
Da auch Edelreservist Jason Terry verletzt fehlt sowie Guard Jose Barea in der Schlussphase wegen einer Knöchelverletzung ausfiel, stand am Ende eine texanische Rumpfmannschaft als Sieger auf dem Parkett. Barea ist nach ersten Erkenntnissen nicht schlimmer verletzt. "Das hoffen wir", sagte Dirk Nowitzki. "Es wird Zeit, dass wir alle allmählich wieder fit bekommen."
Der Sieggarant hieß diesmal Shawn Marion. Der vor der Saison von den Toronto Raptors geholte Forward sammelte satte 29 Punkte und 14 Rebounds! Bisheriger Saisonbestwert: 18. "Ich freue mich riesig für ihn, das tut ihm richtig gut", sagte Carlisle. In seinen Augen ist Marion derjenige Akteur in seinem Team, der am wirkungsvollsten als Team-Spieler agiert, Rebounds pflückt und Lücken stopft - zu Lasten seiner Offensivausbeute, die nicht mehr an seine Glanzzeiten in Phoenix heranreicht. Ausnahme: Montag in Minneapolis.
Nowitzki blieb hingegen wegen seiner Foulbelastung erst zum vierten Mal in dieser Spielzeit unter der 30-Minuten-Einsatzmarke, kam aber dennoch auf 24 Zähler.
Kellerkind Minnesota (14:50) wehrte sich anfänglich tapfer und führte zunächst mit 19:9. Das Team aus dem hohen Norden der USA hatte in Al Jefferson (36 Zähler) auch den besten Punktesammler auf dem Parkett.
Die Mavs reagierten mit einem 15:0-Lauf und gingen kurz vor Ende des ersten Viertels mit 32:23 in Führung. Am Ende stand ein relativ ungefährdeter Sieg der Texaner, die mit 44 Siegen und 21 Niederlagen weiter den zweiten Platz in der Western Conference hinter den zuletzt dreimal in Folge unterlegenen L.A. Lakers (46 Siege, 18 Niederlagen) belegen. Ein Dutzend Siege in Reihe hatte Dallas zuletzt im Jahr 2006 eingefahren. Eine Verlängerung des Siegeszuges scheint zunächst nur Formsache. Vier Heimspiele in Folge stehen an - die nächsten Gegner sind die Ost-Kellerkinder New Jersey und New York, danach kommt Chicago nach Dallas, ehe die Boston Celtics aufkreuzen. Von den verbleibenden 17 Saisonspielen trägt Dallas zehn zu Hause aus. Bleiben die Schützlinge von Rick Carlisle in der Spur, scheint sogar Platz eins in der Western Conference möglich.
Im Osten hält diesen Cleveland. Die Cavs gewannen ihr 50. Saisonspiel trotz des Fehlens von Superstar LeBron James (Knöchelverletzung), der bereits zum zweiten Mal in Folge aussetzen musste. Auch Shaquille O'Neal (Daumen-OP) fehlt noch für Wochen, während Neuzugang Antawn Jamison nach starker erster Hälfte mit einer Knieverletzung raus musste. Eine starke Teamleistung führte dennoch zum 97:95 über die sich tapfer wehrenden San Antonio Spurs, bei denen Manu Ginobili (38 Punkte) überragte.
Dirk Nowitzki wurde indes zum zweiten Mal nacheinander zum Spieler der Woche in der Western Conference gewählt. Im Zeitraum vom 1. bis 7. März feierten die Mavs vier Siege, Nowitzki kam im Schnitt auf 26,8 Punkte und 8,8 Rebounds. In der Eastern Conference wurde der All-Star-MVP Dwyane Wade von den Miami Heat zum besten Spieler der Woche gekürt.
New York Knicks - Atlanta Hawks 99:98
New Orleans Hornets - Golden State Warriors 135:131
Memphis Grizzlies - New Jersey Nets 107:101
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