Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann das Viertelfinal-Rückspiel gegen Hapoel Jerusalem mit 72:59 (36:28) und machte damit die 61:67-Hinspielniederlage wett. Dadurch dürfen die Albatrosse nun am 17. und 18. April ins spanische Vitoria reisen, wo sie im Halbfinale auf Bizkaia Bilbao treffen. Die Basken siegten in der Zwischenrunde zweimal glatt gegen Albas Ligarivalen Brose Baskets Bamberg (76:55, 76:66). Für den achtmaligen deutschen Meister war das Weiterkommen am Mittwoch der größte internationale Erfolg seit 1995, als man den Vorgängerwettbewerb, den Korac-Cup, gewann.
"Ihr wart sensationell", lobte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi nach der Partie die eigenen Fans zu. "Wir haben es geschafft, alle 14.500 Fans und die Mannschaft. Für heute sind wir zufrieden, aber natürlich attackieren wir jetzt das Finale", blickte er euphorisch in die Zukunft.
Dabei war das Match unter einem schlechten Stern gestanden, denn die Berliner mussten ohne ihren Kapitän Julius Jenkins, der wegen einer im Hinspiel erlittenen Gehirnerschütterung ausgefallen war, antreten. Dennoch erwischte Alba den besseren Start.
Bereits nach viereinhalb Minuten hatten die aggressiv verteidigenden Hauptstädter den Rückstand aus dem ersten Aufeinandertreffen aufgeholt und lagen mit 9:3 vorn. Angetrieben von Jenkins-Vertreter Derrick Byars zeigten sich die Gastgeber insbesondere aus der Distanz treffsicher und entschieden dadurch das erste Viertel klar mit 20:7 für sich. Allein zehn Punkte markierte dabei Byars.

Danach steigerte sich aber der Tabellen-Zweite der israelischen Liga, der vor fanatischen 14.500 Zuschauern in der ausverkauften Berliner O2 World Offense-Qualitäten aufblitzen ließ und den Rückstand bis zur Pause auf acht Zähler verringerte. Die Albatrosse ließen sich aber nicht beirren und setzten sich danach wieder rasch auf 44:31 ab. Mit einer starken Verteidigung und teilweise spektakulären Körben führten die Berliner vor dem letzten Viertel mit 52:37.
Die Gäste um den früheren Berliner Dijon Thompson blieben allerdings stets in Schlagdistanz, kamen aber nie ganz heran. Rashad Wright und Adam Chubb machten mit ihren Punkten zum 69:57 letztlich alles klar. Für Jerusalem drehte der nur 1,79 Meter große Regisseur Eugene Jeter am Ende auf, mit 19 Punkten avancierte er sogar zum erfolgreichsten Werfer. Beste Alba-Schützen waren Byars mit 16 und Chubb mit 14 Punkten.
Punkte für Alba Berlin: Byars 16, Chubb 14, Wright 12, McElroy 11, Sekulic 6, Hamann 5, Staiger 3, Dojcin 3, Zwiener 2
Hapoel Jerusalem: Jeter 19, Simmons 10, Hunter 8, Naimy 8, Pinkney 7, Thompson 7
Zuschauer: 14.500
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 19:30 | SP1 | Poker |
| 19:30 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 20:00 | SKYS2 | Golf |
| 20:30 | SP1 | Poker |
| 20:30 | EURO | Tennis |
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
|---|
|
VfB Stuttgart
von:
goaheadeagle
- 09.02.12, 19:06 - 1 mal gelesen
|
|
Re (2): Hoppenheim ist ein Arsch
von:
rote-erde
- 09.02.12, 19:05 - 5 mal gelesen
|
|
Re: Hoppenheim ist ein Arsch
von:
g.polt
- 09.02.12, 19:04 - 7 mal gelesen
|