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11.03.2010, 10:49

Glanzloser Nowitzki spielt sich in die NBA-Geschichtsbücher

Mavericks mit dem 13. Sieg in Folge

Es war zwar ein schwacher Auftritt von Dirk Nowitzki, doch es reichte für den Eintrag in den Geschichtsbüchern der NBA: Mit dem siebten seiner mageren zwölf Punkte beim 96:87-Sieg der Dallas Mavericks gegen die New Jersey Nets zog der deutsche Nationalspieler in der ewigen NBA-Scorerliste an Legende George Gervin (20.708) vorbei auf Platz 30. Die Denver Nuggets bleiben den "Mavs" nach dem 110:102 über Minnesota weiter auf den Fersen. Chris Kaman und die Clippers mussten in Miami die fünfte Niederlage hintereinander einstecken.

Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks) Josh Boone (NJ Nets)
Wurde gut bewacht: Dirk Nowitzki (re., gegen Josh Boone) erzielte gegen die New Jersey Nets nur zwölf magere Punkte.
© picture allianceZoomansicht

Mit 20.714 Punkten ist Nowitzki der einzige Europäer in den Top 30 und einer von fünf noch aktiven Spielern (Shaquille O'Neal, Kobe Bryant, Allen Iverson, Kevin Garnett). Für die "Mavs" war es bereits der dreizehnte Sieg in Serie - damit stellten die Texaner die bisherige Bestleistung der Saison der Cleveland Cavaliers (10. Januar bis 11. Februar) ein.

Nowitzki, der mit einer Ausbeute von nur drei Treffern in 16 Versuchen aus dem Feld einen rabenschwarzen Tag erwischte, leistete sich zusätzlich noch fünf Turnovers. Für den Würzburger sprang vor allem Jason Kidd in die Bresche. Der Routinier erzielte gegen sein Ex-Team 20 Zähler, vier Rebounds und neun Assists.

Dabei hatte es für die Gastgeber anfangs lange nach einer Blamage ausgesehen. Ausgerechnet gegen das schlechteste Team der Liga (7 Siege, 57 Niederlagen) lag Dallas zur Halbzeit mit 39:47 zurück.

Doch mit einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei sorgten die Mavericks für klare Verhältnisse beim 96:87-Erfolg. Eine stark verbesserte Dallas-Defensive sorgte dafür, dass die Nets in der zweiten Hälfte nur noch 31 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld verwandelten. Bester Werfer der Partie war der ehemalige Maverick Devin Harris mit 21 Punkten.

Mit 45 Siegen bei 21 Niederlagen bleibt das Nowitzki-Team im Rennen um Platz eins im Westen den Los Angeles Lakers (47 Siege, 18 Niederlagen) dicht auf den Fersen. Die New Jersey Nets müssen von den verbleibenden 18 Spielen noch drei gewinnen, um den ewigen Negativrekord der Philadelphia 76ers (9:73) aus der Saison 1972/73 zu vermeiden.

Clippers verlieren erneut

Dwyane Wade (Miami Heat)
Führte die Miami Heat zum Sieg gegen die Clippers: Dwyane Wade (re., gegen Mardy Collins).
© picture allianceZoomansicht

Auch im ersten Spiel nach der Entlassung von Clippers-Geschäftsführer Mike Dunleavy musste Chris Kaman mit seinem Team eine Niederlage in Miami einstecken. Zwar zeigte Rasual Butler (31 Punkte) eine herausragende Leistung, dennoch reichte sie nicht zum Sieg der Kalifornier. Auf der Gegenseite stach einmal mehr Dwyane Wade heraus: 27 Punkte, sechs Rebounds und acht Assists erzielte "D-Wade" beim 108:97-Heimsieg der Heat, die mit 33:32-Siegen auf dem achten und letzten Play-off-Platz im Osten liegen. Die Clippers (25:40) bleiben nach der fünften Pleite in Folge auf Rang zwölf der Western Conference.

Denver hält Anschluss

Erst das zweite Mal in dieser Spielzeit traten die Denver Nuggets ohne ihren Cheftrainer George Karl, der sich aktuell einer Strahlen- und Chemotherapie unterzieht, an. Zwar zeigten die Nuggets keine gute erste Hälfte in Minneapolis (48:53), dennoch reichte es letztendlich für einen 110:102-Auswärtssieg gegen die Minnesota Timberwolves. Chauncey Billups war mit 25 Zählern punktbester Spieler der Begegnung. Denver hält somit den Anschluss an die Tabellenspitze im Westen und liegt mit nur zwei Siegen weniger hinter den Dallas Mavericks auf Platz drei.

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Boston schwächelt

Ihren ersten Sieg gegen die Boston Celtics seit 2006 fuhren die Memphis Grizzlies am Mittwoch (Ortszeit) ein. Rudy Gay überzeugte bei den Gästen aus Tennessee mit 28 Punkten beim deutlichen 111:91-Erfolg in Boston. Ray Allen und Rajon Rondo erzielten bei den Hausherren 17 Zähler. Nach der zweiten Niederlage in Serie verlieren die Celtics (40:23) den Anschluss an die beiden Spitzenmannschaften der Eastern Conference, Cleveland (50:15) und Orlando (45:20), und liegen gleichauf mit den Atlanta Hawks auf Platz drei.


Alle Begegnungen vom Mittwoch im Überblick:

Philadelphia 76ers - Charlotte Bobcats 87:102
Boston Celtics - Memphis Grizzlies 91:111
Detroit Pistons - Utah Jazz 104:115
Miami Heat - Los Angeles Clippers 108:97
Minnesota Timberwolves - Denver Nuggets 102:110
Oklahoma City Thunder - New Orleans Hornets 98:83
Dallas Mavericks - New Jersey Nets 96:87
San Antonio Spurs - New York Knicks 97:87
Sacramento Kings - Toronto Raptors 113:90

11.03.10
 
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