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02.08.2017, 09:35

Wo Urlauber aufpassen sollten

Miese Maschen, fiese Fallen

Wenn sich die Urlauber in Richtung Ferien und Erholung aufmachen, dann liegen Gauner und Trickbetrüger vielerorts schon auf der Lauer. Wie der ADAC warnt, haben sie neue Beutestücke ins Auge gefasst - und bedienen sich immer ausgefeilterer Methoden. So kann man sich schützen:

Wohnmobile
Urlaub mit dem Wohnmobil: Am sichersten ist der Aufenthalt auf einem Camping- oder Stellplatz.
© ADACZoomansicht

Eigentlich sollen es die schönsten Wochen des Jahres werden. Gar nicht so selten gerät der Traumurlaub aber zum Albtraum: Dann nämlich, wenn die Ferienreisenden Betrügern oder diebischen Langfingern zum Opfer fallen.

Die Kriminellen haben ein lukratives neues Beuteschema aufgetan: Teure Fahrräder und Pedelecs. Manche Urlauber verzichten inzwischen schon darauf, solch wertvolle Zweiräder beispielsweise mit nach Italien zu nehmen und laden lieber die alten Bikes auf. Ein sehr reelles Diebstahlrisiko besteht zumindest dann, wenn man Quartier auf dem Campingplatz nimmt und die kostspieligen Drahtesel nicht in einem sorgfältig gesicherten Raum untergebracht werden können.

Störsender unterbrechen das Funksignal

Autos reißen sich die Ganoven inzwischen nicht mehr mit der Brechstange unter den Nagel. Stattdessen bedienen sie sich eleganterer Methoden. Für den betroffenen Fahrzeughalter macht das freilich keinen Unterschied. Die Masche: Störsender unterbrechen das Funksignal des Autoschlüssels, dadurch schließt sich das Fahrzeug nicht ab, sondern bleibt einladend offen.

Und noch eine Touristenfalle hat der ADAC ausgemacht: Das tränenselige Mitleidsmärchen, dessen Handlung sich um eine angebliche Opferrolle als Bestohlene(r) dreht und das in die flehentliche Bitte mündet, doch mit Bargeld auszuhelfen.

Tipps für Auto- und Wohnmobil-Urlauber

Auto- und Wohnmobil-Urlauber, die sich die Reise nicht von Kriminellen vermiesen lassen wollen, sollten daher folgende Tipps beherzigen:

Funkschlüssel
Beliebter Trick: Ganoven stören das Funksignal des Autoschlüssels.
© ADACZoomansicht

Fahrrad sichern: Am besten fragt man schon vor Reiseantritt bei der Versicherung nach, ob und in welchem Umfang das Rad versichert ist. Auf Tour sollte es niemals ungesichert bleiben, auch nicht auf dem Fahrradträger! Die Stiftung Warentest hat aktuell Fahrradschlösser getestet und empfiehlt stabile Bügelschlösser. Passiert es dennoch, dass das Bike gestohlen wird, muss sofort die Polizei informiert werden. Das polizeiliche Aktenzeichen der Anzeige ist Voraussetzung, um Ansprüche bei der Versicherung geltend machen zu können. Zudem sollte man die Seriennummer des Rads, Fotos und Kauf- oder Reparaturbelege vorlegen können, dies gilt als Eigentumsnachweis.

Aufpassen beim Rasten: Die meisten Autobesitzer nutzen inzwischen einen Funkschlüssel. Wenn das Auto an der Raststätte geparkt wird, sollte man sich unbedingt vergewissern, ob es tatsächlich verschlossen ist. Wenn nein, könnte das Funksignal gestört worden sein. Verdächtig ist es, wenn man beim Versperren von Fremden abgelenkt wird. Länger sollte das mit Urlaubsgepäck beladene Auto sowieso nicht unbewacht bleiben.

Vorsicht, Panne: Eine Panne kann schon mal vorkommen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn ein solches Malheur kurz nach einer Rast oder einem Tankstopp auftritt. Dann könnte der Wagen manipuliert worden sein. In solchen Fällen tauchen oft sogenannte "Helfer" auf, die in Wahrheit nichts Gutes im Schilde führen. Vor allem in Osteuropa sind zudem falsche ADAC-Pannenhelfer unterwegs. Dabei betreibt der Club im Ausland überhaupt keine eigene Straßenwachtflotte, nur im kroatischen Istrien, im Raum Rijeka und in Norditalien ist ein Straßenwachtfahrer tätig. Um sicherzugehen, sollte die Pannenhilfe immer selbst organisiert werden, beispielsweise über den ADAC-Auslandsnotruf unter +49 89 22 22 22.

Falscher ADAC-Helfer
Falscher Straßenwachtfahrer: In Osteuropa geben sich Betrüger als ADAC-Pannenhelfer aus.
© ADACZoomansicht

Gefahr in der Großstadt: Am besten verriegelt man hier vorsorglich die Autotüren und öffnet das Fenster - wenn überhaupt - nur einen Spaltbreit. Das Gepäck ist im Kofferraum am sichersten aufgehoben, keinesfalls aber einladend auf den Rücksitzen. Vorsicht, wenn Fremde zum Anhalten nötigen! Wenn's gar nicht anders geht: Wiederum Türen verriegeln und das Fenster nur minimal herunterfahren. Bei Mietwagen kann man darauf hoffen, dass eine sichtbar deponierte Zeitung in Landessprache potenziellen Langfingern signalisiert, dass sie es mit Einheimischen zu tun haben, bei denen es eher nichts zu holen gibt.

Risikofrei Campen: Manchmal ist es verlockend, die Freiheit per Wohnmobil dahingehend zu nutzen, dass man auf einem Park- oder Rastplatz übernachtet. Dort kommt es aber am häufigsten zu Übergriffen. Besser - wenn auch oft weniger romantisch - ist es, einen Camping- oder Stellplatz anzusteuern.

epr

 

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