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20.09.2009, 23:08

85:63 im Finale gegen Serbien

Spanier setzen sich die Krone auf

Die spanischen Basketballer haben sich die Krone Europas aufgesetzt. Nach anfangs nur durchwachsenen Leistungen bei der Europameisterschaft in Polen wusste sich die Auswahl um Lakers-Star Pau Gasol in den entscheidenden Partien zu steigern. Die Krönung war dann das Endspiel am Sonntagabend in Katowice gegen das Überraschungsteam Serbiens. Von Beginn an führten die Iberer deutlich und brachten den 85:63-Sieg problemlos in trockene Tücher.

Pau Gasol (li.) gegen Nenad Krstic
Da streckte sich Nenad Krstic vergeblich: Pau Gasol für Spanien beim Korbwurf.
© picture-allianceZoomansicht

Drei Jahre nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft holte sich Spanien damit verdient den ersten EM-Titel in der Geschichte. Zuvor hatten die Iberer sechs EM-Endspiele in Folge verloren. Rekord-Weltmeister Serbien dürfte mit dem Erreichten trotz der Finalschlappe hoch zufrieden sein. In der Vorrunde hatte Serbien gegen Spanien noch mit 66:57 gewonnen.

NBA-Star Pau Gasol ging im Endspiel voran. Der lange Mann der Lakers, der auch zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde, sammelte 18 Punkte, 11 Rebounds und drei Blocks. Bei den jungen Serben waren Novica Velickovic und Uros Tripkovic mit je 15 Zählern die besten Punktesammler.

Vor 10.000 Zuschauern in der Spodek-Arena hieß es nach neun Minuten 24:9 für Spanien, die Partie war eigentlich schon entschieden. Vor allem, weil dem Favoriten in der Offensive praktisch alles gelang. Alley-Oops, traumhaft sicher verwandelte Distanzwürfe, Direktpassspiel und und und. Hinzu kam eine klare Dominanz bei den Rebounds im ersten Abschnitt (24:7). Im zweiten Abschnitt ging es für Serbien nur darum, das Ergebnis einigermaßen erträglich zu gestalten.

Nach dem Spiel wurde nicht nur Gasol als MVP geehrt, auch die fünf besten Spieler des Turniers durften sich den Fans in der Halle nochmals präsentieren. Neben Gasol stand auch noch dessen Landsmann Rudy Fernandez von den Portland Trail Blazers sowie der Grieche Vassilis Spanoulis, der Serbe Milos Teodosic und Erazem Lorbek aus Slowenien in der "Top 5".

Griechen holen Bronze

Das Spiel um die Bronzemedaille hatten zuvor die Griechen für sich entschieden. Der Vize-Weltmeister gewann das spannende "kleine Finale" in Katowice gegen Slowenien mit 57:56 (31:24) und feierte sein insgesamt fünftes Edelmetall (2x Gold, 1x Silber, 2x Bronze) bei einer Kontinentalmeisterschaft. Für die Slowenen wäre es bei einem Erfolg das erste Edelmetall bei einem großen Turnier gewesen, dennoch war dies der größte Erfolg für das Land.

Kraftpaket Sofoklis Schortsanitis (23 Punkte) war die spielbestimmende Figur bei den Hellenen. Für Slowenien erzielte Jaka Lakovic in der hart umkämpften Begegnung 16 Punkte.

Frankreich und Russland gewannen am Sonntag ihre Platzierungsspiele. Die "Grande Nation" gewann auch ohne ihren NBA-Star Tony Parker gegen Kroatien mit 69:62 (34:24) und wurde Fünfter. Der entthronte Europameister Russland setzte sich gegen die Türkei mit 89:66 (51:40) durch und belegte damit am Ende den siebten Platz. Deutschland war in der Zwischenrunde knapp gescheitert.

Alle Basketball-Europameister

Jahr EM-Sieger Ort
1935 Lettland Schweiz
1937 Litauen Lettland
1939 Litauen Litauen
1946 CSSR Schweiz
1947 UdSSR Tschechien
1949 Ägypten Ägypten
1951 UdSSR Frankreich
1953 UdSSR UdSSR
1955 Ungarn Ungarn
1957 UdSSR Bulgarien
1959 UdSSR Türkei
1961 UdSSR Serbien
1963 UdSSR Polen
1965 UdSSR UdSSR
1967 UdSSR Finnland
1969 UdSSR Italien
1971 UdSSR Deutschland
1973 Jugoslawien Spanien
1975 Jugoslawien Serbien
1977 Jugoslawien Belgien
1979 UdSSR Italien
1981 UdSSR Tschechien
1983 Italien Frankreich
1985 UdSSR Deutschland
1987 Griechenland Griechenland
1989 Jugoslawien Kroatien
1991 Jugoslawien Italien
1993 Deutschland Deutschland
1995 Jugoslawien* Griechenland
1997 Jugoslawien* Spanien
1999 Italien Frankreich
2001 Jugoslawien* Türkei
2003 Litauen Schweden
2005 Griechenland Serbien
2007 Russland Spanien
2009 Spanien Polen


*= 1992 bis 2003 trat Serbien und Montenegro unter der Bezeichnung Jugoslawien an.

 

Livescores Live

Beginn Heim   Gast Erg.
10.12. 01:00 - 30:22
 
10.12. 01:30 - 8:8
 
11.12. 01:00 - -:-
 
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11.12. 01:30 - -:-
 
11.12. 02:00 - -:-
 
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11.12. 02:30 - -:-
 
11.12. 03:00 - -:-
 

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