"Ich könnte nicht glücklicher sein" - das klingt nach einem gelungenen Comeback. Pau Gasol hat sich mit einer Bilanz von 24 Punkten und 13 Rebounds eindrucksvoll in der NBA zurückgemeldet, nachdem er verletzungsbedingt den Start in die neue Saison verpasst hatte. Neben Kobe Bryant (21 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) war Gasol schon wieder der große Garant für ein gelungenes Lakers-Spiel. Die Chicago Bulls mussten sich trotz Derrick Rose (20 Zähler) mit 93:108 geschlagen geben.
Allein zehn der ersten 13 Lakers-Punkte markierte Gasol - nach sechs Minuten hatte der Spanier schon wieder Ausrufezeichen gesetzt. "Ich hatte wirklich nicht erwartet, schon wieder so effektiv zu sein", war der Rückkehrer selbst überrascht. Fünf seiner Kollegen warfen ebenfalls zweistellig. Und so waren beim Titelverteidiger diesmal alle zufrieden. Die einzige Einschränkung lieferte Gasol: "Die Kondition ist noch nicht wieder zurück." Luxussorgen, werden die Bulls denken, schließlich war das Staples Center erst die erste in einer Serie von fünf Auswärtsstationen.
In der Fremde taten sich die Utah Jazz auch lange schwer, zumindest bei den San Antonio Spurs. Am Donnerstag war damit überraschend Schluss: Zehn Jahre nach dem letzten Erfolg im Alamodome verließen Deron Williams, Carlos Boozer & Co. diesmal das Parkett als Sieger - 90:83. Für die Spurs, die erneut auf die verletzten Tony Parker und Manu Ginobili verzichten mussten, war's die dritte Schlappe hintereinander. "Wir haben alles richtig gemacht, damit hatten wir hier immer Probleme", nannte Williams den einfachen Grund für das Ende der schwarzen Serie. Der 25-Jährige brillierte mit 21 Punkten und zehn Rebounds, Kollege Boozer sammelte neben fünf Assists 18 Punkte sowie elf Rebounds und damit sein fünftes Double-Double in Folge. Das reichte für den sechsten Sieg im zwölften Saisonspiel.
Wie die Spurs erlebten auch die Phoenix Suns eine böse Überraschung: Bei den New Orleans Hornets setzte es eine 103:110-Niederlage; ihr bester Start der Geschichte, was die ersten 13 Matches betrifft, ist damit passé. Verantwortlich dafür in erster Linie: Peja Stojakovic, der für die Hornets einfach mal sieben Dreier versenkte und insgesamt auf 25 Zähler plus 13 Rebounds kam. Sein neuer Coach Jeff Bower feierte damit den zweiten Sieg in Folge. Und so scheint es für New Orleans wieder aufwärts zu gehen.
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