Die Chicago Bulls, Serien-Meister in den 90er-Jahren, reisten schon mit Personalproblemen nach Florida. Mit Luol Deng (Wade) und Joakim Noah (Ferse) fehlten dem Team zwei Leistungsträger. Und auch während des Spiels riss das Verletzungspech nicht ab. Mitte des zweiten Viertels verletzte sich All-Star Derrick Rose am Handgelenk. Der Guard zog zum Korb, wurde vom Magic-Center Dwight Howard geblockt und stürzte unglücklich.
Spätestens zur Halbzeit war bei den gebeutelten Bulls der Wille gebrochen, lagen sie schon mit 33:65 zurück. Die Magic "spazierten" somit zu einem nie gefährdeten 111:82-Sieg. Bester Schütze war Vince Carter, der in nur 26 Minuten 23 Punkte und vier Rebounds erzielte. Eher schwach war die Leistung vom "Superman" Dwight Howard. Lediglich zwölf Zähler und sechs Rebounds standen auf seinem Konto.
Mit dem siebten aufeinanderfolgenden Sieg festigten die Magic (46:20) Platz zwei im Osten und bleiben ein heißer Titelanwärter. Als aktuell Neunter der Eastern Conference müssen die Bulls (31:33), nach sechs Niederlagen in Serie, schnell wieder zurück in die Erfolgsspur finden, um sich noch für die Play-offs zu qualifizieren.
Dank eines starken Jamal Crawford, der von der Bank aus kommend, 29 Punkte erzielte, gelang den Atlanta Hawks ein 105:99-Sieg im Nachholspiel in Washington. Eigentlich hätte die Begegnung schon am 6. Februar stattfinden sollen, Schneestürme in der US-Hauptstadt sorgten allerdings für eine Spielabsage. Auf Seiten der Hausherren war Andray Baltche mit 30 Punkten und zehn Rebounds der beste Akteur auf dem Parkett.
Die Wizards leisteten sich im Spielverlauf 21 Ballverluste, woraus die Hawks mit 32 Zählern kräftig Kapital schlugen und den Grundstein für den Sieg legten. Atlanta (41:23) klettert durch den Sieg auf Platz drei im Osten und zieht somit an den Boston Celtics (40:23) vorbei. Die Wizards bleiben mit nur 21 Siegen (bei 41 Niederlagen) auf einem enttäuschenden 13. Rang.
Lange sah es in Oakland (Kalifornien) nach dem zehnten Heimsieg in Serie gegen die Trail Blazers aus. Ende des dritten Viertels lagen die Warriors schon mit 13 Punkten in Front. Doch Portland gewann den Schlussabschnitt mit 27:9-Punkten und am Ende auch die Partie mit 110:105. Hervorzuheben war die Leistung von Portlands Brandon Roy, der 41 Punkte und acht Rebounds erzielte. Die Trail Blazers bleiben durch den Sieg auf dem achten und letzten Play-off-Platz der Western Conference, enttäuschende sechs Plätze dahinter liegen die Golden State Warriors (17:47).
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