NBA: 41 Punkte beim Sieg gegen San Antonio
Nowitzki ist nicht zu stoppen
Schon beim 115:113 in Milwaukee hatte Nowitzki, von der NBA zuletzt zum "Spieler der Woche" im Westen ausgezeichnet, seinem Team in der Overtime mit der Schlusssirene den Sieg beschert. Und auch gegen die Spurs war er zur Stelle, als es darauf ankam. Elf Punkte gingen in der Verlängerung auf das Konto des Würzburgers, zu dessen Saisonbestwert von insgesamt 41 Zählern noch zwölf Rebounds kamen. "Ich hatte gehofft, dass er sich mal einen schlechten Abend haben würde", sagte Matt Bonner, einer von mehreren Spurs-Spielern, die im Laufe der Partie meist vergeblich versuchten, Nowitzki in die Schranken zu weisen.
Die NBA
"Er spielt großartigen Basketball und ich denke, dass er momentan einer der besten Spieler der Liga ist", sagte Drew Gooden, der auf der Center-Position für den erkrankten Erick Dampier mit 17 Punkten und elf Rebounds gut in die Bresche sprang. Die Mavericks mussten außerdem auf die am Knöchel verletzten Josh Howard und Shawn Marion verzichten. Auch bei den Spurs fehlten mit Tony Parker und Manu Ginobili allerdings zwei wichtige Akteure. Tim Duncan (22 Punkte, 14 Rebounds) stemmte sich vergeblich gegen die Niederlage, fand aber in der Overtime nicht mehr zu seinem Wurf.
So revanchierten sich die Mavericks für die 83:92- Niederlage bei den Spurs in der vergangenen Woche und stehen nach dem vierten Sieg in Folge weiter an der Spitze der Southwest Division. Am Freitag geht es gegen die Sacramento Kings weiter.
Die Hawks fliegen weiter
Ihren bereits sechsten Erfolg hintereinander feierten die Atlanta Hawks, die den Miami Heat mit 105:90 das Nachsehen gaben und weiterhin an der Spitze der Eastern Conference stehen. All-Star Joe Johnson und Power Forward Josh Smith ergänzen sich derzeit einfach prächtig. "Das ist momentan einfach schöner Basketball", freute sich Smith nach dem jüngsten Coup. Heat-Star Dwyane Wade erwischte keinen guten Abend und musste sich mit lediglich 15 Punkten begnügen.
Ein langes Gesicht zog auch LeBron James, der mit seinen Cleveland Cavaliers beim Dauerrivalen Washington Wizards eine 91:108-Abfuhr verpasst bekam und sich auch noch am linken Handgelenk verletzte, als er bei einem Dunk gegen den Ring stieß. James legte zwar selbst ein schwaches Schlussviertel hin, brachte es jedoch immerhin auf 34 Punkte und neun Assists. Von seinen Teamkollegen kam viel zu wenig. In Abwesenheit der verletzten Shaquille O'Neal und Anderson Verejao erzielte kein Spieler außer dem "King" mehr als zehn Punkte oder verbuchte in den Kategorien Rebounds und Assists zweistellige Zahlen.
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