"Diese letzten Niederlagen taten weh", sagte Spurs-Guard Roger Mason nach der Partie. Offensichtlich waren sie so schmerzhaft, dass er persönlich für die Rückkehr in die Erfolgsspur sorgte. Bis kurz vor Schluss lagen die Spurs 105:106 zurück und liefen Gefahr, erneut eine knappe Niederlage einstecken zu müssen. Doch dann nahm sich Mason ein Herz. 23,9 Sekunden vor Ende der Partie zog Teamkollege Tim Duncan gleich zwei gegnerische Spieler auf sich, und so ergab sich Raum für den ballführenden Mason. Der erkannte die Situation blitzschnell, setzte zum Sprungwurf an und verwandelte zur 107:106-Führung für die Spurs - die zwei wichtigsten seiner insgesamt 24 Punkte, denn dabei blieb es.
Einen maßgeblichen Anteil am Sieg der Spurs hatte erneut Point Guard Tony Parker. 30 Punkte erzielte der Franzose selbst, zehnmal legte er für seine Mitspieler auf. Damit bleibt das AT&T Center in San Antonio eine uneinnehmbare Festung für die Golden State Warriors. Seit 24 Spielen sind sie bei den Spurs sieglos. Tim Duncan und Co. verteidigten durch den Erfolg ihren zweiten Platz in der Western Conference.
Die Chicago Bulls scheinen Blut geleckt zu haben. Seit sie in den letzten Wochen einen Play-off-Platz erobert haben, geben sie ihn nicht mehr her. Gegen die Detroit Pistons mussten sie auf ihren besten Werfer Derrick Rose verzichten. Doch auch das hielt sie nicht auf. Denn dessen Vertreter wurde zum Matchwinner: Kirk Hinrich. Teamkollege John Salmons schwärmte: "Wir haben den besten Ersatz-Point Guard der gesamten Liga." Die Nummer zwölf Detroits erzielte 24 Punkte sowie acht Assists, und führte die Bulls damit zum 99:91-Erfolg über die Pistons.
Während die Kurve für die Bulls klar nach oben zeigt, laufen die Detroit Pistons Gefahr, ihren Play-off-Platz zu verspielen. Sieben Niederlagen setzte es in den letzten zehn Spielen. Momentan liegt das Team von Michael Curry auf Platz sieben und hat noch drei Siege Abstand zu den neuntplatzierten Charlotte Bobcats. Nur die acht besten Teams der jeweiligen Conference qualifizieren sich für die K.o.-Runde.
Es zeigt sich, dass die Pistons nicht in der Lage sind, den Ausfall der Leistungsträger Rasheed Wallace (Wadenzerrung), Allen Iverson (Rückenprobleme) und Richard Hamilton (Leistenzerrung) zu stemmen. Zumindest bei Hamilton besteht die Hoffnung, dass er in der kommenden Partie gegen die Lakers wieder dabei ist. Wallace benötigt noch ein paar Tage, Iverson fällt wohl mindestens noch bis Ende März aus.
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