
Zu Hause läuft es, auswärts derzeit eher nicht. Die Heat zeigten sich vom Debakel bei den Boston Celtics bestens erholt und zeigten vor den eigenen Fans bekannte Stärke. Für James kam die satte Ausbeute einer Saisonbestmarke gleich. Zuvor hatte er zehnmal in Folge die 30-er Hürde nicht knacken können. Chris Bosh, neben James und Wade drittes Mitglied der "Big Three", kam auf 17 Zähler.
Entscheidender Moment: Im dritten Viertel bekam Sixers-Star Andre Iguodala einen Finger von Mario Chalmers ins linke Auge und konnte danach nicht weiterspielen. Ohne den abwehrstarken Iguodala kassierte Philadelphia 15 James-Punkte im vierten Viertel.
Miami, das zum vierten Mal nacheinander in die Play-offs einzog, ist mit 22 Siegen aus 24 Spielen momentan die stärkste Heimmannschaft der NBA. Die Heat jagen nun ihre Rekorderfolgsserie von 18 Heimsiegen aus dem Frühjahr 2005.
Im Westen war Titelverteidiger Dallas Mavericks (30:24) mit dem deutschen Superstar Dirk Nowitzki am Dienstag spielfrei. Die Texaner belegten in der Western Conference im Rennen um die acht Play-off-Plätze vor der Begegnung mit den Memphis Grizzlies (30:22) am Mittwochabend den sechsten Rang. Die Grizzlies treten formstark gegen die Texaner an. Dem Sieg beim West-Ersten OKC am Montag ließen sie nun ein 98:94 gegen die Golden State Warriors folgen.
Mike Conley (18 Punkte) führte das Team aus Tennessee zum Sieg, vier Dreier von O.J. Mayo machten den Deckel drauf. Von der Bank kommend verwandelte Dante Cunningham sämtliche sechs Wurfversuche, darunter einige krachende Dunks. Ein 28:15 im vierten Viertel sicherte den Grizzlies den Erfolg.
Auf 34:20 stellte der West-Dritte Los Angeles Lakers - allerdings mit großer Mühe. Die Kalifornier verspielten gegen die New Jersey Nets einen 17-Punkte-Vorsprung, ehe sie am Ende durch einen Dreier von Kobe Bryant sechs Sekunden vor Schluss doch noch gewannen. Im Gegenzug brachte Deron Williams seinen Distanzwurf nicht unter. 91:87, der Endstand aus Sicht des Ex-Meisters. Bryant schloss mit 24 Punkten ab, Pau Gasol und Neuzugang Ramon Sessions schafften Double-Doubles.
Keineswegs die Flinte ins Korn wirft der Zehnte Phoenix. Die Suns gewannen gegen die Sacramento Kings mit 109:100. All-Star Steve Nash (38), der nun offenbar doch für drei (!) weitere Jahre in Arizona verlängern will, führte seine Farben mit 18 Punkten und zwölf Assists zum Sieg. Auf Seiten der Kings spielte DeMarcus Cousins (41 Punkte, zwölf Rebounds) überragend.
Weiterhin formstark marschieren die San Antonio Spurs im Westen Richtung Play-off-Ticket. Die Texaner schredderten die Cleveland Cavaliers in deren Halle mit 125:90 und konnte in der Endphase ihre Stars schonen. Tony Parker, Patty Mills und Ex-Cavalier Danny Green kamen zusammen auf 58 Punkte. Es war der achte Sieg in Serie für die Spurs.
Bangen müssen im Osten die New York Knicks. Ohne Lin und Stoudemire verlor das Team aus dem Big Apple mit 104:112 bei den Indiana Pacers und fiel als Ost-Achter auf 27:27 zurück. Neunter sind die Milwaukee Bucks (25:28). Danny Granger sammelte 27 Punkte für die Pacers, 14 davon im vierten Viertel. Die Knicks verspielten eine 17-Punkte-Führung. Carmelo Anthony konnte die Niederlage trotz 39 Zählern nicht verhindern.
Toronto Raptors - Charlotte Bobcats 92:87, Cleveland Cavaliers - San Antonio Spurs 90:125, Indiana Pacers - New York Knicks 112:104, Miami Heat - Philadelphia 76ers 99:93, Detroit Pistons - Orlando Magic 102:95, Memphis Grizzlies - Golden State Warriors 98:94, Sacramento Kings - Phoenix Suns 100:109, Los Angeles Lakers - New Jersey Nets 91:87





























