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10.03.2010, 10:27

NBA: Lakers beenden Negativserie

Clippers verlieren und feuern Dunleavy

Die Los Angeles Clippers kommen in der NBA nicht zur Ruhe. Nach der 87:113-Niederlage bei den Orlando Magic hat der Klub um den deutschen Nationalspieler Chris Kaman Geschäftsführer Mike Dunleavy entlassen. Die Los Angeles Lakers beendeten hingegen ihre Negativserie von drei Niederlagen und gewannen gegen Toronto 109:107.

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Mike Dunleavy
Aus und vorbei: Mike Dunleavy wurde von seinem Amt als Manager der Los Angeles Clippers entlassen.
© picture alliance Zoomansicht

Erst vor einem Monat war Dunleavy von seinem Amt als Headcoach der Clippers zurückgetreten. Nun zog die Vereinsführung nach der 39. Saisonniederlage (25 Siege) und Platz zwölf in der Western Conference die Reißleine und will eine neue sportliche Leitung aufbauen.

"Der Verein hat beschlossen, dass das Ziel, ein Gewinner-Team aufzubauen, nur mit dieser Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt zu realisieren ist", gab der Klub auf seiner Internetseite bekannt: "Die Mannschaft hat in der siebenjährigen Amtszeit von Dunleavy nicht den ausreichenden Fortschriit gezeigt. Die Clippers wollen nun gewinnen." Dunleavys bisheriger Assistent Neil Olshey wird die Aufgaben als Geschäftsführer interimsmäßig übernehmen.

Die NBA

In der Partie gegen Orlando fanden die Clippers nie zu ihrem Rhythmus. Kaman kam lediglich auf zwölf Punkte und sechs Rebounds. Bester Werfer auf dem Parkett war Orlandos Dwight Howard, der mit 22 Punkten und 15 Rebounds nicht zu stoppen war. Mit 45:20-Siegen bleibt Orlando, nach sechs aufeinanderfolgenden Siegen, auf Tuchfühlung zum Eastern-Conference-Spitzenreiter Cleveland (50:15), der am Dienstag (Ortszeit) spielfrei war. Für die die Clippers geht es in den letzten Spielen der regulären Saison lediglich um Schadensbegrenzung. Der Zug Richtung Play-offs ist längst abgefahren.

Bryant führt Lakers zum Heimsieg über Toronto

Seine Krise beendete dagegen der Stadtrivale der Clippers, die Lakers. Nach zuletzt drei Niederlagen in Miami, Charlotte und Orlando gewann der Titelverteidiger um Superstar Kobe Bryant knapp mit 109:107 gegen die Toronto Raptors. Die 18.997 Zuschauer im Staples Center in Los Angeles erlebten über die gesamte Spielzeit eine ausgeglichene Partie.

Kobe Bryant (LA Lakers)
Entscheidung in Los Angeles: Kobe Bryant trifft 1,9 Sekunden vor dem Ende zum 109:107.
© picture alliance Zoomansicht

Auf Seiten der Gäste aus Kanada war All-Star Chris Bosh - erst im zweiten Einsatz, nachdem einer Pause von sieben Spielen (Sprunggelenk) - mit 22 Punkten bester Werfer seines Teams. Überragender Akteur auf dem Parkett war allerdings Kobe Bryant. 1,9 Sekunden vor dem Ende traf Bryant (32 Punkte), trotz guter Verteidigung von Raptors-Forward Antoine Wright, einen Fade-Away-Jumper vom rechten Flügel zum 109:107-Endstand.

Die L.A. Lakers, die von den verbleibenden 17 Saisonspielen elf in der Fremde absolvieren müssen, bleiben mit 47 Siegen (18 Niederlagen) bestes Team der Western Conference, die Toronto Raptors liegen nach sieben Niederlagen aus den vergangenen zehn Spielen noch auf Rang sechs im Osten.

Bobcats schlagen Heat

Die Charlotte Bobcats haben in eigener Halle einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um die letzten Play-off-Plätze erlangt. Das Team des baldigen Besitzers Michael Jordan besiegte Dwyane Wade und die Miami Heat mit 83:78. Selbst 27 Zähler von D-Wade waren für die Gäste aus Florida nicht genug. Entscheidend war das Schlussviertel, indem Miami lediglich zwölf Punkte erzielte, die Bobcats dagegen 21 und die Partie noch drehten. Charlotte (31:31), das zuletzt drei Siege in Serie feierte, zog somit an den Heat (32:32) vorbei und liegt nun auf dem siebten Platz im Osten.

Bucks klettern weiter nach oben

Einen Lauf haben zurzeit die Milwaukee Bucks. Seit der Verpflichtung von John Salmons im Februar (zuvor Chicago Bulls) kletterten die Bucks in der Tabelle im Osten stetig nach oben. Aus den vergangenen zehn Partien gewann Milwaukee neun, mit dem 86:84-Erfolg gegen Boston schon vier in Serie. Andrew Bogut war bei den Gastgebern aus Wisconsin mit 25 Punkten und 17 Rebounds bester Mann auf dem Feld. Bei den Gästen verpasste es Paul Pierce, mit der Schlusssirene die Verlängerung zu erzwingen. Die Celtics (40:22) bleiben nach wie vor auf dem dritten Platz der Eastern Conference, die Bucks (34:29) sind mittlerweile schon auf Rang fünf.


Alle Begegnungen vom Dienstag im Überblick:

Charlotte Bobcats - Miami Heat 83:78
Indiana Pacers - Philadelphia 76ers 107:96
Orlando Magic - Los Angeles Clippers 113:87
Washington Wizards - Houston Rockets 88:96
Chicago Bulls - Utah Jazz 108:132
Milwaukee Bucks - Boston Celtics 86:84
Portland Trail Blazers - Sacramento Kings 88:81
Los Angeles Lakers - Toronto Raptors 109:107

10.03.2010, 10:27
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