Die Oklahoma City Thunder sind seit Donnerstag erst einmal nicht mehr bestes Team der NBA. Unerwartet verlor der Favorit das Duell beim West-Vorletzten Sacramento Kings mit 101:106. 20:6 - so die Bilanz der Thunder. Im Osten weisen die Chicago Bulls 22:6 auf.
Tyreke Evans (22 Punkte) und DeMarcus Cousins (19/9 Rebounds) waren die Erfolgsgaranten der Kings, die dem Schlussspurt des Favoriten widerstehen konnte.
Zwar gelang dem Underdog in den finalen zwei Minuten kein Field Goal, doch das vorwiegend in schwarz gekleidete Publikum trieb die Kings zum Überraschungserfolg. Die letzten neun Punkte der Heimmannschaft fielen allesamt durch Freiwürfe. Und Thunder verspielte einen Acht-Punkte-Vorsprung im Schlussabschnitt.
Die OKC-All-Stars Russell Westbrook (33) und Kevin Durant (27) hatten am Ende lange Gesichter, Sacramento schielt nach vier Siegen aus fünf Spielen mit einem Auge nach oben. Bemerkenswert: Der Spanier Serge Ibaka in Reihen der Gäste blockte zehn Würfe!
Zu einem eher seltenen Glücksgefühl kamen die Los Angeles Lakers. Die Kalifornier gewannen auswärts, und das ist das Besondere. Die Verlängerung musste beim Traditionsduell im Boston Garden herhalten. Und das Zünglein an der Waage spielte der lange Spanier Pau Gasol, der zuvor den Sprung auf die All-Star-Liste der Western Conference verpasst hatte. Gasol blockte den letzten Tip-in-Versuch von Ray Allen, der den Ball nach einem Wurf von Paul Pierce gegen den Ring nochmals in Richtung Reuse verlängert hatte.

Doch da waren die langen Arme von Gasol und verhinderten die Wende. "Allens Wurf wäre rein gegangen, denke ich", sagte Lakers-Coach Mike Brown. "Aber Pau hat nicht aufgehört, bis er die Sirene hörte. Ein Riesenblock."
Der krönte die Leistung Gasols (25 Punkte, 14 Rebounds) beim 88:87-Sieg der Lakers, die im Westen auf Rang fünf zu finden sind (15:11 Siege), gleichauf mit den spielfreien Dallas Mavericks. Kobe Bryant (27) und Andrew Bynum (16/17), beide All-Star-Starter, waren neben Gasol die Sieggaranten. Boston (Allen 22) fiel auf 14:11 und ist Siebter im Osten.
Randnotiz: Celtics-Coach Doc Rivers war am Donnerstag wieder ganz Trainer, nachdem er am Abend zuvor noch stolzer Vater war. Filius Austin entschied am Mittwoch den College-Baskebtall-Klassiker North Carolina gegen Duke durch einen Dreier mit der Schlusssirene. Rivers jr. sammelte beim Erfolg beim Erzrivalen in Chapel Hill insgesamt 29 Punkte für die Duke Blue Devils und wurde nach seinem Wurf von den Teamkollegen förmlich erdrückt.
Boston Celtics - Los Angeles Lakers 87:88 n.V., Denver Nuggets - Golden State Warriors 101:109, Phoenix Suns - Houston Rockets 89:96, Sacramento Kings - Oklahoma City Thunder 106:101
Punkte: Stephen Curry (Golden State) 36, Russell Westbrook (OKC) 33, Kevin Durant (OKC), Kobe Bryant (Lakers) je 27, Aron Afflalo (Denver) 26, Pau Gasol (Lakers) 25; Rebounds: Andrew Bynum 17, Pau Gasol (beide Lakers) 14, Kevin Garnett (Boston) 12; Assists: Steve Nash (Phoenix) 13, Goran Dragic (Houston) 11, Ty Lawson (Denver) 10;



























































