Haslem setzte seine Unterschrift unter einen neuen Fünfjahresvertrag, der ihm ungefähr 20 Millionen Dollar einbringt. Bei den Dallas Mavericks oder den Denver Nuggets, die ebenfalls an seinen Diensten interessiert gewesen waren, hätte er im gleichen Zeitraum etwa 14 Millionen Dollar mehr verdient. "Es würde meine DNA verändern, wenn ich nur wegen des Geldes wechseln würde", meinte Haslem, der in Miami verwurzelt ist.
Auch LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh hatten in der vergangenen Woche auf höhere Gehälter verzichtet, um es den Heat zu ermöglichen, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen. Das ermöglichte nun auch die Weiterbeschäftigung Haslems, für den sich gerade Wade stark gemacht hatte. Beide spielten in den vergangenen sieben Jahren gemeinsam in Miami. "Er ist der Inbegriff der Heat", sagte Präsident Pat Riley über Haslem: "Er ist unser Anker, ein echter Kämpfer und ein großer Profi."
Dass die Heat mit Mike Miller einen engen Freund Haslems verpflichteten, machte ihm die Entscheidung für Miami noch leichter. Der Scharfschütze (48 Prozent Trefferquote aus der Distanz), der schon auf dem College mit Haslem für die Florida Gators spielte, war zuletzt für die Washington Wizards aktiv.
Eine Abfuhr handelte sich Miami hingegen von Free Agent Derek Fisher ein. Der 35-jährige Point Guard gab am Montag bekannt, dass er auch in der kommenden Saison für die Los Angeles Lakers spielen wird: "Letztlich gibt es eine Person, die ich nicht im Stich lassen möchte. Kobe Bryant hat mich gebeten zu bleiben. Er hätte aber auch jede andere Entscheidung akzeptiert", erklärte Fisher, der mit Bryant in Los Angeles insgesamt schon elf Jahre zusammengespielt und mit den Lakers in der zurückliegenden Saison seine insgesamt fünfte Meisterschaft gefeiert hat.
Die Unterzeichnung eines neuen Dreijahresvertrags ist nur noch Formsache. "Das war vielleicht nicht das lukrativste Angebot, das ich in der Offseason erhalten habe, aber es ist das wertvollste. Ich bin zuversichtlich, dass ich dieses Team auch weiterhin auf und abseits des Spielfelds führen werde", sagte Fisher, der gleich noch eine Kampfansage Richtung Miami schickte: "Lasst uns die Jagd nach dem sechsten Titel beginnen."
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Re (3): Babbel: "Müssen an einem Strick ziehen"
von:
SanJacinto
- 10.02.12, 12:50 - 3 mal gelesen
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Re: Babbel: "Müssen an einem Strick ziehen"
von:
Txomin_Gurrutxaga
- 10.02.12, 12:47 - 15 mal gelesen
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Re (2): Babbel: "Müssen an einem Strick ziehen"
von:
ea80
- 10.02.12, 12:46 - 15 mal gelesen
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