13-Meter große Forward markierte zehn Zähler in den letzten zwölf Minuten, darunter auch die vorentscheidenden Punkte zum 99:89 2:27 Minuten vor dem Ende. Zwar traf James Sekunden später nochmals von der Dreipunktlinie, für das Starensemble von South Beach sollte es jedoch nicht mehr reichen, so dass am Ende Nowitzki & Co. jubelten.
Direkt nach Spielschluss verschwand ein zu Tränen gerührter Dirkules, dem mit 21 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double gelang, zunächst wortlos in die Kabine und kam erst zur Siegerehrung wieder zurück. Dort konnte der Würzburger zeitgleich auch erwartungsgemäß die Trophäe des Finals-MVP entgegennehmen.
Miami Heat (7/23 Dreierquote): James 21, Bosh 19, Chalmers 18, Wade 17, Haslem 11, House 9
Dallas Mavericks (11/26): Terry 27, Nowitzki 21/11 Reb., Barea 15, Marion 12, Stevenson 9, Kidd 9, Chandler 5, Mahinmi 4, Cardinal 3,
Zuschauer: 20.003


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| Vereinsname: | Miami Heat |
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