| Vereinsname: | Brose Baskets Bamberg |
| Anschrift: | Brose Baskets Bamberg Gundelsheimer Straße 22 96052 Bamberg Telefon: 09 51 - 91 51 90 Telefax: 09 51 - 91 51 919 |
| Internet: | http://www.brosebaskets.de/ |
"Wir haben den Ehrgeiz, mit ihm die dritte Meisterschaft zu schaffen", sagte Manager Wolfgang Heyder am Dienstag in Bamberg zur Vertragsverlängerung mit Jacobsen. Der US-Amerikaner spielte schon im Meisterjahr 2006/07 bei den Brose Baskets und kehrte 2009 nach jeweils Stationen bei den Memphis Grizzlies in der NBA und bei Alba Berlin nach Bamberg zurück.
Jacobsen kann derweil einen weiteren Landsmann in seinem Team begrüßen. Der 23-jährige US-Amerikaner Kyle Hines kommt vom italienischen Zweitliga-Klub Prima Veroli. Hines soll als Backup Center Tibor Pleiß entlasten. Er war für Coach Fleming "der absolute Wunschkandidat".
Den Kader komplettiert ein weiterer Akteur aus dem Basketball-Mutterland. Der Amerikaner Reyshawn Terry (26) erhält einen Einjahres-Vertrag. Terry, der 2005 im Trikot der University of North Carolina den amerikanischen College-Titel gewann, kommt aus der ersten spanischen Liga vom Klub Xacobeo Blu:Sens. 2007 war er vom NBA-Klub Orlando Magic an Position 44 gedraftet und gleich an den Nowitzki-Klub Dallas Mavericks weitergeschoben worden. In diesem Sommer spielte Terry in der Summer League für die Portland Trail Blazers, konnte sich aber nicht für einen Vertrag empfehlen.
"Reyshawn war das letzte Puzzleteil. Er ist ein sehr vielseitiger Spieler auf den Positionen vier und drei, der immer auf dem höchsten europäischen Level gespielt hat und über Euroleague-Erfahrung verfügt", freut sich Baskets-Trainer Chris Fleming.

Die Bamberger gehen unter dem Strich weitgehend mit der eingespielten Meistermannschaft in die kommende Spielzeit, die für sie am 3. Oktober mit einem Heimspiel gegen Ulm beginnt. "Wir wollen in der Liga wieder ganz vorne mitspielen und zumindest für die eine oder andere Überraschung sorgen", so Heyder.
Die Insolvenz der Bamberger Jako-Arena wirkt sich dabei zumindest vorerst nicht auf den Spielbetrieb des Double-Gewinners aus. Wobei Heyder darauf hinwies, dass dem vorläufigen Insolvenzverwalter klar sein müsse, dass Basketball die Basis für eine erfolgreich betriebene Spielstätte lege. "Wir brauchen diese schöne Halle, und eine wirtschaftlich betriebene Halle braucht auch dringend den Basketball", betonte Heyder.
In der vergangenen Saison hätten die Baskets immerhin 700.000 Euro erwirtschaftet. Der Hallenbetreiber hatte in der vergangenen Woche Insolvenzantrag gestellt - trotz einer Bürgschaft der Stadt Bamberg, die vor einem Jahr über 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatte.


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